Pubmed (Forschungs) Recherchen zum Thema Amyotrophe Lateralsklerose

weitere Seiten mt Studien und Recherchen zum Thema ALS durch Dr. Retzek

 

Das Highlight von ca. 1000 Studien gleich zum Anfang

Aus einer rezenten Pubmed-Studie:

SEROTONIN-Spiegel (im Serum) BESTIMMT DIE √úBERLEBENSZEIT!!

Das heisst im Umkehrschluss f√ľr mich: Antidepressiva k√∂nnten ev. die Zeit verk√ľrzen. Ursachen und m√∂gl. Therapien werden weiter unten mit Studien dargestellt.

 

Serotonin bestimmt die √úberlebenszeit massgeblich

Serotonin-Survival-ALS

 

bei meinem Screening von bis jetzt 769 Studien zur Amyotrophen Lateral Sklerose – bin ich √ľber ein AUSSERORDENTLICHES Ergebnis gestolpert:

höheres Serotonin im Serum, längerer Überlebenszeit.

Sollten diese Studiendaten stimmen könnte folgende Schlussfolgerung richtig sein:

SSRI-Antidepressiva verk√ľrzen die √úberlebenszeit!

Wer es nicht glaubt, möge es messen, unter SSRI fallen die Serotonin-Werte im Serum auf < 10% runter.

Wie könnte man Serotonin verbessern:

mit einem einfachen und billigen Nahrungsergänzungsmittel lässt sich der Wert deutlich optimieren, wir Ganzheitsmedizinier verwenden 5HTP (und auch Tryptophan) seit Jahrzehnten bei Depressionen.

Serum-Serotonin-Spiegel entscheidet ob 30 oder 150 Monate √úberlebenszeit bei ALS

 

UPDATE 2014: diese Daten wurden nun endlich im Mausmodell best√§tigt: √úberlebenseitverk√ľrzung durch Prozac: M√§rz 2014

 

 

Hintergrund dieser Pubmed-Recherche-Arbeit

Wegen einem Kollegen mit ALS habe ich √ľber Weihnachtsferien 2010/2011 in der Pubmed ca. 1200 Studien auf „neue M√∂glichkeiten in Therapie der Amyotrophen Lateralsklerose“ recherchiert und die Ergebnisse hier zusammengeschrieben.

Etwa 1-2x pro Jahr gehe ich dann die neuen Studien durch und habe seither zwei Nachfolgeseiten erstellt.

eine ähnliche Recherche-Arbeit hat der Laie Jeff Bowles in USA vor kurzem gemacht und ist zu ähnlichen Ergebnissen gekommen

 

Hinweis in eigener Sache

Aufgrund dieser Website bekomme ich Anfragen aus ganz Europa. Ich bin jedoch weder Neurologe noch ALS-Spezialist, sondern ein „einfacher praktischer Arzt“ – wenn auch mit wissenschaftlichem Hintergrund (7 Jahre in der Grundlagenforschung, fast 2j an Uni in Kanada) und umfangreicher Zusatzausbildungen (siehe¬†Ausbildung Dr. Retzek).

Dieser Biographische Hintergrund ermöglicht es mir die Pubmed (Forschungsdatenbank aller publizierten Studien) zu screenen und die dabei aufgefundenen Studien zumeist auch zu verstehen.

Dies bedeutet nicht dass ich damit eine besondere Qualifikation zur ALS-Therapie erworben habe, schon gar nicht bedeutet dies, dass ich mehr, neue oder weitere ALS-Patienten suche.

Im Jahr 2011 habe ich einen Urlaub von 3 Wochen nur ALS Studien-screenend zugebracht und habe leider nur wenig sehr konkretes therapeutisches  zutage fördern können.

F√ľr den interessierten Leser hier der Haupt-Suchterm „amyotrophic“¬†–> ergibt heute (5/2014) an die 17.000 Studien.

Die beste Studie hab ich eingangs bereits zitiert.

Nachfolgend das Ergebnis meiner Recherchen. So ich eindrucksvolle oder wichtige Punkte gefunden habe, hab ich auf die entsprechende Quell-Studie verlinkt.

 

F√ľr die deutschen Kritikaster

in div. Blogs wird (immer BRD-Deutsche Gscheitmeister) √ľber diese Website hergel√§stert (siehe).

Daf√ľr gibt es wenig Grund:

  • √úbereinstimmung zwischen Serum-Serotonin und Hirn-Serotonin wurde von R√∂mmler publiziert (siehe meine Seite Serotonin)
  • Wirksamkeit von 5HTP zur Serotonin-Erh√∂hung ist vielfach bewiesen, am einfachsten: „einfach nur selber messen“
  • Serotonin-Drop unter SSRI l√§sst sich ebenfalls „einfach nur selber messen“.
  • Das Totschlag-Argument „geldgeile Abzocke“ hat bei mir keine G√ľltigkeit: ich bin als Arzt f√ľr Monate ausgebucht und habe auch noch nie einen Euro f√ľr meine Pubmed-Recherche-T√§tigkeiten erhalten – es w√§re nur schade wenn ich mir die ganze Arbeit nur f√ľr mich alleine mache. Da kann ich sie noch schnell f√ľr Kollegen und Betroffene zusammenschreiben.

 

Zusammenfassung und √úbersicht

Die aktuellen Therapien meiner neurologischen Kollegen (Riluzol und Antidepressiva) zeigen,

dass wenig Wissen aus dem Elfenbeinturm der Wissenschaft bis zu uns „ausf√ľhrenden √Ąrzten“ vorgedrungen ist.

Bitte lesen Sie den Artikel mit Bedacht, falls sie ein Betroffener sind kann dieser Artikel ihren Krankheitsverlauf mit-beeinflussen.

 

ALS Ursache

ALS ist eine be√§ngstigende Erkrankung, da sie j√ľngere Patienten bef√§llt und derzeit unheilbar ist. Es wird intensiv an den Krankheits-Ursachen geforscht und viele Zusammenh√§nge konnten in den letzten Jahren aufgedeckt werden

Ein Entgiftungs-Enzym Рdie SOD1  Р wird gestört. Ursache:

  1. genetisch
  2. √úberlastung der Entgiftung
  3. div. Giftstoffe
  4. √úberlastung der Anregung der Nerven √ľber zuviel Glutamin in den Nerven durch Aspartam („Light-Getr√§nke“)
  5. Schwermetalle
  6. Verletzungen

Dieser Prozess scheint un-umkehrbar zu sein, denn durch Fehlen des Enzyms wird eine neu-gebildetes SOD1 durch das mangelhaft entgiftete Peroxid in den Nervenzell-Mitochondrien ebenfalls zerstört.

Dieser Prozess ist „ansteckend“ und breitet sich langsam innerhalb des gesamten „motorischen“ Nervenzellbaumes aus und f√ľhrt zu fortschreitenden L√§hmungen. Scheinbar wirkt die kaputte SOD1 wie ein Prion (ein Protein welches andere Proteine zerst√∂rt) und √ľbertr√§gt sich von Nerv zu Nerv!

SOD entgiftet die freien Radikale РSuperoxide Рim Nerv. Diese reichern sich nun an und zerstören den Nerv.

 

Entz√ľndungs-Substanz PROSTAGLANDIN E2 wird vermehrt exprimiert

ganz neue Daten (Feb. 2012) im ALS-Mausmodel: PgE2 – der Haupt-Entz√ľdungsmediator im K√∂rper – wird genau mit Beginn der ALS – Symptomatik vermehrt nachweissbar in den betroffenen Neuronen. Ev. wirkt PgE2 im Neuron entz√ľndungsf√∂rdernd und neurodegenerativ.

PgE2 ist das Produkt von Omega-6 Fetts√§uren (Sonnenblumen√∂l, Raps-, Maiskeim-, Soja-, Distel-, … √Ėle) – der Gegenspieler ist PgE3 produziert aus Lein√∂l und Fisch√∂l. PgE2-Produktion kann durch Entz√ľndungshemmer (Ibuprofen, ASS, Diclofenac …..) gehemmt werden.

Therapeutische Strategien die sich hieraus ergeben könnten

derzeit sehr wenig „brauchbares“ in der Pipeline. Die meisten Strategien sind „ANTI-OXIDATION“ hochdosiert, da hiermit der Schaden durch das angereicherte Peroxid aufgehalten werden kann:

  • Vitamin E, Alpha-Lipons√§ure, Vitamin C, Melatonin, Q10, Omega3, Curcumin, Resveratrol – der √ľbliche Antioxidantien-Cocktail, der immer ZUSAMMEN gegeben werden muss, da eine Substanz alleine nie ausreicht, da die Antioxidantien ein Netzwerk bilden.
  • Lithium ¬†(Update 2013: hat in den Studien entt√§uscht –> siehe meine Seite¬†LITHIUM)
  • Pioglitazone – ein Diabetes-Mittel induziert „Peroxisomen“ welche dann vermehrt Peroxid abbauen ¬†(Update 2013: hat entt√§uscht)
  • und vorallem als vielversprechendster Therapeutischer Ansatz um die Zeit zu dehnen:¬†SEROTONIN

 

Serotonin als wichtigste Therapie-Strategie: Zusammenfassung

Die Überlebenszeit eines ALS-Erkrankten hängt direkt mit dem Serotonin-Gehalt im Serum zusammen (Studie 2010), Serotonin wird in Plättchen transportiert und kann nach Blutgerinnung (=Serum-Herstellung) dort gemessen werden.

Pl√§ttchen Serotonin wird jedoch √ľber¬†„Anti-Depressiva“ deutlich gesenkt.

Damit werden¬†Antidepressiva zu Krankheits-Beschleunigern¬†dieser St√∂rung und m√ľssen unbedingt vermieden werden.

5HTP als Serotonin-Vorstufe ist optimale Therapie-Strategie bei ALS.

Meine hochgesch√§tzten neurologischen Kollegen bestehen bei jedem Patienten auf Antidepressiva,¬†obwohl ich hierf√ľr in der Literatur KEINE Krankheits-bezogene Indikation gefunden habe,

d.h. auf deutsch: es gibt keinen krankheitsbezogenen Grund f√ľr Antidepressiva, eine ev. auftretende Depression wird mit 5HTP ebenso verl√§sslich verbessert.

Lesen sie meinen Ausf√ľhrlichen¬†Artikel zum Serotonin, dort auch die ¬†Forschungsdaten √ľber die Nebenwirkungen der Antidepressiva usw.

Letztlich: MESSEN SIE ES DOCH EINFACH.

Der Serotoninwert ist eine einfache unkomplizierte Blutuntersuchung

(Achtung: nach der Blutgerinnung muss abzentrifugiert werden, nur dann ist der Serotonin-Wert versandstabil!).

 

Mein Ratschlag: Antidepressiva so weit es geht vermeiden

man m√∂ge bitte einfach – ganz praktisch – den Serumwert an Serotonin unter Antidepressiva messen. Ich habe noch niemanden √ľber 30 gefunden, meistens deutlich niedriger. Weiteres √ľber die Auswirkungen des Serotonin-Mangels lesen sie auf meiner Seite „Serotonin„. Das Nahrungserg√§nzungsmittel 5HTP ist eine geniale M√∂glichkeit den Serotonin-Spiegel auf √ľber 200 anzuheben, gem√§ss der oben gezeigten Studie sollte man den Serotoinin-Spiegel auf maximalwerte (400) heben.

Achtung: zur Messung unbedingt Blut „gerinnen lassen“, dann sofort abzentrifugieren, das Serum vom Niederstand trennen (Gel-R√∂hrchen). Ansonsten gibt der Serotonin-Gehalt „H√§usl-Werte“.

 

Neue Updates Mai 2012

Creatin und Q10 könnten tolle Therapie-Hilfe sein: im Mausmodell eine 40% verlängerung der Lebenszeit, bei Parkinson-Patienten in klinischer Studie eine 50% Besserung des Scores nach 1 Jahr anwendung! Siehe meine Seite: https://ganzemedizin.at/als-updat/

Acetylcystein

N-Acetyl-Cystein kann den hochaktiven oxidativen Stress in den Neuronen abfangen und hat sowohl im Chorea Huntington als auch im ALS-Tiermodell deutliche Funktions- und Lebens-Verlängernde Effekte gezeigt

 

das war also die Vorrede

 

Nun zum eigentlichen Artikel

 

ALS ist wahrhaftig eine furchterregende Erkrankung. Aus bester Gesundheit heraus bekommt man fortschreitende Lähmungen bis zum Endzustand.

Es gibt dzt. keine etablierte ALS-Therapie, auch noch kein wirklich klares Wissen um Ursachen jedoch – es ist faszinierend wie intensiv diese „Orphan-Disease“ beforscht wird (monatlich ca. 100 Studien) – mittlerweile viele Indizien. Auf dieser Seite m√∂chte ich gerne alles, was mir in die H√§nde f√§llt zum Thema ALS dokumentieren und verlinken. Initial habe ich ca. 900 Studien (alles aus den Jahren 2010-2011) gescreent und versucht hier zusammenzufassen und zu vernetzen

[fancy_box]Achtung: alles was ich hier schreibe ist durch zahlreiche Studien belegt und damit absolut Evidence Based! Wenn Sie dies hier lesen und keinen Link finden, bin ich noch nicht soweit die Studie reinzulinken, da ich ca. 100 Studien f√ľr diesen Artikel rausgesucht habe. Schauen sie in einigen Tagen wieder vorbei oder schreiben sie mir eine Mail. [/fancy_box]

 

Ursache ALS

Hier findet sich tats√§chlich eine Vielzahl von Studien in den letzten Monaten. Moderne Gentechnik hat uns Werkzeuge in die Hand gegeben mit der prompt und relativ umfassend spezfische Fragestellungen beantwortet werden k√∂nnen. Ein wirklich klares, durchsichtiges Bild ist noch nicht entstanden, jedoch eine Menge an Indizien. Hilfreich ist das Vorhandensein einiger „Maus-Modelle“ der Amyotrophic lateral sclerosis, Tiere die genau wie die Menschen die Erkrankung bekommen und an denen Grundlagen wie Therapie-Studien durchgef√ľhrt werden k√∂nnen.

