MCAS – Mastzell-Aktiviersyndrom – oft auch versteckte Bartonellose

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Suchbegriffe: MCAS / Mastzellaktiviersyndrom / Mastzellaktivierungssyndrom:

dieser Artikel ist eine Zusammenfassung eines Lang-Interviews von Scott Forescren mit Dr. Tania Dempsey, MD in New York √ľber Bartonellose und Mastzellaktivierungs-Syndrom.

Bartonellen sind die schwierigen „Borrelien“

viele Patienten mit chronischen Beschwerden haben Symptome die einer Borreliose zugeordent werden, deren Ursprung jedoch einer Co-Infektion mit Bartonellen entsprechen. Desswegen werden sie dann auch mit einer korrekten Borrelien-Therapie nicht gebessert.

Desswegen war ich dankbar als ich Scott’s Interview mit Dr. Tania Dempsey entdeckt habe. Scott hab ich bei Dr. Simon Yu im Kurs getroffen und kennengelernt. Ein „bier-ernster“, absolut bem√ľhter, extrem gewissenhafter Mensch, der exakteste Mitschriften im Kurs anfertigt und bei jeder √úbung zu 100% mitgemacht hat!

Dr. Tania spricht wie aufgezogen, um 50% √ľber der Geschwindigkeit eines durchschnittsmenschen. Im Interview wurde relativ pl√∂tzlich von der Bartollenose zum Mastzellaktivierungs-Syndrom MCAS gesprungen, der Konnex – die Verbindung war mir aber nicht ganz deutlich.¬†

Ich vermute dass Dr. Tanja Demsey folgendes ausdr√ľcken will

Mastzellen (c) Wikipedia – die blauen Granula im Zytoplasma sind „Granula“ welche mit Zytokinen gef√ľllt sind. Bei „Aktivierung“ werden diese Granula ausgeschleust und es passieren wilde Symptome

wenn Patienten nach erfolgter und erfolgreicher Infektions-Therapie gegen Borrelien und Bartonellen weiterhin Symptome haben („persistierenden Post-Lyme Patienten“) handelt es sich dabei um einen immunologisch getriggerten Mechanismus, den man am besten im MCAS abgebildet findet.

Dieses ist kein echte Autoimmun-Erkrankung sondern so „dazwischen“: Mastzellen setzen ganz viel Entz√ľndungs-Mediatoren und damit Beschwerden frei und je nachdem wo sich im K√∂rper am meisten Mastzellen befinden, kommt es zu einer irrlichternden Vielzahl von unterschiedlichsten und scheinbar nicht miteinander verbundenen Symptomen die fast immer fehlgedeutet werden, deren Ursache jedoch eine Aktivierung von Mastzellen darstellt, die aber in „normaler Zahl“ vorhanden sind.

Die gr√∂sste Schwierigkeit ist nicht nur das Erkennen und die korrekte objektive Diagnostik sondern v.a. auch die richtige Behandlung, da die Patienten auf eine Vielzahl von Angeboten sehr individuell und meist sehr unterschiedlich reagieren: von „Wunderheilung“ bis zu starker Verschlechterung!

Mir selber ist beim H√∂ren dieses Interviews klar geworden, dass dies jedenfalls meine schwierigsten – die „Salicyls√§ure-Intoleranten“ – Patienten sind:

eine irrlichternde Vielzahl an heftigen, teils das Leben verunstaltenden Beschwerden (Kopfweh, Brainfag, Schwindel, Migräne, Gesichtsschmerzen, Herzklopfen, Atemnot, Übelkeit, Durchfälle, Bauchweh, Krämpfe, Verstopfung, Blähungen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Frost, Hitzigkeit, Depressionen, Lähmungen, Panikattacken usw usf) РBeschwerden die durch immer wechselnde Auslöser hervorgerufen werden, sodass man auch nicht durch Vermeidung usw. die Beschwerden mindern kann.

