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Antioxidation verlängert Leben im Gen-Maus-Modell um das 4fache | Dr. Retzek's umfassend gesund!

Antioxidation verlängert Leben im Gen-Maus-Modell um das 4fache

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Gesundheit/Umwelt, Forschung/Technologie

Studie beweist erneut lebensverlängernde Wirkung von Vitamin C und E

Novato/Kalifornien (pte, 2. November 01/14:02) – Forscher des Buck Institutes for Age Research http://www.buckcenter.org haben nachgewiesen, dass antioxidative Medikamente ein Mäuseleben um das Vierfache verlängern können. Der Molekulargerontologe Simon Melov vom Buck Institute stellt allerdings klar, dass es zwischen der Lebensverlängerung von Genmäusen und Menschen beträchtliche Unterschiede gebe. Die Studie, die im Journal of Neuroscience http://www.jneurosci.org veröffentlicht wurde, baut auf vergangenen Arbeiten ĂĽber die Lebensverlängerung von Nematoden mittels Antioxidantien wie Vitamin C und E auf.

Laut Melov hat die Studie erstmals bewiesen, dass Antioxidantien Säugetieren zu einem längeren Leben verhelfen. “ Die Ergebnisse sind ein weiterer Schritt im Verständnis ĂĽber die Arten der Schädigungen, die während des Alterns eintreten“ , erklärte Melov. Antioxidantien sind natĂĽrliche oder synthetische Substanzen, die die Zellen des Organismus und auch Lebensmittel vor Schädigung durch Einwirkung von Sauerstoff schĂĽtzen. Ihre Wirkung beruht auf der Fähigkeit, die durch Sauerstoff eingeleiteten chemischen Reaktionen (Oxidation) abzubrechen. So verhindern sie z.B. das Ranzigwerden bei Ă–len und Fetten. In menschlichen Zellen fĂĽhrt die Oxidation zur Schädigung des Erbmaterials, der DNA. In der Folge kann dies zu Krebs aber auch, wie Forscher behaupten, zu mit dem Alterungsprozess in Verbindung stehenden Veränderungen fĂĽhren.

Im Versuch wurden die Mäuse genetisch so verändert, dass sich eine oxidative Schädigung vollzog und sie ohne Medikamente nur rund eine Woche überlebten. Dadurch erhielten die Forscher rasch die Ergebnisse. Laut Melov reduzierten die Medikamente die Bildung so genannter freier Radikale, die während der Oxidation entstehen, auf Null. Diese toxischen Moleküle werden in den Körperzellen produziert und können Schäden an den Zellen hervorrufen.

“ Teile der Antioxidantien dringen in die Zellen bis zu den Mitochondrien, den so genannten Kraftwerken der Zellen, vor und wirken den von den freien Radikalen ausgelösten Alterungsprozessen entgegen“ , erklärte der Molekulargerontologe. Die Antioxidantien bewirkten bei den Genmäusen eine Lebensdauer von vier Wochen. Normalerweise lebten die Mäuse nur eine Woche. Die Ergebnisse zeigten, dass derartige Medikamente präventiv gegen oxidative Schädigungen im Gehirn wirkten. “ Dies ist besonders fĂĽr Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer interessant“ , ergänzte Melov. Im nächsten Schritt will er die Studie an gewöhnlichen Mäusen durchfĂĽhren.
(Ende)

3. Nov 2001 pressetext.at

Dr.med. Helmut B Retzek
Dr.med. Helmut B Retzekhttp://www.retzek.at
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge.  Diese Website dokumentiert umfangreiche eigene Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler, bitte nicht kommentieren, wer es nicht aushält bitte einfach nicht lesen [toggle title="Ärztekammer Disclaimer"] Ärztekammmer Disclaimer die Oberösterreichische Ärztekammer moniert weite Teile diese Website als "aufdringlich, marktschreierisch und beim Laien den Eindruck medizinischer Exklusivität erweckend". Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit ärztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wofür Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelmässig Anerkennung ausgesprochen bekommt. Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien "das Standesansehen der Ärzte" verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen. [/toggle]

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