ALS geh√∂rt zu einer Gruppe von „Neurodegenerativen Krankheiten“

viele Mechanismen der ALS teilt diese Krankheit mit anderen Neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer, Chorea Huntington, Morbus Parkinson und seltenere Krankheiten wie Frontale Demenz usw., bei der ALS degenerieren die BEWEGUNGSNERVEN (Motoneuronen).

 

Was sind die wesentlichen Ursachen

1) SOD1-Mutation

Eine der identifizierten Hauptursachen ist eine St√∂rung eines bestimmten Schutzenzymes – der Cupfer/Zink-Superoxid-Dismutase Typ1 (SOD1). Das defekte Enzym polymerisiert und „vergiftet“ die Motoneuronen √ľber mehrere Mechanismen, v.a. jedenfalls √ľber den vermehrter Oxidativer Stress – freie Radikale (ROS) die bei der Energie-Produktion in den Mitochondrien entstehen k√∂nnen nicht mehr abgebaut werden und sch√§digen viele weitere Proteine –> f√ľhrt zu erh√∂hter INFLAMMATION (Entz√ľndung) im Bereich der Nerven

2) GLUTAMAT induzierte Exzitation

vermehrter Exzitatorischer Stress – weil der exzitatorische (=erregende) Neurotransmitter GLUTAMAT durch die SOD1-St√∂rung nicht mehr abgebaut wird und die Nerven „zu Tode stimuliert“.

 3) Prostaglandin E2 im Neuron?

Neueste Daten (Februar 2012) zeigen eine m√∂gliche Beteiligung der Hauptentz√ľndungs-Substanz PgE2. Durch Entz√ľndungshemmer und u.a. durch Ern√§hrungsumstellung (weg mit Omega6 √Ėlen, daf√ľr mehr Omega3: Fisch√∂l, Lein√∂l) kann dies beeinflusst werden.

Wie kommt es nun zur Störung der SOD1

Anlagebedingt

Anlagebedingt = genetisch = Famili√§r. Die entg√ľltige Auspr√§gung kann bei der genetischen Neigung durch relativ geringe TRAUMEN der Wirbels√§ule ausgel√∂st werden.

Intoxikation

Cyanobakterien sondern ein „Neurotoxin“ ab, welches die SOD1 St√∂rung induzieren kann. Dieses Toxin kann in div. Meeresfr√ľchten in hoher Konzentration vorhanden sein.

ROS

vermehrter Radikalischer – Oxidativer Stress, FREIE RADIKALE durch Stress oder Lebensweise (Rauchen, Medikamente) induziert – bei Mangel an sch√ľtzenden Mikron√§hrstoffen („Antioxidantien“ – fehlen praktisch immer bei moderner „Industrieller Ern√§hrung“ = alles was in Plastik eingepackt ist).
Freie Radikale zerst√∂ren DNA und f√ľhren ev. zur Missfaltung der SOD.

Fehlsplicing

durch Störungen der korrekten Protein-Entstehung Рvermutlich wieder durch Intoxikationen von Enzymen oder Mutationen von Transport-mRNA

Unklare Umweltfaktoren

Aufregend dass die Hirnfl√ľssigkeit aus erkrankten Tieren – injiziert in gesunde Embryos – dort genau denselben Schaden und Ver√§nderungen ausl√∂st wie er in den Erkrankten Tieren vorhanden ist. Dies bedeutet dass der Grundlegende Schaden NICHT prim√§r GENETISCH sondern v.a. durch Umweltfaktoren – oder ev. den nachfolgend beschriebenen PRIONEN-Mechanismus ausgel√∂st und am Laufen gehalten wird.

PRIONEN-√Ąhnlicher Michanismus

Prionen sind Proteine die „Fehlgefaltet“ wurden in ihrer Produktion und deren Fehlfaltung „infekti√∂s“ ist. Ein Protein besteht ja aus einer langen Aminos√§ure-Kette, welche eine ganz bestimmte r√§umliche Struktur (Faltung) einnehmen muss, damit sie ihre normale Funktion erf√ľllen kann. Fehlfaltungen f√ľhrt zu funktionsgest√∂rten Proteinen, die rasch aus der Zelle entfernt werden m√ľssen. Wenn sich derartige funktionslose Proteine n√§mlich anreichern, degeneriert die Zelle (zB Alzheimer, Kreutzfeld-Jakob, ALS). Prionen sind nun Fehlfaltungen, die sich gegenseitig weiterpropagieren, also Proteine die die eigene Fehlfaltung auf andere Proteine √ľbertragen. Es gibt Hinweise dass die „Mutierte SOD1“ √ľber einen Prionenmechanismus gest√∂rt wird.

 

 

Wieso betrifft es nicht nur ein paar sondern alle Motorneuronen?

Dieser Teil ist noch v√∂llig unklar: wenn ein Motorneuron degeneriert, pflanzt sich das Leiden im gesamten System fort, von einem Nerv zum n√§chsten, bis zur vollst√§ndigen Degeneration aller Nerven und vollst√§ndigen L√§hmung des Organsimus. Auch hier ist es bedeutungsvoll, dass durch Injizierte Hirnfl√ľssigkeit erkrankter Tiere ein typischer Krankheitsaspekt auf gesunde Embryos √ľbertragen werden kann, d.h. dass Ver√§nderungen im Umgebungsmilieu der Nerven („entz√ľndungsfaktoren, Zytokine, ….“) letztlich ein „Selbstpropagierendes Destruktives Muster“ induzieren.

 

Weiterf√ľhrende Infos zur ALS Ursache

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Aspartam - K√ľnstlicher S√ľssstoff --> exzitatorischer Neurotransmitter

aspartame-free-report1

Mercola – mein pers√∂nliches Idol als „Wissenschafts-Mediziner“ – hat einen grossen Abschnitt mit Informations-Sammlung zu den segensreichen Effekten des K√ľnstlichen S√ľss-Stoffes ASPARTAM (Nutrasweet). Dieses Molek√ľl wirkt im Gehirn „exzitatorisch“ – d.h. dauer-Erregend auf gewisse Nervenzellen, besonders auf die Motoneuronen.

Im ALS-Tiermodell ist bekannt, dass Exzitatorische Neurotransmitter wie Glutamat / Aspartam das Outcome bei ALS deutlich verrschlechtern können bzw. eine Hemmung dieses Effektes das Outcome verbessern können.

Mercola geht soweit drauf hinzuweisen, dass ASPARTAM direkt ALS ausl√∂sen k√∂nnte, er pr√§sentiert eine umfangreiche Artikelsammlung zum Aspartam sowie Studiensammlung zu den negativen Side-Effects von Aspartam zur√ľckreichend bis 1970

Typische Aspartam-Produkte

  • Cola-ZERO
  • Diet-Coke

 

 

 

sod1_glutamate_excitotoxicity_1-21Die Superoxid-Dismutase-Typ1 (=SOD1)  ist eine CUPFER / ZINK РAbhängiges Enzym zur Entgiftung von freien Radikalen im Mitochondrium und Peroxisom der Zellen.

St√∂rungen der SOD1 f√ľhren zu einer Anh√§ufung von freien Radikalen in den „GLIA-ZELLEN“, das sind Hilfszellen der Nerven.

Dies sch√§digt letztlich ein wichtiges Protein, den GLUTAMAT-TRANSPORTER, welcher den „Exzitatorischen Neurotransmitter“ Glutamat aus dem Synaptischen Spalt eliminieren soll.

Wenn dies nicht der Fall ist reichert sich Glutamat an und f√ľhrt zu einer DAUER-STIMULIERUNG des Nervs, was diesen letztlich √ľberfordert und zur Degenerierung bringt.

 

 

 

Weiters reichert sich die mutierte SOD1 an und „Vergiftet“ den Nerv und dessen der Mitochondrien √ľber noch unklare Mechanismen. Diese „schwellen“ und degenerieren, letztlich degeneriert der betroffene Nerv weil die oxidierten Proteine zur „Autophagie“ (zur selbstaufl√∂sung“ des Nerven f√ľhren. Leider sind diese Mutationen „dominant“, d.h. sie werden vererbt. Dies konnte in einem transgenen Mausmodell klar nachgewisen werden (M√§rz 2011, 1996)

 

SOD1_schema_-_nn0507-535-F11

 

Oxidative Belastung, freie Radikale, Peroxide

SOD-St√∂rungen f√ľhren zu einer drastischen Verminderung der Entgiftung von freien Radikale, die bei der „Verbrennung von N√§hrstoffen“ in den Mitochondrien als zwischenprodukte anfallen. Als weiteren Schutz gegen freie Radikale dient ein ineinandergreifendes Netzwerk von „Antioxidantien“, die sich gegenseitig regenerieren. Wir kennen

  • Glutathion (GSH) [Selen-Abh√§ngiges Enzym, daher auch Selenmangel]
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • NADH

als direkte Netzwerkteilnehmer. Jeder Mangel in einer dieser Teilnehmer f√ľhren zu einer unmittelbaren St√∂rung der RADIKAL-Entgiftung und letztlich zu Oxidativen Stress.

Indirekte Schutzstoffe gegen „freie Radikale“ sind

  • Melatonin
  • Vitamin B12
  • Harns√§ure, Phytochrome, Anthozyane, LDL

 

ACHTUNG: all diese Substanzen sind s.g. „Orthomolekulare Substanzen“, d.h. „k√∂rpereigene Substanzen, Vitamine usw. die in h√∂herer Dosierung zur Therapie verwendet werden k√∂nnen“. All diesen Orthos ist gemeinsam, dass sie nicht patentierbar sind und daher KEIN direktes Industrie-Interesse an deren Beforschung und therapeutischem Einsatz besteht. Im Gegenteil, man findet in der medizingeschichte h√§ufig im Vorfeld der Einf√ľhrung von spezifischen Pharmaka eine Meinungskampagne gegen bestimmte „Orthoprodukte“ mit dem Zweck diese zu verbieten. Beispiel: Tryptophan / Prozac. Oder: derzeit l√§uft eine l√§cherlich argumentierte aber sehr breit aufgestellte (und finanziell gut gesponserte) Kampagne gegen Hom√∂opathie in England und √Ėsterreich, bei der niemand ausser die Industrie von einer Minderung der Hom√∂opathie profitieren kann.
Interleukin-1 als Entz√ľndungsmediator beschleunigt ALS

mutierte SOD1 f√ľhrt zu vermehrter Freisetzung von IL1-Beta (einem Entz√ľndungs-Zytokin) aus der umgebenden Mikroglia (ev. durch freie Radikale?). Dies f√ľhrt zu einer Verst√§rkung der Entz√ľndung und „Autophagie“ (selbstaufl√∂sung) der Nervenzellen. Durch Blockade der IL1-Wirkung konnte die Lebensdauer der Test-M√§use deutlich verl√§ngert werden. Juli 2010. Weitere Diskussion dieses Artikels in 2010.

Axonaler Transport blockiert f√ľhrt zur Autophagie

neueste Daten zeigen, dass in einem bestimmten Mausmodell der Transport von N√§hrstoffen in der Nervenfaser blockiert ist. Dies f√ľhrt in den M√§usen zur Motoneuronen-Degeneration, √§hnlich der ALS. M√§rz 2011.

Kommentar Retzek: wir wissen, dass Quecksilber aus Amalgam ebenfalls den axonalen Transport blockiert. „Amalgam“ als Toxin zu beforschen ist ausgesprochen unpopul√§r, demgem√§ss finden wir hier nur wenige Studien (2011) – der Mechanismus der Tubulinblockade durch Quecksilber ist jedoch scharf aufgekl√§rt (2001) und f√ľhrt bekanntermassen zur Neurodegeneration!

mehrere Kopfverletzungen, so wie bei Fussballspielern √ľblich, f√ľhren zu 3 x h√∂herem Risiko f√ľr ALS. Studie 2007 in Italien, andere Studien wiedersprechen dem (2005). Kopfverletzungen f√ľhren wie jede Verletzung zu deutlich erh√∂htem Radikal-Stress und Nitrostress im betroffenen Gewebe. Bei Mangelnder Schutz-Situation kann dies ggf. letztlich zur SOD-1 Mutation f√ľhren, SOD sitzt ja in den Mitochondrien (2002) die bei Verletzungen besonders belastet sind.

Mitochondrien-Störung als Mechanismus bei ALS

SOD1-Mutation und viele andere Mechanismen f√ľhren letztlich zu dysfunktionalen Mitochondrien mit einer St√∂rung der Atmungskette – dem Citratzyklus. Diese k√∂nnen ggf. die entstehenden freien Radikale nicht mehr entgiften und zerst√∂ren die Nervenzelle. M√§rz 2011. In Zellkultur bereits 2002 nachgewiesen, viele Evidenzen 2006 zusammengefasst.