(c) Townsend Letter

Scott Forsgren hat dies sogar publiziert

im Townsend Lettters, einem US-Journal f√ľr komplement√§re und integrative Therapien hat Scott gemeinsam mit Dr. Patel 2019 einen Artikel √ľber MCAS verfasst, der drauf hinweist, dass dies wohl die Rest-Symptomatik nach erfolgreich erradizierter Borreliose darstellt.

 

„Mystery Patient“

Dr. Dempsey hatte immer schon einen Hang zu Patienten, mit denen niemand wirklich was anfangen kann, das hat sie gereizt und herausgefordert.

Die Reise zu den chronischen Infektionen begann mit einem Gespr√§ch mit dem weltber√ľhmten Lyme-Arzt Dr Horowitz, der sie ansprach und sagt: „sie sind in NY, da haben sie doch viele Lyme Patienten?“ – und sie antwortete: „naja, einige halt“. Da meint Dr Horowitz: „na, da m√ľssen sie wohl noch besser nachschaun“.

in den nächsten Jahren wurde mir mehr und mehr bewusst, dass die meisten meiner Patienten (90%) haben derartige versteckte Infektionen! 

Wieso werden dann viele Patienten trotz guter Behandlung nicht besser?

Scott Forsgren BetterHEalthGuy (c) Forum of integrative medicine

das liegt an einer Immun-Dysregulation die nach der Infektion bestehen bleibt. V.a. durch ein Mastzell-Aktiverungs-Syndrom (MCAS). Dank der Bekanntschaft mit Dr. Lawrence Afrin – dem Weltexperten f√ľr MCAS –¬†

verstand sie plötzlich alle Zusammenhänge. Die Mehrzahl der Bartonella РPatienten haben MCAS. 

zufällig hab ich letzte Woche einen Artikel zum Mastzell-Aktivierungs-Syndrom mit einem Vortrag von Dr. Afrin geschrieben (sorry, noch nicht freigeschalten).

 

Bartonellose ist ein grösseres Problem als Borreliose

die Vektoren sind ubiquit√§r: Gelsen, Fliegen, Zecken, Bremsen, Bienen, Wespen, Hunde, Katzen – „Katzenkratz-Krankheit“, in jedem Ort der Erde ist Bartonellose, ob Sahara oder Alaska.

  • Auch in der Schwangerschaft kann es auf das Kind √ľbertragen werden.¬†
  • Diese Kinder haben dann: ADHS, Autismus, Angstzust√§nde, Neuropsychiatrische Probleme die alle mit angeborener Bartonellose verbunden sind.
  • ganz typisch: √Ąngste, OCD = Zw√§nge, Depressionen, Tics, Bewegungen, Zucken, neuropsychiatrische Probleme. Das geht von milden Beschwerden bis zur Psychose.
  • Fussgelenks- und Fusssohlen-Schmerzen sind sehr typisch, small fibre Neuropathie, Bindegewebs-Krankheiten: erworbener Ehler-Dahnlos.
  • Ausschl√§ge: Striae¬† – so lange die noch bestehen, ist eine aktive Infektion vorhanden. Siehe Fotos die ich auf einem anderen Artikel publiziert habe
  • eigentlich ist die Bartollenose keine Co-Infektion, also ein Beiwagerl, denn das wirkliche Probleme sind meistens Bartonella, ist eigentlich wichtiger als Borreliose (auch Babesien)

Bartonella invadiert IMMER das Hirn und löst dort eine Immunantwort aus.

Quasis ein PANS / PANDA in den Erwachsenen, eine Autoimmun-Antwort als Folge der Bartonella-Infektion. 

Auch Mastzell-Aktiverungs-Syndrom (MCAS) – die Mastzellen umgeben alle Nerven (Glia), l√∂sen Entz√ľndungen und „Autoimmun-Reaktionen“ aus.

Bartonella im Dunkelfeld Рeigentlich sehr leicht zu diagnostizieren, macht sehr charakteristische Knöpfe http://lymediagnostics.com/2015/09/01/lyme-borreliosis-diagnostics/

 

Diagnose – Labor

nur in 50% der Fälle sieht man Laborergebnisse. iGenix macht gute Kombi-Tests: AK und PCR und FISH-Tests, troztdem nur 50% positiv. Hat man positive Tests arbeitet Dr. Demsey mit Antibiotika, sonst eher homöopathisch oder mit Pflanzlichen Tropfen.

