Was passiert denn im Körper durch SSRI-Antidepressiva?

 

Vom Schulmediziner bekommt man ‚Äď oft nur mit der Indikatioon „Mitgef√ľhl“ bei manchen Diagnosen wie zB Krebs usw ein Antidepressivum,

Diese Medikamente sind  SSRI = Serotonin-Reuptake-Hemmer.

Gerne werden diese Antidepressiva (zB Trittico) auch gegen Schlafstörungen, wie sie bei Damen ab 55j durch den Hormonmangel obligat sind, verordnet.

(Als Antiaging-Arzt bin ich vollst√§ndig von der segensreichen Wirkung bio-identischer Hormone √ľberzeugt, die den „normalen, physiologischen“ Sterbeprozess verz√∂gern k√∂nnen, der bei den Frauen ab ca. 55j durch den Hormonmangel eingeleitet wird, sich durch Schlafst√∂rungen, Depressivit√§t, Leistungs-unf√§higkeit, Knochen- Haut- Muskelabbau ….. √§ussert, bioidente Hormone produzieren KEINE Krebs)

Achtung: neue Untersuchungen zeigen, dass Depressionen h√§ufig die Folge von chronischen Entz√ľndungen sind.

Entz√ľndungshemmende Lebensweise sowie entz√ľndungshemmende Nahrungserg√§nzungsmittel sowie Medikamente k√∂nnen erheblichen zus√§tzlichen Einfluss auf den Krankheitsverlauf und die R√ľckfallsh√§ufigkeit aus√ľben!

siehe zB meine Seite: Celebrex und Depressionen

Diese Antidepressiven Medikamente f√ľhren nun tw. zu einer klinischen Verbesserung der Stimmung.

Interessanterweise kommt es jedoch durch diese Medikamente zu einer¬†MASSIVEN REDUKTION des PL√ĄTTCHEN-SEROTONINS¬†im Blut (Siehe R√∂mmler 2010, Seite 5).

Privatdozent Dr. R√∂mmler Alexander, M√ľnchen – einer meiner Anti-Aging Lehrer

Die hier nachfolgende Grafik zeigt sehr deutlich die Messergebnisse von ALEXANDER R√ĖMMLER, M√ľnchen¬† (mittlerweile mit 100ten F√§llen best√§tigt):

Jene Patienten, die ein Antidepressivum aus der SSRI-Gruppe bekommen haben (praktisch jeder heutzutage, derartige Antidrepressiva werden quasi automatisch bei Stimmungsschwankungen, Stress, Schlafstörungen, Kreuzschmerzen, Sucht, Angststörungen usw usf. verschrieben), haben einen minimalen-SEROTONIN-Wert in den Plättchen von < 15ng/ml.

Ich habe bei meinen eigenen Messungen niemanden mit Serotonin-Spiegeln √ľber 25 ng/ml gefunden!

Wie R√∂mmler festgestellt hat, gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen dem Blut-Serotonin-Wert und der Befindlichkeit, in der obigen Grafik sieht man deutlich dass ab 200 Serotonin gutes Allgemeingef√ľhl vorliegt, milde Depressionen sind ab 160 Serotonin (ng/ml) vorhanden, schwere Depressionen ab 80ng/ml.

 

Um es ganz unnmissverst√§ndlich noch einmal klar auszudr√ľcken:

SSRI-Antidepressiva vermindern den Serum-Serotonin-Gehalt des wegen Serotonin-Mangels bereits depressiv erkrankten dramatisch weiter!

Serotonin-Mangel geht nicht nur auf die Stimmung sondern auch (siehe meine Serotonin-Hauptseite)

 

Es ist¬†R√ĖMMLERS Verdienst¬†durch zahlreiche Messungen den Hinweis erbracht zu haben, dass die SSRI die periphere Serotonin-Konzentration auf 1/10 reduzieren (Siehe R√∂mmler 2010, Seite 5), auch ist es R√∂mmlers verdienst uns auf 5HTP hinzuweisen.

5-HTP als Serotonin-Precursor bewirkt ALLE positiven Effekte der Antidepressiva (gegen Depressionen) bewirken, ohne deren Nebenwirkungen.

5-HTP hat nur ein Problem: es ist eine Natursubstanz und daher nicht patentiertbar!

 

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6 Kommentare

  1. Ihnen sollte die Lizenz entzogen werden, au√üerdem sind sie mit 100%iger sicherheit kein arzt!!! Hier eine Richtigstellung f√ľr alle die sich nicht f√ľr dumm verkaufen lassen wollen:
    Paradoxerweise wird zu Beginn der Therapie mit SSRI die erw√ľnschte 5-HT-Konzentrationserh√∂hung durch einen anderen Effekt geschm√§lert. Der zun√§chst hohe Serotoninspiegel im synaptischen Spalt √ľberflutet gleichzeitig die Autorezeptoren der Pr√§synapse, die der Zelle als Feedback-Sensoren dienen. Die Aktivierung der Autorezeptoren (durch Agonisten wie Serotonin) l√∂st in der Zelle das Signal aus, die Serotonin-Produktion zu drosseln. Der sich dadurch ergebende Mangel an Serotonin bleibt in der Summe bestehen, da die Transporter-Hemmung nur nachgeschaltet ist und den Mangel nicht aufheben kann. Auf die andauernde Rezeptor-Reizung reagiert der K√∂rper mit einer Absenkung der Empfindlichkeit (Sensitivit√§t) der Autorezeptoren (somatodendritische 5-HT1A und terminale 5-HT1D).[6] Dieser Prozess kann einige Wochen dauern. Auch die Anzahl/Dichte der 5-HT1-Rezeptoren sinkt.[6].