2009: Melatonin verhindert Neurodegeneration durch Mitochondrienschutz, sch√ľtzt auch vor Prionenkrankheit: Review 2009

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Diagnose der Amyotrophen Lateralsklerose

Dezember 2011: neuer Biomarker entdeckt, welcher mit hoher Sicherheit ALS diagnostizieren kann

 

Mögliche Therapeutische Ansätze

der wichtigste Punkt ist wohl die Steuerung des Plättchen-Serotonin-Gehaltes. Dies kann die Überlebenszeit bei ALS vervielfachen!

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SEROTONIN

SEROTONIN in Plättchen bestimmt den Verlauf der Erkankung

Serotonin-Survival-ALSDer SEROTONIN-GEHALT von Blut-Plättchen bestimmt den Verlauf und die Zeitdauer einer ALS-Erkrankung. Niederer Plasma-Spiegel von Serotonin = < 50 Monate, hoher Plasma-Spiegel von Serotonin = 150 Monate!

siehe: Studie Dupuis Sept 2010

 

ganz aufregende NEWS! Denn dieses Pl√§ttchen-Serotonin ist in ganz anderem Zusammenhang prominent auf meiner Homepage nachzulesen – hinsichtlich „Tryptophan-Stoffwechsel / Heisshunger / Depressionen“.

 

Serotonin als wichtiger Co-Faktor und Prädiktor des ALS-Verlaufes wurde bereits 2006 in einer Meilenstein-Studie von Sandyk beschrieben.

Es ist mir aber völlig unbegreifbar, wieso diese Information bis 2010 von keiner weiteren Forschungsgruppe aufgegriffen wurde!

Bin ich zynisch wenn ich drauf hinweise, dass Serotonin nicht patentierbar ist?

SANDYK beschrieb dass ALS-Patienten und Modell-Tiere auffallend geringe Serotonin-Levels in den Motoneuronen zeigen und wies erstmals auf potentielle therapeutische Notwendigkeit hin, Serotonin-Levels zu heben.

Wie wir wissen geht dies heutzutage sehr einfach √ľber ein simples Nahrungserg√§nzungsmittel (nicht patentierbar).

vertiefte Information √ľber Serotonin und dessen Mangelzust√§ndi im K√∂rper, insb. die sch√§dliche Wirkung von Antidepressiva

ad Serotonin und Serotonin-Mangelzuständen im Körper

Nun, auch hier m√∂chte ich in wenigen Worten den Zusammenhang und v.a. die absolut wichtige Implikation f√ľr die Therapie der ALS beschreiben, Details lesen Sie bitte in den zitierten Links nach oder in der ausf√ľhrlichen „SEROTONIN“-Sammelseite meiner Website

Wir wissen, dass chronische Entz√ľndungen im K√∂rper (v.a. im Darmbereich) die SEROTONIN-Produktion massiv beeintr√§chtigen, da sie den SEROTONIN-PRECURSOR, die Nahrungs-st√§mmige-Aminos√§ure TRYPTOPHAN ins Immunssystem als KYNURENIN absaugt. Der K√∂rper verarmt bei Entz√ľndungen an Tryptophan sowie am SEROTONIN.

Tryptophan wird nicht direkt ins Serotonin verwandelt sondern √ľber einen Zwischenschritt, n√§mlich dem Molek√ľl 5-Hydroxy-TRYPTOPHAN (5-HTP). √úbrigens: aus dem Gl√ľckshormon Serotonin erzeugt das Hirn in der Nacht das wichtige Schlaf / Regenerations / AntiKrebs-Hormon MELATONIN.

Der biochemische Syntheseweg im Körper schaut also folgendermassen aus:

NAHRUNG –> TRYPTOPHAN –> 5-HTP –> SEROTONIN –> MELATONIN

Störungen dieses Stoffwechselweges können also den Verlauf einer ALS so beeinflussen, dass sie anstatt > 150 Monate < 50 Monate dauert!!

Serotonin wird aus dem 5-HTP „erzeugt“ und im K√∂rper in den Blut-PL√ĄTTCHEN gespeichert und mit Hilfe der Pl√§ttchen im ganzen K√∂rper transportiert und ggf. freigesetzt, hat dort seine wichtigen Funktionen (s.u.)

5-HTP ist auch die Transportform des TRYPTOPHANS durch die Blut-Hirnschranke (diese kann das TRYPT nicht durchdringen), auch im Hirn wird aus 5-HTP das Serotonin erzeugt.

Im Gehirn ist Serotonin verantwortlich f√ľr Wohlgef√ľhl, Energie, Appetitregulation, Libido usw usf, bekannt als „Gl√ľckshormon“, Mangel f√ľhrt zum „Serotonin-Mangel-Syndrom“.

Science_312_Lesurtel_Serotonin_Mangel

 

 

im K√∂rper wird Serotonin in den Pl√§ttchen gespeichert und transportiert und ist verantwortlich f√ľr die REGENERATION von Leber, Herz, Blutgef√§sse.

 

Serotonin und Leber

In einer Wegweisenden Studie 2006 hat Lesurtel et. al gezeigt, dass Serotonin-Mangel-Mäuse (deren TPH1-Enzym defekt ist und die daher kein Serotonin aus Tryptophan im Körper erzeugen können) praktisch KEINE Leberregeneration mehr haben (Mittleres Foto: in der Leber sind keine Regenerations-Herde mehr aufzufinden).

Gibt man diesen „TPH1-MINUS“ M√§usen, die ohne Serotonin keine Leberregeneration mehr haben die Serotonin-Vorstufe 5-HTP, kommt es zu nahezu normaler Regeneration der Leber (unteres Foto der Leber).

Serotonin am Herz

TPH1-HerzDie Herzmuskelzellen ben√∂tigen Serotonin zur Regeneration (Canan 2003). Auch die Blutgef√§sse regenerieren mittels Serotonin (Lindner 2007). Wir wissen mittlerweile, dass Serotonin an den THP1-defizitaeres_HerzMitochondrien der Herzmuskelzellen ansetzen und dort √ľberlegbens-wichtige Enzyme exprimiert (Nebigil 2003).

Cote zeigt uns 2003 durch Erzeugung einer Transgenen Maus die kein peripheres Serotonin produzieren kann (TPH1-Delition) wie sich der Serotonin-Mangel auf die Regeneration des Herzens auswirkt.

Die TPH1-minus-M√ĄUSE haben daher alle ein dysfunktionales „Herz“, ein stark vergr√∂ssertes Herz durch „Herzinsuffizienz“ – sind schwer Herzkrank, was sich durch Gabe von 5-HTP prompt normalisieren l√§sst.Die Ver√§nderungen waren durch orale Gabe einer Serotonin-Vorstufe vollst√§ndig r√ľckg√§ngig zu machen.TPH1 - Wildtyp - Herz

Links: vergleich vergrössertes THP1-minus РHerz (vergrössert) neben dem Wildtyp Herz (normale Maus)

Recht: oben das kranke Herz, d√ľnner Herzmuskel weil ohne Serotonin keine Regeneration der Myozyten stattfindet. Unten das „gesunde Herz“ der Wiltyp-Maus.

 

Nun, dies erinnert an die weiter oben präsentierten Daten, dass das Überleben der Motoneuronen-Mitochondrien bei ALS erheblich gestört wird sowie den Daten, dass SEROTONIN die Überlebenszeit bei ALS verdreifacht!

 

Angesichts dieser sehr plastischen und beeindruckenden Forschungsdaten kann man sich vorstellen, dass ein „SEROTONIN-MANGEL“ keinesfalls erw√ľnscht ist! Desswegen nun die erschreckenden Daten von R√∂mmler zum Serotonin-Syndrom und besonders zum Effekt von s.g. SSRI-Medikamenten

 

Serotoninmangel als normale (physiologische Folge) einer Entz√ľndung

Entz√ľndungen, v.a. im Darmbereich (zB durch versteckte Nahrungsmittel-Allergien vom Typ4) verbrauchen Tryptophan ins Kynurenin (Leonard 2010) und f√ľhren damit letztlich zum Serotonin-Syndrom.

Das Serotonin-Syndrom (R√∂mmler 2006) ist kurz gesagt eine „Depressive St√∂rung“ durch Serotonin-Mangel im Hirn, ausgel√∂st durch die Entz√ľndung im K√∂rper die die Serotonin-Vorstufe Tryptophan absaugt. Durch den Kynurenin-Absaug-Effekt kommt es zu einer deutlichen Minderung der „Neuroprotektion“ im Gehirn, nervenzellen degenerieren stark (Leonard 2010), typischer Nebeneffekt einer „Major Depression“.

 

GRANDE PROBLEMA:

Entz√ľndung = Serotonin-Mangel = Depression und Dysphorie

dies f√ľhrt automatisch zu einer monotone Reaktion der Schulmedizin = Antidepressiva

 

Was passiert aber im Körper durch Antidepressiva?

Roemmler_SSRI_und_Serotonin

Vom Schulmediziner bekommt man – oft schon aus Mitgef√ľhl bei der Diagnose „ALS“ ein Antidepressivum, einen sg. SSRI = Serotonin-Reuptake-Hemmer.

Diese Medikamente f√ľhren nun zwar zu einer klinischen Verbesserung der Stimmung aber interessanterweise zu einer MASSIVEN REDUKTION des PL√ĄTTCHEN-SEROTONINS im Blut (Siehe R√∂mmler 2010, Seite 5).

Die hier nachfolgende Grafik zeigt sehr deutlich die Messergebnisse von ALEXANDER R√ĖMMLER, M√ľnchen (mittlerweile mit 100ten F√§llen best√§tigt):

Jene Patienten, die ein Antidepressivum aus der SSRI-Gruppe bekommen haben (praktisch jeder heutzutage, derartige Antidrepressiva werden quasi automatisch bei Stimmungsschwankungen, Stress, Schlafstörungen, Kreuzschmerzen, Sucht, Angststörungen usw usf. verschrieben), haben einen minimalen-SEROTONIN-Wert in den Plättchen von < 15ng/ml.

Gem√§ss der weit oben zitierten Studien von Dupuis 2010 bedeutet dies vermutlich eine Reduktion der √ľberlebenszeit, im Gegensatz zu gut mit SEROTONIN (=5-HTP) eingestellten Patienten, die doch tw. eine > 12 J√§hrige Krankheitszeit haben!

 

Durch diesen „Pl√§ttchen-Serotonin-Mangel“ – eine weithin unbekannte Nebenwirkung der „Antidepressiva“ ergeben sich auch die (ebenfalls weithin unbekannten tw. drastischen) Nebenwirkungen der Antidepressive:

Herz / Blutgef√§ss / Leber-Regenerations-St√∂rungen, und – wie wir seit kurzem Wissen: eine Verk√ľrzung der √úberlebensdauer bei der ALS auf unter 1/3 der Zeit!

Zu den Herz/Leber-Regenerations-Störungen, ausgelöst durch Plättchen-Serotonin-Mangel: Im Transgenen Tiermodell zeigen sich hier ganz drastische Effekte!

Es ist R√ĖMMLERS Verdienst durch zahlreiche Messungen den Hinweis erbracht zu haben, dass die SSRI die periphere Serotonin-Konzentration auf 1/10 reduzieren (Siehe R√∂mmler 2010, Seite 5), auch – dass 5-HTP als Serotonin-Precursor ALLE positiven „Zentralen“ (Gehirn) Effekte der SSRI (gegen Depressionen) bewirken, ohne deren Nebenwirkungen.

 

Ich selber kann nach ca. 100 Serotonin-Messungen Römmlers Fund vollinhaltlich und in jedem Punkt bestätigen. Tatsächlich gelingt es dem erfahrenen Therapeuten den Serotonin-Gehalt im Serum aufgrund des Gesichtsausdrucks des Betrofffenen gut einzuschätzen! Weiters: Antidepressiva-Verwender haben nie mehr als 30 Serotonin im Serum. (Dr. Retzek)

 

 

Kommentar Retzek: Dies ist ein ausserordentliches Ergebnis, unvergleichbar mit allen anderen bisherigen Studien-Ergebnissen die ich gefunden und zitiert habe!

F√ľr Betroffene mit ALS unter meinen Lesern: Korrigieren Sie ihren Plasma-Serotonin-Spiegel, was mit einem einfachen und billigem Nahrungserg√§nzungsmittel m√∂glich ist auf hochnormale Serotonin-Werte (bis zu 200ng/ml sind durchaus Normalwerte), haben sie dabei „super Stimmung“ und perfekte Appetitkontrolle und verl√§ngern Sie ihre Life-Span.

Wenn Sie Betroffener sind und diesbez√ľglich Beratung suchen – oder auch: wenn Sie Journalist sind und die M√∂glichkeit haben dies in einer Zeitung oder Zeitschrift zu verbreiten, die Krankheit ist so „desastr√∂s“ dass diese Neuigkeit sich rasch herumsprechen sollte:

bitte rufen Sie mich an: 0664-2642765 oder 07672-23700 (privat -11)

 


 

 

Weitere therap. Hinweise aus der Forschung

Vitamin D und Amyotrophe Lateralsklerose

  • in diesem Artikel wird pr√§sentiert, dass viele der ALS-zugrundeliegenden Ursachen durch Vitamin-D in positiver Art & Weise beeinflusst werden k√∂nnten. Da Vitamin D mittlerweile als allumfassender Gesundheits-Erhalter identifiizert ist (Evidence Level 1A) ist eine optimierte Einstellung auf gute physiologische VitD-Spiegel JEDENFALLS f√∂rderlich. (Studie Mai 2011)

N-Acetylcystein

  • im Tiermodell der Chorea Huntington als auch der ALS zeigt N-Acetylcystein nervenzellprotektive Effekte und verl√§ngert das Leben. Studie ALS 2000¬†– siehe meine Seite f√ľr¬†Chorea Huntington

grande Problema: NAC kostet in der Wochenpackung ‚ā¨ 3,- in der Apotheke (ACC), daher wird es wohl nie zu einer klinischen Studie kommen d√ľrfen.