Hohe Antineuronale Antikörper sowie hohe CaM Kinase II (CaMKII, Calcium-dependent Calmodulin Protein Kinase II) im Cunningham Panel (Messung bei PANS/PANDA) lässt mich an Bartonella denken, meint sie

Behandlung

die Persistenz bringt man nicht weg, die Bartonellen bleiben. Man kann die Menge der Bartonellen vermindern und das Immunsystem so optimieren, dass es zu keinem Leidensdruck mehr kommt.

Es gibt keine optimale Behandlung. Die einen reagieren auf Antibiotika, die andern auf RIFE-Maschinen oder Homöopathie, meint Dr. Demsey

Antibiotika die sie verwendet: Azithro oder Clarithro + Rifampizin ist unsere Hauptkombi, aber John-Hopkins hat grad publiziert, dass alle Bartonella dagegen immun sind, auch Disulfiram scheint zu helfen. 

Methylen-Blau und Disulfiram und Cotrimazol haben ebenfalls wirksamkeit.

 

Mastzellen – Mastzellen-Aktivierungs-Syndrom MCAS

Mastzellen sind √ľberall die erste immunologische Abwehr des K√∂rpers, desswegen reagieren sie bei jeder Infektion mit.

Bei meinen Patienten (Dr. Demsey) kommt es zu einer starken Überlappung zwischen MCAS und Bartonellose, die Paitenten haben zu 90% beide Störungen.

Allerdings kann man MCAS ohne Bartonellose oder umgekehrt haben.

17% der BRD-Bevölkerung haben MCAS. 

Es gibt keine wirklich recht guten Tests. V.a. da die vielen Mediatoren die ausgesch√ľttet werden nicht stabil sind.¬†

Histamin + Tryptase sind recht stabil und können gemessen werden. Wenn ich keine fixe Labordiagnose habe, kann ich nur einfache Therapien verwenden. 

QEESI Questionair identifiziert Chemie-Sensitivity. Die s.g. MCS (multiple chemische Sensitivität) ist ein MCAS.

erworbenes Ehler Dahnlos Syndrom EDS 

ich sehe bei vielen dieser Mastzell-Patienten eine Hypermobilität. Aktivierte Mastzellen setzen Enzyme frei die das Bindegewebe andauern, das verändert das Bindegewebe.

Es ist noch nicht klar ob eine Behandlung von MCAS eine Verbesserung der Hypermobilit√§t f√ľhrt, aber es schaut so aus.

Mastzellen umgeben die Nerven zellen und v.a. auch das vegetative Nervensystem, desswegen f√ľhrt eine MCAS auch zu POTS (Schwindel, Blutdruck-Einbruch und Herzklopfen beim Aufstehen vom Sitzen oder Liegen).

Geheilt werden Рkeine Ahnung Рaber Verbesserung ja, das ist möglich.

 

Vagus – Behandlungen?

sie sagt: bin mir nicht sicher ob die Stimulation des Vagus die Mastzellen beruhigt. Aber nat√ľrlich haben die MCAS einen aktivierten Sympathikus, der mit Vagus-stimulation runtergefahren werden kann. Wir machen hier Atem√ľbungen (koh√§renz-Atmung).

Schwermetalle rausholen

die Schwermetalle beg√ľnstigen MCAS, aber das rausholen kann die Mastzellen noch mehr stimulieren. Ich glaube dass die Herxheimer Reaktion nichts anderes als eine MCAS ist.

Ich finde, man muss die Mastzellen zuerst behandeln, erst dann ist es möglich die Schwermetalle, die Pilzvergiftung, die Bartonellen rausholen bzw. behandeln!

Oft ist es so, dass Рwenn man die Mastzellaktivierung reduziert Рder Körper plötzlich selber entgiften kann. 