    Ein √§hnlicher Anpassungsprozess, der f√ľr den antidepressiven Effekt gr√∂√üere Bedeutung hat, ist die erw√ľnschte zahlenm√§√üige Verringerung von Serotonin-(5-HT)2A-Rezeptoren im Zentralnervensystem. Die Empfindlichkeit postsynaptischer 5-HT1A und 2-Rezeptoren kann zunehmen.[6] Diese Ph√§nomene d√ľrften f√ľr eine antidepressive Wirkung von Bedeutung sein, und sie k√∂nnten erkl√§ren, warum ein nachhaltig antidepressiver Effekt erst nach Wochen der Pharmakotherapie zur vollen Entfaltung kommt

    • wie √ľblich kommt eine so freundliche Mail aus der lieblichen BRD, danke vielmals f√ľr ihre Pr√§zissierung der Umst√§nde am Synaptischen Spalt, sie nehmen wohl bezug auf die neue Nord-Studie.

      Dies alles von ihnen beschriebene ist sicherlich absolut richtig, und hat absolut nichts mit den von mir beschriebenen Phänomenen zu tun:

      1) Zusammenhang zw. TPHA 1/2 produzierten Serotonin und Serum-Konzentration
      2) Zusammenhang zw. klinischen Stimmungsbild und Serum-Konzentration
      3) Notwendigkeit peripheren Serotonins zur Regeneration von Leber, Blutgefässe usw
      4) massivsten Serumspiegel-Abfall durch SSRI
      5) dadurch ggf. Probleme

      6) das k√∂nnen sie als Theoretiker nat√ľrlich nicht wissen: die simple Empirie (d.h. die praktische Erfahrung, abseits von Zellkultur und Labormaus) und beschreibt einfach eine andere system-ebene:

      Abseits des Synaptischen Spalts gibt es noch die Ebene des Neurons, der Hirnregion, dann des gesamten ZNS, danach noch die Ebene des Gesamtorganismus. Ph√§nomene am synaptischen Spalt m√ľssen nicht exakt am Organismus umsetzbar sein, auch wenn es von den Studien so suggeriert wird,

      ( zu den damaligen Studien lesen Sie bitte ausf√ľhrlich im unglaublich dicht recherchierten Buch von Ben Goldacre das neue Buch „Bad Pharma„, sein voriges Buch „Bad Science“ ist bereits auf Deutsch, aber sieh haben sicherlich keine Schwierigkeit mit English. Leider haben die beim Science-Book einen so schlechten, rreisserischen „Bildzeitungs“ Titel gew√§hlt, das wird weder Autor noch Buch gerecht. )

      NB: es ist nat√ľrlich beeindruckend und hilfreich, dass wir jetzt, nach 20 Jahren beginnen zu verstehen, wieso die Medikamente wirken.

      In der Praxis erleben die – nicht von Infomaterial beeintr√§chtigten, experimentierfreudigen modernen Pr√§ventions-Mediziner und AntiAging-√Ąrzte – genau das, was wir in den speziellen Kongressen, Konferenzen und Ausbildungen auf durchaus universit√§rer Ebene lernen:
      häufig beeindruckende bis hin zu fantastischen Effekte von 5HTP bei leichten bis mittelgradien Depressionen, Dysphorien usw Рohne die von den Patienten berichteten Depersonalisierungsphänomenen die viele durch die SSRI erleben.

      Und falls es nicht wirkt, na – ich hab keinen Stress ein Seropram oder Fluctine oder Tritico oder oder zu geben.

      Es freut mich jedenfalls, dass eine so gut informierte Fachfrau sich durch diesen Info-Wulst durchgequ√§lt hat. Gerne sollten sie die von mir verlinkten Studien anschauen, ich √ľbersetze ja nur (weil ich Biochemiker bin und 6 Jahre in der Grundlagenforschung war) was die Studien sagen auf „Laien-Deutsch“.

      LG Retzek

  2. Eine Frage an Sie, die Sie mir als Biochemiker bestimmt beantworten k√∂nnen. Im Oktober 2017 wurde ich operativ von einem Brustkrebs befreit. Im November erster Zyklusch Chemo von insgesamt 4 geplanten. Den habe ich √ľberhaupt nicht vertragen. Deshalb Abbruch. Im Dezember Start der Aromatosehemmertherapie. Im Januar Start der Bestrahlungen (insgesamt 33). Nun habe ich Schlafprobleme. Kann ich 5HTP vor dem Schlafengehen einnehmen. Vertr√§gt sich das mit dem Aromatosehemmer Letrozol? Vielen Dank f√ľr Ihre Antwort.

    • Wir nehmen alle 5HTP plus Melatonin vor dem Schlafengehen. Erst dadurch schlafen wir gut und erfrischt durch. Letrozol ist super! Kein Problem und keine Interaktion. Gratuliere zur Gesundheit!

  3. Guten Tag, ich habe nach 13 Jahren Einnahme von Seroxat einen Serotoninspiegel von 13 ng/ml. Habe in den letzten Monaten Seroxat langsam ausgeschlichen und f√ľhle mich viel besser, breche aber bei jeder Gelegenheit in Tr√§nen aus und bin nicht f√§hig, √ľber mein Problem mit einem Arzt zu sprechen.
    Welcher Arzt im Raum Linz/O√Ė kann mich bei einer Therapie mit 5-HTP zur Erh√∂hung des Serotoninspiegels begleiten?
    Vielen Dank im Voaus!

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