Melatonin

  • Review 2009 – Melatonin wirkt Neuroprotektiv bei ALS durch hemmung der Apoptose. ganz spannend, da Melatonin in der Tumortherapie genau den gegenteiligen Effekt hat, n√§mlich Apoptose der entarteten Zellen auszul√∂sen.

Jeff Bowles recherchiert von Megadosen Melatonin um ALS zu therapieren, wir sprechen von 2-300mg / Tag Melatonine.

 

Vitamin E Einnahme reduziert ALS-Risiko deutlich

  • Eine vielzahl von Studien untersuchten VitE-Einnahme und Zusammenhang mit Krankheiten, v.a. „Krebs“. In einer Nach-Analyse von √ľber 100.000 Teilnehmern und >800 ALS-F√§llen – wurde festgestellt, dass VitE das Risiko an ALS zu erkranken DEUTLICH vermindert u.zw. in einer Zeit abh√§ngigen Art u Weise. Wenn die Studienteilnehmer Vitamin E √ľber 1 Jahr genommen hatten, reduziertes sich das ALS-Risiko nicht, aber wenn VitE 2-4 Jahre genommen wurde um knapp 25%, wenn √ľber 5j genommen, dann reduzierte sich ALS-Risiko um 30%. Studie M√§rz 2011
  • In einer Studie von 2005 kam es zu einer Risikoreduktion um 60% bei Studienteilnehmern die VitE l√§nger als 10 Jahre eingenommen hatten, w√§rhend f√ľr VitC kein Effekt nachgewiesen werden konnte: Studie 2005

 

 

Cannabis und Neurodegenerative Krankheiten wie ALS,

  • Cannabinoid-Rezeptoren sind die weit verbreitetsten im Gehirn und beeinflussen sehr stark die Membran-Fluidit√§t der Neuronen. St√∂rungen dieses Systems (zB durch √ľberm√§ssigen Cannabis-Genuss oder durch Fettstoffwechselst√∂rungen) k√∂nnten einen grossen Einfluss auf Ausbruch/Verlauf dieser Krankheiten haben. (Febr 2011) ….plays important functions in neurodegenerative and neuroinflammatory disorders like Alzheimer’s disease, Parkinson’s disease, amyotrophic lateral sclerosis and multiple sclerosis……. Es gibt Hinweise, dass durch CANNBINOIDE (Cannabis) dieses System positiv beeinflusst wird und die Neurodegenerativen Krankheiten im positiven Sinn beeinflusst werden.

Hinweis Retzek: aus meiner Praxis kann ich mehrere F√§lle von ¬†lang anhaltendem „Fatigue“ sowie v√∂lliger Appetitlosigkeit/√úbelkeit durch Chemotherapie induziert berichten, die ¬†nach einmaliger Verabreichung eines Cannabinoids in wenigen Minuten dauerhaft aufgel√∂st war.

 

Creatine als Therapeutikum bei Neurodegenerativen KH

  • Studien zeigen, dass Creatine – ein Cofaktor f√ľr die Energie-Produktion und Energie-√úbertragung in Muskeln und Hirn (daher oft verwendet bei Body-Buildern) – das √úberleben von Nerven verbessern kann und sogar in gesunden M√§usen eine Lebenszeitverl√§ngerung von knapp 10% ausl√∂sen kann (2008). Studien hinsichtlich der therapeutischen Anwendung Kreatin bei ALS, Parkinson, Chorea Huntington sind derzeit im Laufen. M√§rz 2011.

 

Coenzym Q10 als Mitochondrien-Schutz therapiert Neurodegenerative KH

  • schon auf meiner Q10-Seite k√∂nnen sie viele Studien zum Q10 und Neuroprotektion lesen. Nachfolgende Studie zeigt deutlichen Effekt von Q10 gemeinsam mit Kreatin auf Neurodegeneratives Mausmodell (Juni 2009).

 

[sws_blockquote align=““ alignment=“aligncenter“ cite=““ quotestyles=“style01″]

Also: Creatin und Q10 könnten tolle Therapie-Hilfe sein: im Mausmodell eine 40% verlängerung der Lebenszeit, bei Parkinson-Patienten in klinischer Studie eine 50% Besserung des Scores nach 1 Jahr anwendung!
Ich habe die genauen Studien auf eine eigene Seite ausgelagert: : https://ganzemedizin.at/als-updat/

[/sws_blockquote]

 

 

Prostaglandin E2 als Mitverursacher? COX-2 Entz√ľndungshemmer k√∂nnten helfen

  • ¬†Abnorme Aktivierung der PRostaglandin E2-Produktion im bereich der Nerven – Cox-2-Hemmer k√∂nnen dies abbremsen. Studie 2010
  • abnorme Prostaglandine erm√∂glichen erstmalig sichere Diagnose der ALS: Studie Februar 2012
  • Prostaglandin-E2 – Rezeptor ist ein SChrittmacher f√ľr den degenerativen Entz√ľndungsprozess – Studie 2008
  • Langzeit-Benutzer von Entz√ľndungshemmern haben deutlich geringeres Risiko eine Neuroinflammatorische Krankheit wie ALS, Parkinson …. zu bekommen. PgE2 k√∂nnte wichtiger therapeutischer Ansatz sein: Fulltext Review 2008

was ich nicht verstehe ist, dass wir hier so wenig „folgeforschung“ haben. Wohl desswegen weil alle Entuz√ľndungshemmmer patentfreie abgelaufene Medikamente darstellen und entsprechende Forshcung daher unbezahlbar ist?

 

R√ľckenmarks-Einengung kann wichtiger Schrittmacher in Ausl√∂sung von ALS und MS sein

  • Ein Fallbericht √ľber 3 Patienten zeigt, dass ein Bandscheibenvorfall mit Einengung des R√ľckenmarkskanals als m√∂glicher Mitausl√∂ser f√ľr neurodegenerative Krankheiten (wie ALS und MS) sein k√∂nnte. Febr 2011

 

Lithium als Therapeutikum bei ALS

  • Lithium wird seit Jahrzehnten in der Psychiatrie verwendet, es ist ein sehr wirksames und sicheres Salz. Berichte hinsichtlich der Wirksamkeit von Lithium bei ALS und Chorea Huntington werden „komplement√§r“ immer wieder zitiert: 2010. Lithium-Benutzer waren deutlich gegen ALS-Mechanismen und gegen neg. Glutamat-Effekt gesch√ľtzt (2003). …. lithium’s neuroprotective abilities imply that it could be used to treat or prevent brain damage following traumatic injury, such as stroke, and neurodegenerative diseases such as Huntington’s and Alzheimer’s diseases …… Mittlerweile zeigt sich auch ein klarer molekularer Mechanismus: Lithium kann die „Autophagie“ – die Selbstaufl√∂sung der Nervenzellen – blockieren und auch viele andere Mechanismen des Nervenzelltodes (2004). Eine vielzahl von Anwendungsstudien ist derzeit im Laufen. Nov. 2010. √úbrigens hat Lithium noch weitere positive Effekte auf das Gehirn: es sch√ľtzt vor dem negativem Effekt von Alkohol auf das Gehirn („Absterben von Neuronen durch Alkoholeinfluss: 2010)

 

PIOGLITAZONE und ROSIGLITAZONE bei ALS

Die Glitazone wurden als moderne Anti-Diabetika konstruiert. Tatsächlich handelt es sich um ausserordentlich potente genetische Induktoren Рsie stimulieren in der Zelle die Produktion von PEROXISOMEN

  • Erstmals fand ich eine Studie aus 2005 √ľber den Neuro-protektiven Effekt bei ALS-M√§usen: Studie 2005,
    ausserdem eine weitere Studie aus 2005 welche die Überlebenszeit des Mäusemodels um 13% verlängerte unter Pioglitazon
  • im Jahr 2006 erscheint eine Studie, die zeigt, dass der Neuroprotektive Effekt keinesfalls auf verbesserung des Zuckerstoffwechsels im Hirn zur√ľckzuf√ľhren ist.
  • 2007 erscheint eine Studie, die zeigt dass bei Querschnittsverletzungen durch Pioglitazone deutliche Verbesserung des Langzeitoutcomes zu erreichen ist durch eine verminderung der Verletzungsfolgenden Nervendegeneration. In einer weiteren Studie 2007 zeigen sich super Effekte bei Querschnittsverletzungen.
  • Aus einer aufregenden Review-Arbeit von 2008: (wichtig sind nur die fettgedruckten Textstellen)We have tested the neuroprotective effect of pioglitazone in transgenic G93A SOD1 mouse model of ALS and showed that pioglitazone treatment improved motor performance, delayed weight loss, attenuated motor neuron loss, and significantly increased survival by delaying the onset of ALS [38]. Our results also show that pioglitazone treatment reduced microglial activation and gliosis in the spinal cord as assessed by immunohistochemical staining for CD40 (microglia marker) and GFAP (astrocyte marker), respectively. Furthermore, we showed that pioglitazone treatment reduced iNOS, NF-?B, and 3-nitotyrosine immunoreactivity in the spinal cord of G93A transgenic mice. …. Our findings were also confirmed by another study onthe effect of pioglitazone treatment in G93A SOD1 transgenic mouse model of ALS [39]. In this study, PPAR-? agonist treatment improved survival, muscle strength, and weight loss in ALSmice. Quantification of motor neuron loss was performed at 90 days of age where approximately 30% of motor neurons were lost in G93A mice spinal cord. Pioglitazone treatment completely prevented this motor neuron loss in the spinal cord of G93A mice. They also showed significant reduction in microglial activation as well as reduction in the expression of COX-2 and iNOS [39].
  • 2010 konnte dieser Effekt weiter best√§tigt werden. Pioglitazone ist ein ernsthafter Therapieansatz f√ľr ALS!
  • aufregend eine aktuelle Studie die zeigt, dass induzierte Verletzungen des R√ľckenmarks (bei Ratten) durch Pioglitazone deutlich weniger Dauerschaden als in den Kontroll-Tieren aufweisen. Febr 2007

Pioglitazone (Actos (r)) nimmt man 1 x t√§glich, mit Essen oder n√ľchtern, immer zur selben Zeit, derzeit ist die Einnahme „off-label“, klinische Versuche sind jedoch im Laufen.

 

Zu Vermeiden

Glutamat und ALS

  • Glutamat ist ein aktivierender Neurotransmitter f√ľr Motoneuronen (die Nerven, die bei der ALS degenerieren). Nachdem Glutamat seinen stimulierenden Effekt ausge√ľbt hat, sollte es m√∂glichst rasch wieder entfernt werden, dies durch die Nervenschutzzellen (GLIA-Zellen). Wird es nicht aufgenommen „vergiftet“ das Glutamat die Motoneuronen und f√ľhrt letztlich zu deren „√ľber-stimulatorische Degeneration“. Hemmung der glutamat-Aussch√ľttung kann im Rattenmodell f√ľr ALS die Krankheit positiv beeinflussen. Studie M√§rz 2011. Die Implikation dieser Studie liegt meiner meinung nach im Hinweis NAHRUNGS-GLUTAMAT m√∂glichst gering zu halten (Glutamatfreie W√ľrzmittel), ohne jedoch eine deutliche Evidenz zu haben, dass dies auf den Hirn-Glutamat-Stoffwechsel einfluss nimmt.

Aspartat = Nutrasweet = „LIGHT-Produkte“

aspartame-free-report1

Aspartat wird nicht so schnell wie Glutamat eliminiert und f√ľhrt zur „Exzitation“ zur √ľberm√§ssigen Dauerstimulierung von Neuronen, was deren Absterben beg√ľnstigt. Sept 2010.

Mercola – mein pers√∂nliches Idol als „Wissenschafts-Mediziner“ – hat einen grossen Abschnitt mit Informations-Sammlung zu den segensreichen Effekten des K√ľnstlichen S√ľss-Stoffes ASPARTAM (Nutrasweet) sowie einen Abschnitt mit akutellen Orginalstudien zum Aspartam. Dieses Molek√ľl wirkt im Gehirn „exzitatorisch“ – d.h. dauer-Erregend auf gewisse Nervenzellen, besonders auf die Motoneuronen.

 

Aspartam-h√§ltige LIGHT-Produkte m√ľssen absolut vermieden werden!!!!!