(c) Christopher Shade, Qucksilver Scientific

Dr. Chris Shade zeigt ja , dass entweder Entz√ľndungen NFkB oder Entgiftung NRF2 im K√∂rper vorhanden sind, nie beides gleichzeitig. Wenn man den NFkB beruhigt und damit die Entz√ľndung reduziert, kann pl√∂tzlich der K√∂rper ausreichend Detox durchf√ľhren.

Viele Patienten werden erst nach Pilzbelastung krank, obwohl sie schon vorher viele Belastungen hatten. Sie m√ľssen zuerst aus dem Schimmel raus. Solange noch etwas Schimmel im Haus irgendwo ist, vergiss die ganze Behandlung!

CIRS = chronische inflammatorische Response Syndrom – die Schimmel-Toxin Erkrankung – ich vermute seit jahren, dass dies nichts anderes als eine MACS ist.

 

Typisch bei Mastzell-Aktiviersyndrom

Verschlechterung durch richtige Freude, positive Erregung

Verschlechterung durch eine Probe-Einnahme ALLERGOVAL zeigt eine zusätzlich vorhandene Salicylat-Intoleranz an!

Unmittelbare, sofortige Verbesserung durch einen Mastzell-Stabilisator sehe ich (Retzek) in der Praxis als den deutlichsten Effekt.

Spezialistin daf√ľr f√ľr mich ist die selbst davon betroffene deutsche HP Claudia Fr√∂hlich, die derzeit in KORFU auf Griechenland lebt (und Skype-Konsultationen macht).

 

Behandlungs-Strategien

wenn wir die ursachen, wie zB Bartonella, Schimmel und Schwermetalle reduzieren, kann das MCAS verschwinden. Es gibt aber auch andere Patienten – das ist die Mehrheit der Leute – haben eine genetische Pr√§disposition die durch den Trigger so richtig ausgel√∂st wurde – die werden zwar besser aber nicht gesund. Die bleiben empfindlich, die brauchen wohl lebenslange Unterst√ľtzung gegen MCAS.

Therapiemöglichkeiten

es gibt nicht „das eine Behnadlungsm√∂glichkeit“. Es ist immer individuell. Die einen Patienten brauchen Medikamente, die anderen Hom√∂opathie,¬†

Bromeolain, Probiotika, Ramnosis, Herbs (Andrographis) – oft reagierern die Leute gut drauf. Manche werden damit praktisch gesund!

Die Patienten sind aber sehr sehr sehr empfindlich, k√∂nnen auf alles reagieren, auch auf Nahrungserg√§nzungsmittel wie zB Zellulose oder Magnesium-sterat als F√ľllstoff in Nahrungserg√§nzungsmittel.

Manche bekommen Allegra – ein Antihistamin der dritten Generation „Fexofenadin“ – und es ist live changing. Ich hab ein Kind mit ernsten neurologischen Problemen die nach 3 Dosen Allegra verschwunden sind.

Quercetin hab ich erlebt, aber auch Patienten bei denen dies die schlimmsten verschlechterungen ausgelöst hat. 

Wir probieren immer nur ein einziges Mittel auf einmal zu verändern um keine Unruhe zu machen, damit wir uns auch auskennen.

CBD kann manchmal hilfreich sein. Wenn die Patienten chronische Schmerzen haben, ist es oft von vorteil wenn ein weing THC drinnen ist, andere vertragen √ľberhaupt kein THC.

CBD und andere Mittel: es ist ein „Werkzeug“ aber man kann nicht generalisieren, man muss jeden Patienten ausprobieren.

 

Ernährung

auch das variiert. Manche Patienten brauchen nur die Ernährung verändern und werden gesund. Habe eine Patientin mit wiederkehrenden Herpes-Zoster Schmerzen, wenn sie reduziert Histamin isst (Tomaten, SChokolade vermeidet) ist sie schmerzfrei. Sobald sie Histamin isst, sind die schmerzen wieder da

Andere wieder haben √ľberhaupt keine Ver√§nderungen durch Di√§t. Es ist wirklich ein schwieriges Klientel!

