mein Freund, der Hausarzt erzählt wieder von seiner Alltagspraxis.

Er bekommt von der Bauern-Krankenkasse nur 45 Bauern bezahlt. Leider ist er im ländlichen Bereich tätig und hat daher viel mehr Bauern.

Die behandelt er eben auch – aber eben für viel weniger Geld, nämlich nur um 60% der Kosten. Ein Bauernschein – so schätzt er – ist etwa 27 Euro (brutto) wert, das inkludiert 3 Monate Behandlung.

zB Verbandwechsel, eine limitierte Leistung. Jeder spricht davon Leistungen aus dem Spital zum Hausarzt zu verlagern, da dort alles billiger ist. Richtig, denn – dort wird der Verbandwechsel nur für maximal 15% der Regelfälle bezahlt. 

Fallen also mehr Verbände an – dies ist in der Regel ab der Mitte des Quartals – wird diese Leistung nicht bezahlt.

Blöderweise – so mein Freund – muss er aber seinen Praxis-Hilfen ab der Mitte des Quartals trotzdem etwass für deren Leistung zahlen, auch kommt das Finanzamt und will seinen Obulus auch für die 2te Quartals-Hälfte.

Weil unsere Hausärzte in einer Zeit das Arzt-Überflusses sozialisert wurden, ist es ihnen völlig unvorstellbar in irgendeine Art von Streik zu gehen um eine leistungsgerechte Abrechnung einzufordern. In der BRD sind ja ähnliche Restriktionen vorhanden, dort jedoch sperren die Ärzte einfach für die zweite Quartalshälfte die Facharztpraxen zu und gehen in Urlaub, da sie ja für diesen Zeitraum kein Honorar mehr – jedoch trotzdem die Kosten haben.

 

 

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