 

 

Zusammenfassung

Forschungsgesicherte Hinweise auf neuroprotektive Effekte bei ALS

  • Vitamin D, VitE, Kreatin, Q10
  • Bandscheibensch√§den operieren
  • ev. Cannabinoide
  • 5HTP um Serotonin zu erh√∂hen
  • Pioglitazone
  • Lithium

Vermeide

  • Glutamat
  • Antidepressiva

 

 

Dr. Dietrich Klinghardt & ALS

Hinweis: Dr. Dietrich Klinghardt behauptet in seinen Vortr√§gen und Videos, dass ihm seit etwa 10 Jahren kein Patient mit ALS mehr gestorben ist. Ob dies stimmt weiss ich selber nat√ľrlich nicht aber Klinghardt ist weltbekannt, wieso sollte der aufschneiden. Nach seinen Angaben ist die ALS eine multifaktorielle Verbindung mehrerer Faktoren:

1) BIOFILM-Infektion im Hirn und der zuleitenden Nerven, Infektion im Hirn durch BORRELLIEN und BABESIEN sowie

2) Belastung durch Toxine (Pestizide) und Schwermetalle (hier v.a. Quecksilber aus dem Amalgam).

3) subtiler spezifischer Mikronährstoffmangel, Vitaminmangel

Klinghardt konnte durch jahrzehntelange Forschung einen „Cocktail“ designen mit dessen Hilfe er viele neurodegenerative St√∂rungen behandelt und welcher „eklektisch“ alles beinhaltet, was die angesprochenen Ursachen eliminiert.

Klinghardt verwendet sein sehr umfassendes Therapeutisches Sprektrum (Orthomolekular, Phytotherapie, Physikalische Therapie, Hom√∂opathie, Detoxifikation, Psychotherapeutische Techniken, Systemische Therapie, ….) sehr individuell und nach kinesiologischer Austestung bedarfsorientiert.

Daher l√§sst sich sein System nicht „einfach“ √ľbernehmen oder nachkochen, man muss zu einem guten und lang ausgebildeten Klinghardt Therapeuten gehen – ich empfehle hier immer Ulrike Grosch in Wien, die dann weiter an ihre Sch√ľler verteilt.

 

 

Schwermetalle als Ursache

diese Studien sind d√ľnn ges√§ht und auch sehr kritisch.

 

Das ist ähnlich wie mit den Studien, dass RoundUp Probleme bereiten könnte: diese Studien gibt es einfach nciht, weil eine Koalition zwischen Monsanto und Pharmafirmen die grossen Journal-Verlage in der Hand haben bzw. besitzen.

Hier auf dieser Ebene k√∂nnen nur „stille Revolutionen“ stattfinden – √§hnlich wie der Entfernung von Thiomersal (Quecksilber) aus den Impfungen.

Wortloses eliminieren dieses Quecksilbers aus den Impfungen ohne offiziellen Grund.

Wegen potentiellen Schadens-Anspr√ľchen ist es nat√ľrlich unm√∂glich derzeit nur irgendeine amalgamkritische Studie in etablierten „peer-review“ Journalen unterzubringen, deren Besitz die etablierte Pharma-Community ist.

  • Systematische Review √ľber viele Studien: zeigt eine nicht zu leugnende Ri Erh√∂hung durch Pestizide (Studie 2009)
  • Quecksilber Dampf reichert sich √ľber Jahre in den Nervenzellen von M√§usen an, l√∂st aber NICHT die typischen ALS-Protein-Ver√§nderungen aus (Studie 2010). Nun, diese Studie ist desswegen auch so interessant weil hier gezeigt wird, wie dramatisch sich Mercury in den Motoneuronen dauerhaft einlagert. Zwar werden keine ALS-Proteine produziert, aber die Studie zielte nicht auf andere, durch QS verursachte Ver√§nderungen ab, die gut vorstellbar w√§ren. Bis jetzt wurde ja jeder Zusammenhang zwischen QS und Neurologischen Krankheiten geleugnet!
    • Fall einer 81j schwer mit QS intoxikierten Patientin mit ALS (Publikation 2009)
  • Literatur-Review zeigt √ľbersichtsm√§ssig was in div. Studien hinsichtlich Zusammenhang Schwermetall und div. ALS-Typen publiziert wird. V.a. BLEI wird als potentieller Kandidat verd√§chtigt. Hier v.a. der Hinweis dass bestimmte GENETISCHE KONSTELLATIONEN die Schwermetalle im Hirn „toxisch“ gerieren lassen (Studie 2011), was Klinghardt immer predigt: dass ApoE-Schwefelgruppen Hirn detoxifizieren und ApoE4 ohne Schwefelgruppe die Schwermetalle im Hirn bel√§sst und diese den Weg bereiten f√ľr eine systematische Infektion mit Borrellien und Babesien.
  • in 414 ALS-Patienten war nur in 4% der F√§lle der Borrellien – Antik√∂rper Titer erh√∂ht. Daher wird Borrelliose als ALS-Ausl√∂ser ausgeschlossen (Studie 2009)
  • ZYSTISCHE Form der Borrellien k√∂nnte Ausl√∂ser einer vielzahl von Neurodegenerativen Erkrankungen sein. Diese Form wird von vielen akademischen Forschern ignoriert und ablehnend verfolgt, andere Forscher sind davon √ľberzeugt. Med. Hypothesis 2006

 

[sws_blockquote align=““ alignment=“aligncenter“ cite=““ quotestyles=“style01″]

Ich w√ľrde jedenfalls¬†Serotonin-Spiegel optimieren, ev. einen¬†einen Cox-2 Hemmer einnehmen, Glutamin-Einnahme vermindern, h√∂chstdosiert Antioxidantien f√ľrs Hirn einnehmen (Melatonin, ALA als amphiphile penetrieren auch im oxidierten Zustand die Zellmembran) sowie extra Eisen und Cupfer aus dem Hirn rausholen (durch zB EDTA-Infusions-Serie). Dr. Retzek, nach Recherche von 1400 Pubmed – Studien

[/sws_blockquote]

 

Zum Schluss ein eigener Fall aus der Praxis

55j Patient kommt mit aufsteigender Schwäche der Beine, kann nur noch mit Hilfe gehen.

  • Dauerschwindel – f√§llt um wenn nicht gehalten.
  • Bulbus-Schw√§che: kann nicht mehr verst√§ndlich sprechen. Verschluckt sich, beisst sich in Zunge / Wange
  • Schwerste Depression. Suizidal, v√∂llig Perspektivenlos
  • Seit 2 Jahren, mehrere Klinikaufenthalte (Neurologie) ohne Ergebnis.

Hom√∂opathisch bei mir initial kaum ein therapeutisches ansprechen – verst√§ndlich: bei einer derartigen neurodegenerativen Erkrankung sind wir eigentlich schon froh wenn wir das Fortschreiten verlangsamen k√∂nnen, ein „Stillstand“ ist bereits „ein Wunder“.

Gruber – Institut Mineralstoffmedizin – einzige eigene Mineralstoff und Schwermetall-Mess-Stelle in √Ėsterreich

Von mir initiierte DMPS-Schwermetallmessung wird von Dr. Gruber, Institut f√ľr Mineralmedizin¬†selbstst√§ndig und „auf eigene Kosten“ um den Parameter ARSEN erweitert und wir stellen eine bedeutende ARSEN-Belastung fest.

Die Messung ist ja gleich auch eine Ausleitung und der Patient kommt das n√§chste mal in einem mich √ľberw√§ltigendem Zustand, der mir Tr√§nen in die Augen dr√ľckt:

  • keine Schw√§che der Beine oder H√§nde mehr
  • keinerlei Depression, freudvoll strahlendes Gesicht
  • Unterberger Tretversuch im Dunkeln mit Seitw√§rtsgedrehtem Kopf: wandert am Stand sicherer als ich selber, Einbeinstand absolut stabil.
  • Bulbus-Schw√§che deutlich besser: kann langsam aber mittlerweile auch f√ľr unge√ľbte verst√§ndlich sprechen, kein Zungen/Wangenbiss mehr.

Wie bekam er diese Arsenvergiftung? Er war kurz vorher in Mexiko im Urlaub. Dort wird Arsen als Rattengift verwendet. Ev. hat er einen „Rattenburger“ gegessen?

Daher hier an dieser Stelle nochmal vielen Dank an Dr. Gruber, Inst. f√ľr Mineralmedizin in √Ėsterreich

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Mehr zur ALS

hier verstecken sich weitere Artikel auf meiner Homepage zur ALS, hier draufklicken bitte ...

 

[blog_list thumb=“medium“ showposts=“40″ post_content=“excerpt“ tag_in=“183″ pagination=“true“]

 

 

Externe Links

einige interessante externe Links zur ALS, hier draufklicken bitte ...

dieser Abschnitt ist neu (Sept 2012) und daher noch kaum bef√ľllt.

  • Zusammenfassung der Ergebnisse einer Behandler/Betroffenen – Mailingliste: ALS „untangled“¬† –> serios!

 

weitere Seiten mt Studien und Recherchen zum Thema ALS durch Dr. Retzek

 

 

 

ihre Kommentare sind wichtig, wir alle lernen auch von Betroffenen !!

Falls sie selber irgendwelche Erfahrungen oder Hinweise haben, bitte unbedingt schreiben! Hier als Blog oder per email an heli.retzek@ganzemedizin.at

 

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61 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Kollege Retzek,

    aus dem Internet ersehe ich, dass Sie sich mit ALs befassen. Ich betreue derzeit eine Anwendungsstudie mit einem ayurvedischen Gew√ľrzpr√§parat mit demZiel die Apoptose von Krebszellen herbeizuf√ľhren. indem die Mitochondrienmembran ge√∂ffnet wird. Als Zufallsbefund ergab sich: Eine Heilpraktikerin verabreichte einer ALS-Patienten (vielleicht hilft es ja) dieses Pr√§parat und erreichte √ľberraschenderweise eine deutliche Besserung.
    Um ehrlich zu sein, ich weis fast nichts √ľber ALS, ausser dass die Prognose absolut infaust ist.. Sollten Sie aber an der Sache interssiert sein, stehe ich Ihnen gerne f√ľr Fragen gerne zur Verf√ľgung

    mit kollegialem Gruss

    Dr. Toni Gradl

    • absolutes interesse! Alles was bei dieser grausigen Krankheit geholfen hat, muss unbedingt gesammelt werden. Dies ist √ľberhaupt mein prim√§res Interesse: sammeln von empirischem Wissen: so viele Therapien die von „Heilern“ erfolgreich verwendet wurden, sind einfach verschwunden mit dem „Pensionieren“ dieser Menschen. Wie man jetzt sieht wird oft dieses Wissen jahrzehnte sp√§ter forschungsm√§ssig best√§tigt (zB „Basenpulver und Krebs“).
      Daher bitte gerne jedes Info zu dem Ayuveda-Pr√§parat, bitte den Namen der HP, ev. als private Mail an mich, ich m√∂chte dann gerne auch √ľber dieses Ayuveda-Pr√§parat auf meiner Homepage verlinken/schreiben.
      Danke f√ľr ihren interessanten und wichtigen Beitrag, Dr. retzek

    • Sehr geehrter Herr Dr. Gradl,

      ich bin Heilpraktikerin. Eine Bekannte hat auch ALS. Das Schicksal geht mir sehr nahe. K√∂nnen Sie mir bitte den Namen des ayurvedischen Gew√ľrzpr√§parates nennen und woher ich es beziehen kann. Das w√§re sehr freundlich.

      Mit freundlichen Gr√ľ√üen

    • Gr√ľ√ü Gott, es meldet sich ein allgemeinmediziner in Bielefeld, meine schwerpunkte sind diagnose von umweltebelastungen & deren therapie. viele kurse anfang der 90er bei D. Klinghardt haben meinen diagnostischen & therapeutischen weg entscheidend beeinflu√üt.
      z.zt. habe ich 2 ALS- patienten & bin an allem, was helfen k√∂nnte ( der kinesiologische test zeigt¬īs dann ja) interessiert.
      die kombi von umweltgiften, oft auch SMetallen mit der borreliose, die wir bei JEDEM krebspatienten finden, ist ziemlich „bl√∂d“
      bei allen ALS-Patienten haben sich sehr tief liegende seelische probleme gezeigt (Urängste!).
      Wie sind nun die erfahrungen mit vedischen präparaten?
      Bitte um näheren kontakt mit therapeuten, die erfahrungen mit ALS haben -ein austausch von erfahrungen bei diesem krankheitsbild
      ist essentiell
      Mit freundlichen Gr√ľ√üen
      rhm
      > den link zu ihrer webseite habe ich von einem nicht betroffenen pat. bekommen:
      > Ihre informationen sind gro√üartig & f√ľr mich nachvollziehbar
      > 5 HTP ist mir im zusammenhang mit depressionen geläufig, hatte allerdings dies nicht intensiv verfolgt (war wohl noch so weit mit mir)
      Zur Borreliose: die √ľblichen Labortestungen zeigen meist normale titer; weitere differenzierungen best√§tigen im regelfall eine belastung.
      da diese recht teuer sind, gen√ľgt mir der kinesiologische test mit entsprechenden essencen.

    • ayurvedischen Gew√ľrzpr√§paratesch weis nicht was ich tun mu√ü ,

      meine Frau hat seit 4 Jahren ALS
      haben sie den Namen ‚Äď ayurvedischen Gew√ľrzpr√§parates bekommen
      sie braucht hilfe !!!!

    • HAllo K√∂nnen Sie mir sagen um welche Gew√ľrzmischung es sich handelt? mDa meine Mutter vorkurzem die vorl√§ufig Diagnose von ALS bekam und Sie das Medikament Riluzol, das Sie aber nicht vertrug sonder Ihr wurde schlecht -dann Schwindel- dann M√ľdigkeit und zum Schlu√ü einen Ausscchlag am ganzen K√∂rper.