Genetische / Epigenetische Ursache?

Methylierungsprobleme – Histamin wird √ľber Methylierung abgebaut – machen eine Pr√§disposition. Aber dann muss ein weiterer Schlag erfolgen und wir sehen dass Mutationen bzw. epigenetische Ver√§nderungen der Mastzellen vorhanden sind, daran wird grade geforscht.

Ja, es sind sicher viel mehr Erkrankte wie fr√ľher da, es ist wie bei den Autisten, wir sehen einfach viel mehr als fr√ľher – es ist nicht einfach nur eine bessere Diagnostik bzw. bessere Wahrnehmung dieser Probleme wie uns manchmal eingeredet wird.

 

DNRS – dynamic neural Retraining System

DNRS macht die gr√∂ssten unterschiede von allen Behandlungen. Man kennt Patienten die essen 5 verschiedene Lebensmittel und sind danach Bettl√§grig und einige Monate sp√§ter k√∂nnen sie das alles v√∂llig problemlos vertragen und k√∂nnen in fremde L√§nder fahren, es ist „Mind boggling“. Es ist aufw√§ndig aber es kann Wunder bewirken!

Es ist von all dem was wir verwenden das einzige, welches nie irgendwelche Nebenwirkungen auf die Patienten gehabt hat und das meiste an Potential  und Benefit mitbringt.

am wichtigsten

  • DNRS
  • Ern√§hrung / Di√§t (kann 80% ausmachen)
    • besser: ketogen, sogar Carnivor¬† – die MACS k√∂nnen von nur Fleisch ern√§hrung sehr profitieren

 

Was bringt die Zukunft?

es gibt eine neue Substanz die in BRD entwickelt wird welche die Mastzellen stabilisiert. Hinsichtlich der chronischen Infektionen ist wohl Disulfiram das interessanteste

Was macht Dr. Dempsey selber f√ľr sich

nimmt viele Nahrungsergänzungsmittel: Probiotik, VitC, Quercetin, Glutathion, NAC, ALA, versuche regelmässig zu Detoxen, mache viel Sport und esse carnivor.

 

Expertin in √Ėsterreich

eine betroffene Patientin erz√§hlt mir folgendes:¬† Dr. Geiger Corina ‚Äď Wien -Gastroenterologien = Expertin f√ľr Mastzellaktiviersyndrom – entnimmt Biopsien aus dem Darm und macht entsprechende Mastzellf√§rbungen. Allerdings derzeit nur noch privat ohne Kasse. Patientin wurde von Dr. Geiger nach Linz Barmherz. Schwestern zur Coloskopie geschickt, dort konnten sie aber die Mastzellf√§rbung nicht bzw. falsch durchf√ľhren (Stufenbiopsien vom D√ľDarm und DiDarm – 6-8 St√ľck). Ketotifen ist laut Dr. Geiger das einzige am Markt das hilft – empfiehlt noch zus√§tzlich VitC, Quercetin und Curcuma – auch Allergoval – dort aber vermehrt nur f√ľr Darmpatienten, Ketotifen geht auch √ľber die Bluthirnschranken und wirkt auch im Hirn.

 

Logisch – jetzt wo man rausgefunden hat, dass Long Covid eine Mastzell-KH ist und von Ketotifen verbessert wird ist es irreversibel vom Markt verschwunden, man kann nicht mal mehr den Grundstoff irgendwo her bekommen!! (14.2.21)

 

Mast cell stabilizer medications include:
  • ő≤2-adrenergic agonists.
  • Cromoglicic acid.
  • Ketotifen.
  • Loratadine.
  • Desloratadine.
  • Methylxanthines.
  • Olopatadine.
  • Rupatadine

 

 