  2. Sehr geehrter Herr Dr. Retzek,

    mit gro√üem Interesse habe ich Ihren Beitrag gelesen. Letztes Jahr im August wurde ALS bei meinen Vater festgestellt. Seit dem suche ich st√§ndig nach einer l√∂sung um ihm zu helfen.Leider ohne erfolg. es gibt ja sehr viele Theorien auf diesem gebiet die meist aber nichts taugen.Sie haben sehr viele Sachen beschrieben die die weiterentwicklung verlangsamen sollen wenn ich es richtig verstanden habe. leider habe ich da nicht sehr viel Ahnung von und wollte Sie bitten mir vielleicht Konkret, die preperate nochmal zu senden. Mein Vater kann leider nichts mehr allein machen und das schlucken, sprechen und atmen f√§llt ihm auch schwer. Das was ich wei√ü was sie auch beschrieben haben ist das er 2007 einen Autounfall hatte und danach R√ľckenprobleme hatte.

  3. Sehr geehrter Herr Dr. Retzek,

    ich sch√§tze Sie sehr als flei√üigen, intelligenten und ehrlichen Arzt. Danke f√ľr diese Infos!
    Wie schätzen Sie Riluzol-Verordnung bei AML ein?

    Vielen Dank,
    S. Gossner

    • Die Studien bef√ľrworten Riluzol, mit einer √úLZ-Verl√§ngerung von 2-3 Monaten, besonders wenn es mit Tracheotomie (k√ľnstlicher Beatmung) kombiniert wird. Das ist an sich nicht das Ergebnis, das wir erhofft haben.
      Pers√∂nlich hab ich bis jetzt unter Riluzol nur prompte Verschlechterungen gesehen – deutliche – im Sinn von: vorher gehen, nach 2-3 Dosen nicht mehr. Kann aber auch sein, dass diese Verschlechterungen nicht durchs Medikament sondern die Umst√§nde (Diagnose erfahren, freche/pr√§potente und v√∂llig unsensible √Ąrzte – besonders bei uns in O√Ė!, andere Medikamente wie zB Antidepressiva ….) zustande kamen.
      LG, Heli R

  4. Email von Dr. Retzek an einen Kollegen dessen Freund betroffen ist

    auweh, das tut mir furchtbar leid mit ihrem Freund!

    Mit der reinen Orthotherapie hab ich nicht viel gerissen bei ALS, am besten noch funktioniert in meinen Händen die klassische Homöopathie.

    Da hab ich tatsächlich mittlerweile bei mehreren Patienten Teil-Reversionen zustandegebracht. Nicht bei allen, aber gerade in der letzten Zeit mit einem neuen Analyse-System (Predictive Homeopathy) etwa bei 40% der Betroffenen echte Besserungen, deren Ausmass und Dauer ich derzeit noch nicht absehen kann, da ich mit diesem Homöopathie РSystem noch nicht so lange arbeite.

    zB einer aus Palliativabteilung mit kompletter l√§hmung, sprech und schluckl√§hmung, kann inzwischen wieder am Rolator gehen und essen, Beginn der Therapie im Fr√ľhjahr 2012, aber immer noch nicht sprechen, jedenfalls ist es besser als schlechter.

    Von der Orthomolekularen Seite hab ich keine wirklichen glaubhaften Effekte gesehen die nachweislich und beeindruckend gewesen wären. Lithium hat nie geholfen. Ev symptomatisch mit Melatonin (hochdosiert als Antioxidans und zum Schlafen) oder Magnesium (hochdosiert gegen Spasmen). Mit den anderen Antioxidantien wie Hochdosiertes VitC, Alphaliponsäure, Phytotherapeutika …. hab ich keinen wirklich deutlichen Effekt gesehen, also so einen Effekt, dass man meint, das sollte man unbedingt nehmen.

    Liebe Gr√ľsse,

    Heli R

    • Hallo Herr Dr Retzek!

      Haben Sie es schon mal mit Weihrauchextrakt(entz√ľndungshemmend, wirkt auch bei Neuroglioblastom), Mucuna Pruriens Extrakt (Dopamin Lieferant) , Astragalus Extrakt (Astragaloside sch√ľtzen die Telomerase) bzw.
      Uridinmonophosphat + Cytidinmonophosphat (Keltican, Doralgomed) versucht?

      Sch√∂ne Gr√ľ√üe und Gratulation zu Ihrer Seite

      Hubert Boor

    • Sehr geehrter Herr Dr. Retzek,

      ich bin als Angehörige von ALS betroffen Рder angeeigneten Form. Es ist sehr fortgeschritten, d.h. Sprechen nicht möglich, schlecht Schlucken (Magensonde war nicht möglich, stark ab genommen, d.h. fast nur Haut und Knochen) und er kann nur noch gerade so aufstehen, um zum Rollator zu kommen. Zudem Nierensteine. Ich selber glabe an die Psycholgischen Komponenten und Ganzheitlichkeit, er leider nicht.

      Wissen Sie, wo in Deutschland man ihr neues Analyse-System (Predictive Homeopathy) anwenden kann? Wie ist ihr Stand hierzu heute? Welche Kosten kommen auf einen zu? Herr Dr. Zeeden (wohnhaft in L√ľbeck) arbeitet mit Homo√∂pathie und Kinesiologie. Er hat selber entsprechende B√ľcher ver√∂ffentlicht, siehe:

      http://www.h-zeeden.de/

      Bisher hatte ich ihn noch nicht sprechen können.

      Ich danke Ihnen im Vorraus und sende Ihnen freundliche Gr√ľ√üe,
      Leniek

      • der HP Oliver M√ľller in Regensburg ist einer der Hauptproponenten f√ľr Predictive, er bildet auch Hom√∂opathen in Predictive aus. Fragen sie dort nach bitte.

        • Herzlichen Dank. Leider ist er vor 5 Tagen verstorben. Ich danke Ihnen.
          Dennoch werde ich mich an Dagmar wenden, denn ich kenne ein weitere Betroffene & schreibe ein Buch u.a. √ľber ALS, was vielen helfen kann. Das ist wunderbar, was Dagmar K. beschrieben hat. Herzliche Gr√ľ√üe, Leniek

  5. hallo
    ich bin selbst betroffen und habe ihre seite mit großem erstaunen gelesen. wird denn der serotonin-spiegel automatisch untersucht?

    • von allen √Ąrzten vermutlich, die die Studie kennen oder meine Seite gelesen haben. Bringen Sie einen Ausdruck der Seite zu ihrem Neurologen.

  6. Hallo, mit Interesse las ich Ihren Artikel. Ich selbst bin als Angeh√∂rige betroffen (meine Mutter hat ALS) und wir hoffen, das es irgendwann m√∂glich ist, diese Krankheit aufzuhalten. Was mein Interesse jetzt besonders geweckt hat, ist der Kommentar von Dr. Toni Gradl. Sollte es weitere Ergebnisse, die teilweise zur Besserung tragen, bin ich offen daf√ľr. Mit lieben und hoffenden Gr√ľ√üen Steffi

  7. Hallo Herr Retzek

    Wie ist denn der Zusammenhang was acetylcysteine Einnahme angeht und verst√§rkte Glutamin√ľroduktion und somit Glutamat (?) welches man doch vermeiden sollte.

    Ist Acetylcysteine als Antioxidans nun gut oder eher nicht? Bzw können Sie den Zusammenhang erklären?

    Mfg

  8. Guten Tag,
    seit ich selbst eine ALS-Patientin in der Praxis betreuen durfte, ist mir dieses Krankheitsbild viel näher gekommen.
    Wir (Praxisteam) mehr als nur eine Stabilisierung des Zustandes erreichen k√∂nnen. Da ich umgezogen bin und es ihr deutlich besser ging, wei√ü ich nicht, wie es ihr momentan geht. Wenn Sie Interesse an unserem Behandlungsansatz haben, dann d√ľrfen Sie mir gern mailen.
    Ich w√ľnsche Ihnen viel Kraft f√ľr die weitere Recherche zu dieser uns√§glichen Krankheit.

  9. Sehr geehrte Damen und Herren,

    eine wirklich interessante Seite haben Sie hier.
    Mein Vater 64, (Diagnose 2006) hat von anfang an Rilutek und Cipralex 5mg täglich zu sich genommen.
    Heute, fast 8 Jahre später lebt er immer noch, sitzt im Rollstuhl kann noch die Hände bewegen.

    Er √ľberlegt jetzt das Rilutek abzusetzten, aber das CIpralex will er weiterhin nehmen.
    5HTP
    Creatin & Q10 will er jetzt ausprobieren.
    Können Sie da Bezgusquellen nennen ? Und wieviel sollte man täglich davon nehmen bzw haben Sie einen Einnahmeplan ?

    Ist das 5HTP nicht kontraindiziös wenn er weiterhin Cipralex nimmt ?
    Wobei die 30 Monate hat er ja deutlich √ľberschritten MIT Cipralex…..

    Vielen Danke f√ľr Ihre Antwort

    • never change an running horse. 8 Jahre ist er schon top 10 % – wieso irgendwas √§ndern.

      Ich bin KEIN EXPERTE f√ľr ALS. Nur ein neugieriger und intelligenter praktischer Arzt mit Liebe zur modernen Wissenschaft, meine Recherchen schreib ich mir als Erinnerungs-St√ľtze zusammen und teile sie dadurch auch gleich mit anderen. Das ist also nicht automatisch eine Begr√ľndung um Therapien zu ver√§ndern.

  10. Hallo,

    sehr interessant. Wieviel sollte man dann (als ALS-Betroffener) von 5HTP und
    Creatin & Q10 t√§glich nehmen? Wirkt sich 5HTP auch besser auf Schlaf (ich habe Schlafprbleme durch √Ąngste)?

    Viele Gr√ľ√üe und vielen Dank f√ľr Ihre Antwort

    • das ist eigentlich bereits Behandlung und wird nicht online bzw. √∂ffentlich gemacht. Sie wollen jedenfalls von allem hohe Dosen haben und die Produkte √ľber Blutwerte Kontrollieren. Q10 auf Blutwert von 3-5 einstellen (4-500mg/d), 5HTP das vertr√§gliche Maximum (2-500mg/d), f√ľr Creatin kann ichs nicht sagen, damit hab ich keine pers√∂nliche Erfahrung.

  11. Sehr geehrter Herr Retzek,

    Hut ab vor Ihren Recherchen und Arbeit!!!!

    Zur meiner Person mit 39 Jahre Als Männlich.

    Ich befasse mich auch schon seit 2 monaten mit ALS….da ich k√∂rperliche Beschwerden habe….eine Protrusio L5/S1 mit Taubheitgef√ľhle links ziehend bis zum linken oberschenkel. Seit 2 Monaten ununterbrochen generalisiertes Muskelzucken, meine unterbeinmuskulatur spielt verr√ľckt, man sieht formlich grosse Muskelstr√§nge im stehen die vom Fuss bis zum knie seitlich sich zusammenziehen und unwillk√ľrlich kontrahieren, beide waden im stehen bewegen sich wellenformig, als ob der wind auf einem Kornfeld wehen w√ľrde….an dden f√ľssen erscheinen blitzartige Zuckungen teils gleichzeitig an beiden beinen und verschiedene muskelgruppen sind betroffen. Im schlaf bekomme ich wenig luft werde √∂fter nachts auf und rage nach luft. Habe wadenkr√§mpfe sp√ľhre dass die wadenmuskulatur schwerer ist. Das treppensteigen ist anstregend und komme leicht aus der puste. Habe das Problem schwere Gegenst√§nde mit meinem Armen zu heben. Mein linker Arm schmerzt nach dem aufwachen…mein nacken ist steif habe kopfschmerzen. Ich versp√ľhre einen kribbeln an den beinen und an der Brust und R√ľcken…..als schauer, vergleichbar einer G√§nsehaut oder prickeln oder fliegen die sich auf die Haut setzen und fliegen und setzen…

    Was alles gemacht wurde:

    Grosse Blutbild bis auf die Gamma Globuline die leich auf 20,5 erhöht ist ist alles o.b
    CK o.b.
    2 EMG o.b.
    NLG o.b
    MRT ohne KM Kopf vor zwei Jahren o.b. bis auf ein winziger Entmarkungsherd…..
    Mineralien und Vitamine im Serum o.b.
    Thorax Röntgen o.b.
    Borreliose o.b. (Hatte vor 2 Jahren eine Wanderröte)

    Bei Neurologen w√§hren der EMG Messung konnte man sehen wie die Muskelgruppen sich zusammen gezogen hatten…..Da war aber keine Spontanaktivit√§t feststellbar.

    Seit 2 Monaten nehme ich aber profiklatisch Serotonin ein…habe etliche Seiten von ALS Betroffene gelesen und viele Symptome wiedergefunden……finde dass es echt eine sehr grausame Krankheit ist…daher Recherchiere ich auch und m√∂chte helfen.

    Ich habe einiges dar√ľber gelesen dass auch Quercetin helfen kann. Quercetin ist ein Antioxidant….Ausserdem habe es einen Fall in Blankenheim von einer ALS Betroffene die mit der Biofeedback Therapie schon seit der Diagnose 10 Jahre ohne Medikamente und v√∂llig Beschwerdefrei damit lebt.

    Es gibt mitteilweile aber neue Therapieans√§tz mit der „Regenerativen Mitochondrien-Medizin“…….und gibt mittelweile auch ein Malariamittel das SOD1 blockieren kann……..