Dr.med. Helmut B Retzek
Dr.med. Helmut B Retzekhttp://www.retzek.at
Arzt f√ľr Allgemeinmedizin,¬†multiple pr√§ventivmedizinische, schulmedizinische und komplement√§re¬†Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und¬†Forschungs-Beitr√§ge.¬†Zahlreiche Artikel¬†und¬†Vortr√§ge. ¬†Diese Website dokumentiert umfangreiche eigene Recherchen¬†in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Ged√§chtnis-St√ľtze. M√§ssige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler, bitte nicht kommentieren, wer es nicht aush√§lt bitte einfach nicht lesen
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11 Kommentare

  1. Hallo,
    das hört sich so hoffnungslos an, wenn man selbst betroffen ist.

    Heißt dass, jeder der eine Salicylat-Unverträglichkeit hat, hat auch ein MCAs?
    Und MCAs ist nicht heilbar?

    Ich habe immer gelesen, alle Unvertr√§glichkeiten w√ľrden im Darm beginnen und eine Darmsanierung hilft oftmals weiter?

    Inwiefern spielen parasitäre Belastungen bzw. Vergiftungen eine Rolle dabei?

    Gibt es keine „nat√ľrlichen“ Mastzellen-Stabilisatoren au√üer Quercetin (was ja f√ľr Leute mit Salicylat Unvertr√§glichkeit das genaue Gegenteil bewirkt)?

    Und kann man diesen Gen-Switch r√ľckg√§nging machen und wenn ja, womit?

    Vielen Dank und liebe Gr√ľ√üe

  2. Das ist wirklich interessant zu lesen, auch wenn es sehr schwer ist als Betroffene, besonders dass die Bartonellen bleiben, ist das denn immer der Fall?
    Was mich aber noch interessieren w√ľrde, besteht ein Zusammenhang zwischen den Bartonellen, dem MCAS und einer hohen Elektrosensibilit√§t? Ich habe ein bisschen herumgesucht und dabei leider nur in einem Artikel gelesen, dass, wenn man Bartonellen hat EMF meiden soll, aber es wurde nicht erkl√§rt warum. Ein bisschen sp√§ter bin ich dann noch auf das hier gesto√üen „Cultures have shown beneficial bacteria grows more slowly in the presence of electromagnetic fields, says Rau, allowing pathological organisms to dominate. Thus, a strategy with electrically sensitive patients, or with those facing chronic conditions, is the aggressive supplementation with probiotics and other Biological Medicine approaches to balance intestinal flora. Many people with chronic infections likely linked to EMF exposures, such as Lyme Disease, are symptom- free after an aggressive microorganism rebalancing program.“
    (https://www.marioninstitute.org/electromagnetic-load-a-hidden-factor-in-many-illnesses/)
    Ich dachte mir das k√∂nnte interessant f√ľr Sie sein und es w√§re vielleicht ein guter Ansatz f√ľr Betroffene wie mich.
    Mit bestem Dank und vielen lieben Gr√ľ√üen

  3. Ketotifen konnte ich im Moment noch (03/21) √ľber die Int. Apotheke in Wien besorgen. Das Produkt hei√üt Zaditen 1mg und kommt aus Frankreich. 60 Kapseln kosten ca. 20 EUR (Privatrezept erforderlich).

  4. Einen recht guten Zusammenhang zw. MCAS und Bartonellose (sowie Duenndarmfehlbesiedelung//SIBO) zeigt ‚ÄúBartonella Babe‚ÄĚ auf YouTube. Sie selbst schwer betroffen und deckt die aktuelle Schulmedizinische Forschung auch f√ľr Laien recht gut ab (auch wenn ihr Humor etwas schr√§g ist). Es gibt auch eine Selbsthilfegruppe auf Facebook ‚ÄúBreaking Down Bartonella‚ÄĚ von ihr, in der aber auch viele Europ√§erInnen sind.

    • Lieber Dr.Retzek
      Wie sind Ihre Erfahrungen mit dem Buhner Protokoll bei Bartonellen? Ich bin damit extrem √ľberfordert. Ich bin mittlerweile so verzweifelt weil es mir immer schlechter geht, dass ich bereit w√§re trotz der m√∂glichen Nebenwirkungen Levofloxacin zu nehmen, das soll die Bartonellen in Kombination mit ein oder zwei anderen Antibiotika in 1-3 Monaten killen. Was ist Ihre Empfehlung? Kann man Antibiotika auch mit dem Buhner Protokoll kombinieren?