    Meines Wissens hat die Stammzellentherapie keine Erfolge erzielt.

    Ein guter Ansatz wäre auch nach Dr. Patel, der vom Grundgedanke hergeht dass jede Krankheit durch vermeidung von Allergenen im Essen heilbar ist.

    Es gab mal einen Fall mit Dr. Marz, er war selbst an ALS erkrankt …..die Ursachen waren aber Borrelien…..nach einer harten Infusionstherapie mit Antibiotika war er wieder geheilt. When ALS is Lyme….im Netz recherchiert.

    Es gab einen Fall wonach ein weitere Arzt unheilbar an ALS erkrankte aber duch Anwendung mit den Healing Code nach 6 monate geheilt wurde.

    In Indien gibt es verschiedene √Ąrtze die die ALS mit Homeopathie behandeln und sogar die Krankheit R√ľckg√§ngig gemacht haben. Dr. Tomar…Arnica, Causticum, Curare, Oxytropis, Agaricus und andere…

    Viele Gr√ľsse.

    • leider gibt es f√ľr diese grausame Erkrankung in meinen H√§nden noch keine wirklich durchgreifende kurative oder zumindestens stabilisierende Therapie ūüôĀ

      • Sehr geehrter Herr Dr. med. Retzek,

        habe gelesen dass es bewiesene Sache ist dass Amalgam, bzw Quecksilber Belastungen die ALS beg√ľnstigen kann. Dass w√ľrde auch so einiges erkl√§ren, wonach einige ALS Patienten in den Staaten erstmals eine Schwermetall Entgiftung machen lie√üen und viele die ALS zum stillstand gebracht haben…..“Eric is Winning“ beispielsweise……auch laut den Therapien nach Dr. Mutter oder Dr. Klinghardt ist es eine Frau aus Norwegen gelungen die ALS zu besiegen. Sie hatte n√§mlich 27 Amalgamf√ľllungen in den Z√§hnen.

        Ich denke es gibt zu viele Einfl√ľsse sei es durch die Umwelt wie Luftverschmutzung, Funkwellen, Neurotoxinen im Essen, Vitaminmangel, auch genetisch Faktoren die Autoimmunerkrankungen die solche schlimme Krankheiten beg√ľnstigen.

        Was halten Sie von der regenerative mitochondrien Medizin? Habe gelesen das f√ľr einen Umweltmediziner egal was f√ľr eine Krankheit vorliegt nicht nach Krankheit unterschieden wird. Es wird n√§mlich immer nach Giftquellen im K√∂rper gefahndet, diese identifiziert und danach durch Entgiftung eliminiert bzw. ausgeschieden. Danach wird nach micron√§hrstoff Defizite gesucht und diese ggf. ausgeglichen. Man geht davon aus, dass wenn der Organismus nicht mehr richtig funktioniert, Gesundheitliche Beschwerden oder gar Krankheiten sich entwickeln, ist ist immer an einer St√∂rung der Mitochondrien zur√ľckzuf√ľhren. Wenn diese St√∂rung in den Zellen durch mehr Sauerstoff und Energie durch micron√§hrstoffe zufuhr gew√§hrleistet wird weren diese Entgleisungen wieder im Einklang gebracht und der K√∂rper regeneriert sich von selbst
        wieder.

        Ich habe recherchiert dass die 3 wichtigsten Stoffe f√ľr die Sauerstoffzufuhr in der Zelle Co Enzym Q10, L-Cartinin und Alpha Lipons√§ure sind.
        Ausserdem ist auch die Zufuhr von Vitamin D laut aktuellen Studien sollten es t√§glich zwischen 4.000 bis 10.000 IE sein. Die DGE Deutsche Gesellschaft f√ľr Ern√§hrung empfiehlt eine T√§gliche Dosis von grademal 800 IE t√§glich, laut Universellen Studien, ist dies definitiv zu wenig, denn allein druch ein Vitamin D Defizit k√∂nnen sich alle m√∂glichen Zivilisationskrankheiten entstehen. Worauf man auch achten sollte w√§re die Vitamin C zufuhr, da der K√∂rper dies nicht selber herstellen kann. Auch hier empfiehlt die DGE viel zu wenig……

        W√ľrde gerne Ihre Meinung dar√ľber wissen…

        Beste Gr√ľsse
        Jack

    • Lieber Jack, wie geht es Ihnen? Ihr Kommentar ist nun schon √ľber 3 Jahre her. Ich bin als Angeh√∂rige von ALS betroffen. Der angeeigneten Form. Nun schreibe ich ein Buch, in dem ein Charakter auch an ALS erkrankt ist. Ich selber habe viel √ľber ganzheitliche Ans√§tze recherchiert. Die in unserer Familie haben leider nicht gefruchtet, es wird aber auch nicht daran geglaubt und demzufolge alles ab gebrochen, u.a. wegen erh√∂hter Kosten. Mein Buch stockt etwas. Wohlm√∂glich kann ich Betroffenen helfen, wenn ich mein Buch ver√∂ffentliche und die Krankheit bzw. Heilungschancen entsprechend real beschreibe. Ihre Recherche hat mich sehr neugierig gemacht, denn bis heute soll ALS Schulmedizinisch nicht heilbar sein. Zudem gibt es keine mir bekannten √∂ffentlichen Bekundungen, dass es jemals geheilt wurde. Da ist keiner, den man befragen k√∂nnte – zumindest mir nicht bekannt. Ideal w√§re, mit Betroffenen sprechen zu k√∂nnen, bei denen die Krankheit zumindest ann√§hrend gestoppt wurde, z.B. mit der von Ihnen beschriebenen Biofeedback Therapie. Vielen Dank im Vorraus. Ich freue mich, auch nach so langer Zeit, von Ihnen zu h√∂ren. Herzliche Gr√ľ√üe von der Ostsee, Leniek

  12. Sehr geehrter Herr Dr. Retzek,

    Haben Sie im Rahmen Ihrer Recherchen etwas √ľber die Anwendbarkeit von DMSO (Dimethysulfoxid) gefunden, das ja ganz offensichtlich deutliches antiphlogistisches und auch neuroprotektives (nach Ansicht mancher sogar neuroreparatives) Potential besitzt und intrazellul√§r die Funktion der Mitochondien normalisieren soll…?

    MfG, Wolf Dammrich

    • ich lese grade begeistert das DMSO-Buch von Morton Walker

      [asa]B00IJ0GU1G[/asa]

      wirklich viel viel interessanter und f√ľr die Praxis brauchbarer als das Buch von Hartmut Fischer

      [asa]3981525515[/asa]

      Fischers Buch zeigt v.a. die praktische Anwendung (wie stell ich mir Lösungen usw. her).

      wir verwenden DMSO routinemässig als Schlepper um transdermale Therapien mit Tumor-Mitteln zu machen.

    • jeder Beitrag der was bringt ist hilfreich, so auch ihr Kommentar mit dem Link.

      Gestern war ich wieder in der Schweiz bei Dr. Rau / Paracelsus-Klinik, der vorgestern mit Dr. Mutter eine Konferenz hatte. Beide arbeiten haupts√§chlich √ľber Detox und haben ebenfalls keine „Wunderheilungen“. Es scheint von allen Erkrankungen dzt. die schwierigste zu sein.

      • Sehr geehrter Dr. Retzek,

        was halten Sie von diesen Bericht:

        http://www.biomedizin-blog.de/de/schwere-chronische-erkrankung-mit-der-regenerativen-mitochondrien-medizin-ausgeheilt-wp261-315.html

        Es mag einer der schwierigsten Erkrankungen sein, aber im Anfangstadium noch r√ľckg√§ngig zu machen….

        Die Mitochondriale Medizin ist dazu im Stande dies zu tun, aber auch im fortgeschrittenen Stadium nicht ganz hilflos ausgeliefert zu sein.

        Es liegt n√§mlich bei allen chronischen Erkrankungen eine Mitochondripathie…. Bzw eine erheblich funktionsst√∂rung der Mitochondrien. Die Kraftwerke unserer Zellen fehlt es an der n√∂tigen Energie,,,diese gilt es wieder herzustellen, anhand der Gabe von mikro und makron√§hrstoffe, schwermetall entgiftungen durch bindung mi chelatate….

        Was meinen Sie dazu?

        • ich kann jedes Wort von Ihnen unterstreichen! Ich bin quasi ein entfernter Sch√ľler von Doz. Kuklinski und Prof. Alfred Wolf. Problematisch ist eher das Nichtwissen der Patienten um diese Faktoren, die dann den umfangreichen diagnose- und Therapie-Regimes nicht oder nur bedingt folge leisten m√∂gen.

  13. Lieber Dr. Retzek

    Ich bin zuf√§llig heute √ľber Ihre Seite gestolpert und m√∂chte gerne einen Hinweis zu einem Buch geben. Und zwar dem Bestseller „HealingCode“ . Der Arzt und Autor behauptet sich selbst von ALS geheilt zu haben.
    Da sich mein XXX wegen der Aussichtslosigkeit √ľber diese Krankheit das Leben genommen hat, denke ich, dass es wichtig ist, alle Informationen √ľber diese Krankheit bzw. Heilmethoden weiterzuggeben.

    Mit freundlichen Gr√ľ√üen
    XXXX

  14. Ich hätte mal eine Frage.Mein Schwager hat eine fusshebeschwäche und hat eine muskelschwäche im Bein.Nach unendlichen testen in kh wurde Verdacht auf ALS . Er geht im Moment zu einer Heilpraktikerin die ihn Entgiftet und er bekommt auch eine Lasertherapie. Bei der ersten Lasertherapie hat er festgestellt das er besser Luft bekommt , .Sein Bein konnte er nicht bewegen davor .Jetzt kann er sind bein etwas hochheben! Meine Frage nun! Bei ALS ist es möglich das man dann sein bein bewegen kann -obwohl man es vorher nicht konnte. Wir suchen immer nach Möglichkeiten.

  15. Lieber Dr.Retzek!

    Haben sie Erfahrung mit Low Dose Naltrexon bei ALS. Bei MS soll es angeblich kleine Wunder bewirken.

    Danke und sch√∂ne Gr√ľ√üe

    Hubert Boor

    • gebe es allen ALS-Kranken, keine √Ąnderung der Erkrankung, den Leuten gehts sicher besser aber am Prozess √§ndert sich nix. Wir haben bei der letzten Patientin W√ľrmer gefunden –> siehe meine Seite √ľber MS/Parasiten, ausserdem g√§be es ein Immuntherapeutikum auf VitD-Basis welches Wirkung gezeigt hat, √ľber welches man aber nicht schreiben kann weil es keine Zulassung hat, ich musste es von der Website l√∂schen (sonst bekomme ich Anklage).

  16. Lieber Herr Dr.Retzek!

    Danke f√ľr Ihre Recherchen die ich ganz besonders Sch√§tze, weil Sie hierf√ľr sicherlich sehr viel Zeit investieren.
    Anschließend möchte ich sie um Ihre Meinung bitten, ob vielleicht Glycin und Taurin als NE, durch Schutz des NMDA Rezeptors zusätzliche Therapieoptionen wären.
    Gelesen habe ich diese Info bei DCMS Praxis und bei Kuklinski(Mitochondrien).

    Herzlichen Dank f√ľr Ihre Meinung

    Hubert Boor

    • interessant! Keine Ahnung, leider. Falls sie mehr wissen, bitte unbedingt hier reinschreiben, die Betroffenen brauchen jeden Strohhalm!

  17. Sehr geehrter Herr Dr Retzek,

    vielen Dank f√ľr die Arbeit bei der Auswertung der Studien. Wir sind als Betroffene ja auf jede Informartion angewiesen.

    Haben Sie bei Ihrer Recherche auch etwas √ľber die Prim√§re Lateralsklerose (PLS) gefunden, an der ich erkrankt bin?

    Viele Gr√ľ√üe

    MartinR

  18. Sehr geehrter Herr Dr Retzek,
    als selbst Betroffene (Symptome seit 7 Jahren, Diagnose seit 4 1/4 Jahren) m√∂chte ich mich erst einmal bei Ihnen f√ľr Ihre umfangreichen Recherchen bedanken.
    Zu meinem Verlauf:
    Vier Monate nach der Diagnose mit der Einnahme von Riluzol und einem Anti-Depressivum mit begleitender hom√∂opathischer Behandlung sowie TCM war ich praktisch am Ende. Ich war nicht mehr in der Lage l√§nger als 2 Stunden am St√ľck das Bett zu verlassen (totale Ersch√∂pfung, Schwindel, √úbelkeit, Leberwerte verschlechterten sich), konnte nur noch sehr flach atmen (4 Jahre lang chronischen Dauerhusten ohne Befund), nur noch Brei essen und nur wenig trinken (beides begleitet von h√§ufigem dramatischen Verschlucken), ver√§nderte Stimme, aber noch einigerma√üen verst√§ndlich. Ich konnte noch wenige hundert Meter gehen, fiel dabei allerdings um, sobald ich nur den Kopf wendete, ebenso ging es mit dem Stehen. Wahnsinnige √Ąngste und Panikattacken vor dem Weg, der vor mir liegen sollte. Den Helling-Code hatte ich ebenfalls – ohne Erfolg – versucht.
    Bevor ich meinem Plan, in der Schweiz meinem Leben ein Ende zu setzten, folgte, hatte ich aufgrund der Recherchen eines Freundes Kontakt zu einem Quantenkybernetiker in Bayern. Eine einwöchige Behandlung bei ihm gab meinem Leben eine totale Wende. Das ist jetzt 4 Jahre her, in denen ich weiter mit ihm gearbeitet habe und arbeite.
    Ich versuche sein Modell kurz und rudiment√§r zu skizzieren: Durch sch√§dliche Automatismen, die im Gehirn vor allem aufgrund von traumatischen Erlebnissen und Schocks angelegt worden sind, wird der K√∂rper permanent gesch√§digt. Das Prinzip ist also, diese Automatismen aufzusp√ľren (Beobachter-Effekt), sich dann auszurichten darauf, wer man ausserhalb der Symptome sein m√∂chte (Superpositionen) und dieses Ziel dann konsequent zu verfolgen (Neuroplastizit√§t).
    Ergebnisse dieser Arbeit: Ich lebe nicht nur immer noch (ohne PEG und jede Form von Beatmung), ich bin gl√ľcklich und voller Liebe (bewirkt Aussch√ľttung von Serotonin), habe ungeahnte Kr√§fte entwickelt, mein Leben selbst in die Hand und die Verantwortung daf√ľr zu √ľbernehmen, lebe allein, obwohl ich weder gehen noch stehen, noch verst√§ndlich sprechen kann, habe gelernt wieder zu trinken (2015 ging da nichts mehr) und kann wieder so gut wie alles essen (mit entsprechender Achtsamkeit), ich habe keinerlei √Ąngste oder Panikattacken mehr und f√ľhle mich in meiner inneren und √§u√üeren Erlebniswelt so lebendig wie nie zuvor. Vor einem halben Jahr bin ich – zum Entsetzen von Familie und Freunden – eigenverantwortlich und -organisatorisch von Hamburg nach Oberbayern gezogen. Von meiner F√§higkeit zu Atmen, wie ich sie jetzt habe, konnte ich in den vergangenen 5 Jahren nur tr√§umen. Seit zwei Wochen gehe ich (nach 5 Jahren !) wieder aufs Laufband – gesichert durch Klettergurte.
    Weitere Infos: Nehme hochdosiert Vit D, Mg, Cannabis und zeitweise Melatonin und habe meine Ernährung vollständig umgestellt. Benutze ein Gerät mit einer elektromagnetischen Frequenz, die der Eigenfrequenz der DNS entspricht.
    2012 hatte ich eine schwere OP an der LWS (Entfernung einer Zyste zwischen zwei Wirbeln) und habe dort leider seit 2 Jahren wieder eine h√∂chstgradige Spinalkanalstenose mit Gleitwirbel. 1992 hatte ich einen schweren Motorradunfall mit einem Sch√§del-Hirn-Trauma zweiten Grades, schwerstem Schleudertrauma, Prellungen, Br√ľchen und Zerrungen.
    Herzliche Gr√ľ√üe
    Dagmar Krummland

    • Liebe Frau Krummland,
      vielen herzlichen Dank f√ľr Ihre Beschreibungen. Wie geht es Ihnen inzwischen? Ihren Eintrag von dem 22.8. habe ich erst jetzt im November entdeckt. Vielleicht wurde er erst jetzt am 3.11. frei geschaltet!?
      Mein Schwiegervater ist erst vor 8 Tagen an ALS gestorben – er hinterl√§sst eine Frau, 3 Kinder (u.a. meinen Mann), und 6 Enkelkinder (davon sind 2 unsere S√∂hne). Wir sind sehr betroffen und nat√ľrlich trauern wir zur Zeit. In 2 Tagen ist die Trauerfeier an der Ostsee.
      Bei all der Trauer und Verzweiflung weckt ihr Beitrag jedoch Hoffnung. Das ist etwas sehr sehr Kostbares. BITTE melden Sie sich zur√ľck, damit wir alle Betroffenen (inkl. Angeh√∂rigen) mehr √ľber alternative M√∂glichkeiten erfahren, denn zur Zeit gibt es nichts Offizielles. Aus diesem Grund k√∂nnen wir uns ausschlie√ülich untereinander unterst√ľtzen und unser Wissen teilen (so wie hier im Forum). Daf√ľr bin ich sehr dankbar.
      Hier meine alternative Emailadresse: keniel.krueger(at)outlook.de
      Herzliche Gr√ľ√üe,
      K. Kr√ľger

    • Liebe Dagmar Krummland, Frau Dr. Mack aus L√ľbeck arbeitet als Uwelt√§rztin und richtet u.a. Wirbel mit Bioresonanz wieder auf. Unz√§hlige Erkrankungenl (u.a. MS) sollen u.a. bzw. insbesondere nach Dr. Mack an Beeintr√§chtigungen der WS liegen, v.a. nach einem Unfall. Vielleicht h√§ngt damit auch u.a. ALS zusammen bzw. ist dies ein Multi-Faktor von ALS. Dr. Mack hat ALS schon einmal ganzheitlich mit ihre Methode behandelt. Der Patient hat l√§nger √ľberlebt als √ľblich. Mit Ihrer eigenen beschrieben Kombi (s.o.) k√∂nnte man den „ALS-Behandlungs-Plan“ ggf. verfeinern und inkl. der Schulmedizin, Schwermetallausleitung nach Dr. Klinghardt und seiner Traumata Behandlung und dem ganzen Wissen auf dieser Seite hoffentlich ganz ausmerzen. Bitte lassen Sie uns hier wissen, wie es Ihnen inzwischen ergeht – dort unten in S√ľddeutschland. Dankesch√∂n!
      Herzliche Gr√ľ√üe, Leniek

  19. Liebe Dagmar Krummland, Frau Dr. Mack aus L√ľbeck arbeitet als Uwelt√§rztin und richtet u.a. Wirbel mit Bioresonanz wieder auf. Unz√§hlige Erkrankungenl (u.a. MS) sollen u.a. bzw. insbesondere nach Dr. Mack an Beeintr√§chtigungen der WS liegen, v.a. nach einem Unfall. Vielleicht h√§ngt damit auch u.a. ALS zusammen bzw. ist dies ein Multi-Faktor von ALS. Dr. Mack hat ALS schon einmal ganzheitlich mit ihre Methode behandelt. Der Patient hat l√§nger √ľberlebt als √ľblich. Mit Ihrer eigenen beschrieben Kombi (s.o.) k√∂nnte man den „ALS-Behandlungs-Plan“ ggf. verfeinern und inkl. der Schulmedizin, Schwermetallausleitung nach Dr. Klinghardt und seiner Traumata Behandlung und dem ganzen Wissen auf dieser Seite hoffentlich ganz ausmerzen. Bitte lassen Sie uns hier wissen, wie es Ihnen inzwischen ergeht – dort unten in S√ľddeutschland. Dankesch√∂n!
    Herzliche Gr√ľ√üe, Leniek

  20. Lieber Herr Dr. Retzek, ich lese gerade das Buch von Dr. Stefan Rastocny „Gesundheit f√ľr Alle“. Es gibt hier auch einen Abschnitt √ľber ALS. Er scheint das heilen zu k√∂nnen. Vielleicht ist es interessant f√ľr Sie? Dr. Rastocny ist in Bingen am Rhein und hat leider keine Homepage. Er besch√§ftigt sich mit Frequenztherapie. Gru√ü, KW

  21. Lieber Herr Dr. Retzek, gibt es Hinweise darauf gibt, dass die Behandlung mit freiem Wasserstoff, also z.B. mit Inhalation von Wasserstoffgas, oder dem Trinken von Wasserstoff-Wasser (z.B. aus einem Wasserionisierer) sich positiv bei ALS-Patienten auswirken könnte? (Stichwörter: Mitochondrien, freie Radikale / oxidativer Stress);
    Viele Gr√ľ√üe Mick

  22. Es wird Zeit, dass ich mich wieder einmal melde. Ich lebe jetzt schon zwei Jahre in Oberbayern und habe hier eine neue Heimat gefunden.
    Ich arbeite immer noch mit dem Quantenkybernetiker Andreas Jell zusammen und habe inzwischen eine extreme Verlangsamung der ALS ERREICHT UND SOGAR PARTIELLE VERBESSERUNGEN, so bei der Atmung, ich kann wieder besser und Trinken und vor allem bin ich (fast) immer gut drauf, habe keine √Ąngste und keine Panik mehr.
    Ich gehe jetzt ins 7. Jahr seit der Diagnose und ins 10. Jahr mit den Symptomen.

  23. Moin Dr. Heli, ich recherchiere gerade betr. einer 69j. ALS-Patientin. Wie sieht¬īs aus mit (Ultra-) hochdosiertem Vit. B12-Gaben (also 25mg bzw. 50mg !).

    Beste Gr√ľ√üe, HP JP

    Links:
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6320396/
    https://www.eisai.com/news/news201535.html
    https://www.syrinx-saarland.de/images/pdfs/lorenzl_stefan_2009.pdf

    Mecobalamin bei der ALS ‚Äď Zulassung in Japan beantragt

    Das Arzneimittelunternehmen Eisai mit Sitz in Tokio hat die Zulassung des Arzneimittels Mecobalamin bei den japanischen Zulassungsbeh√∂rden f√ľr Arzneimittel beantragt. Der Zulassungsantrag ist nicht gleichzusetzen mit einer Genehmigung und Verf√ľgbarkeit des Medikaments in Japan. Die Entscheidung √ľber eine tats√§chliche Zulassung steht noch aus. Mecobalamin ist eine ultra-hoch dosierte Form von Cobalamin, das als Vitamin B12 bezeichnet wird. Cobalamin ist bereits bei bestimmten Formen der Polyneuropathie zur Behandlung zugelassen (vor allem bei einer Polyneuropathie, die mit einem Vitamin B12-Mangel assoziiert ist). Die Dosisst√§rke betr√§gt in den bisherigen Zulassungen 0,5 mg (500 ¬Ķg), die in Form einer intramuskul√§ren Injektion oder als Tablette zur Verf√ľgung steht.

    Bei der ALS wurde bereits im Jahr 2004 eine Hochdosisstudie mit Mecobalamin mit 25 bzw. 50 mg Mecobalamin durchgef√ľhrt (Eisai-Studie 761). Es handelt sich um eine Wirksamkeitsstudie, die die Anforderungen der evidenz-basierten Medizin erf√ľllt. Die klinische Pr√ľfung wurde als Placebo-kontrollierte und doppelblinde Studie realisiert. 370 Patienten wurde in drei Behandlungsgruppen untersucht: 50 mg Mecobalamin (124 Patienten), 50 mg Mecobalamin (123 Patienten) oder Placebo (123 Patienten). Der Behandlungszeitraum war sehr lang und betrug 181 Wochen. Studienendpunkt war die Verlangsamung der Erkrankung anhand des ALS-Schweregrades (gem√§√ü ALS Funktionsskala: ALS-FRS-R). Der Vergleich zwischen den Behandlungsgruppen mit der Placebogruppe erbrachte keinen statistisch-signifikanten Unterschied im Krankheitsverlauf. Eine detaillierte Auswertung der Daten konnte jedoch zeigen, dass Patienten mit einer Fr√ľhbehandlung mit Mecobalamin einen g√ľnstigeren Krankheitsverlauf als Patienten der Placebo-Gruppe aufwiesen. Die Fr√ľhbehandlung ist mit einem Behandlungsbeginn innerhalb von zw√∂lf Monaten nach Auftreten erster ALS-Symptome definiert. Bei Patienten, die eine Fr√ľhbehandlung mit 50 mg Mecobalamin erhalten haben, zeigte sich ein Verlust von 22 ALS-FRS-R-Punkten. Die Placebo-Gruppe erlitt einen Verlust von 26 Punkten im Studienzeitraum. Damit ergab sich ein Unterschied im ALS-Schweregrad zwischen der Behandlungs- und Placebogruppe von 4 Punkten (von insgesamt 48 Punkten; 8,3 %). Zusammenfassend demonstriert die Studie 761, dass eine Fr√ľhbehandlung (beginn der Behandlung innerhalb der ersten zw√∂lf Monate nach Symptombeginn) und eine langfristige Therapie (mehr als drei Jahre) in einer ultra-hohen Dosierung (intramuskul√§re Injektionen von 50 mg zweimal pro Woche) zu einer Krankheitsverlangsamung um etwa 8 % f√ľhrt.

    Die Ergebnisse der Eisai-Studie 761 liegen offensichtlich schon seit geraumer Zeit vor. Es ist nicht bekannt, warum der Zulassungsantrag mit zeitlicher Latenz gestellt wird. M√∂glicherweise wurde die Subgruppenanalyse erst verz√∂gert durchgef√ľhrt. ¬īDer Wirkmechanismus vom Mecobalamin bei der ALS ist unbekannt. Die Substanz wirkt als Vitamin B12 als modifizierender Faktor f√ľr zahlreiche Enzyme. Bisher ist unklar, welche Enzyme oder andere Proteine durch Mecobalamin bei der ALS positiv beeinflusst werden, die zu einer (geringen) Krankheitsverlangsamung f√ľhren. Die Entscheidung der japanischen Zulassungsbeh√∂rde ist von gro√üem Interesse, da im Bewertungsprozess s√§mtliche Studiendaten ausgewertet werden, die der sonstigen wissenschaftlichen √Ėffentlichkeit nicht zur Verf√ľgung stehen. Bei einer positiven Bewertung kommt grunds√§tzlich ein Einsatz des Medikaments auch in Deutschland in Frage.

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