      Liebe KathrinK. hast du auch eine Bartonelleninfektion? Es w√ľrde mich freuen wenn ich mich mit jemandem austauschen k√∂nnte der wei√ü wie man sich damit f√ľhlt.

      • die Amerikaner geben bei Bartonella A-Bart 1 Tropfen auf die Fusssohle, weil die Leute so heftig reagieren. Siehe mein Artikel √ľber Evan Hirsch. Ich bin da auch kein Experte, kenne aber auch keinen – ausser vielleicht Elke Sch√§fer in Graz. Die anderen Kollegen, die ich diesbez√ľglich befragt habe weichen mir auch aus. Wir agieren dzt. nach dem Protokoll von Marty Ross aus den USA, der gibt immer 3 Antibiotika und das t√§glich √ľber 6 Monate. Ihr Levofloxacin – Protokoll interessiert mich nat√ľrlich, bitte schicken.

        • Haben Sie Erfahrungen mit A-Bart? Das mit der Fu√üsohle werde ich versuchen. Ich reagiere schon auf einen Schluck von einem Tropfen Sida Acuta (Bakterizid und Blutschutz usw. und laut Buhner auch ein „biofilm-buster“) verd√ľnnt mit 1/4 Liter Wasser. Die Tinkturen sind extrem stark und wie ich glaube wesentlich wirksamer als Antibiotikum, zumindest in meinem Fall. Wobei ich auch mal die Behauptung gelesen habe es w√ľrde nur eine Chemotherapie in Kombination mit Antibiotikum helfen. Auf Antibiotikum reagiere ich nur wenig, auf die Tinkturen so gut wie sofort und das heftig. Bartonellen sollen schnell eine Resistenz gegen Antibiotikum bilden k√∂nnen, bei Kr√§utertinkturen soll das anders sein da sie komplexer aufgebaut sind. Das Ross Protokoll habe ich bereits eine Zeit lang versucht, momentan erneut, aber mein Darm ist damit gar nicht gl√ľcklich und ich f√ľrchte vielleicht macht es mich noch kranker. Dr.Ross hat Levofloxacin fr√ľher selbst f√ľr seine Patienten verwendet, ich glaube ebenfalls in Kombination mit zwei weiteren Antibiotika, benutzt es mittlerweile aber nicht mehr, da es gelegentlich permanente Sehnenschmerzen oder sogar Rei√üen der Sehnen verursachen kann. Zudem hat Levofloxacin in den USA ein blackbox warning aufgrund diverser weiterer gef√§hrlicher Nebenwirkungen. Da muss man halt dann den Nutzen und Schaden abwiegen, aber die k√ľrzere Verwendungsdauer w√§re nat√ľrlich attraktiv. 1-3 Monate gegen 6+ macht als Betroffener einen riesen Unterschied. Dr.Ross empfiehlt auch zwei Tinkturen aus dem Buhner Protokoll als m√∂gliche Behandlung, besonders f√ľr Betroffene die Antibiotikum nicht vertragen; Houttuynia und Sida Acuta. Dr.Elke Sch√§fer konnte ich leider noch nicht erreichen, aber ich werde versuchen mich mit ihr in Verbindung zu setzen sobald es geht. Ich w√ľrde mich sehr freuen, wenn Sie das Buhner Protokoll als Behandlungsm√∂glichkeit mit in die Praxis aufnehmen w√ľrden, es w√§re schade wenn nicht, auch wenn es vielleicht schwieriger anzuwenden ist als Antibiotikum. Betroffene wie ich sind da gerne bereit mitzuhelfen. Sehr zu empfehlen um L√∂sungsans√§tze zu finden kann ich auch dieses Forum https://www.healingwell.com/community/default.aspx?f=30 aber das ersetzt einem nat√ľrlich keinen kompetenten Arzt.

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