Einleitung

bei jedem Treffen mit „komplement√§ren Krebs-Therapeuten“ gibt es eine Laetril Diskussion.¬†

Laetril oder Amygdalin – auch als Vitamin B17 bekannt – wird als „unterdr√ľckter Geheimwirkstoff“ gehandelt.

Schon „dass es in den USA verboten ist, ist der Beweiss, dass es wirksam ist …..„, habe ich beim letzten Treffen mit Tumor-Therapeuten geh√∂rt.¬†

Ganz so einfach sehe ich den Sachverhalt nicht …..

Die Pubmed РDatenbank aller Studien Рerscheint mir als Ort mit vielen ungehobenen Schätzen. Dort findet man hunderte interessante Studien mit Natursubstanzen oder Medikamenten und Zusammenhang mit vielen Krankheiten.

Über Wissenschaft, Medizin, Universität, Pharmaforschung .....

viele interessante Studien aus der Grundlagenforschung

„Die Biochemie“ ist nicht „die Medizin“ – soll heissen: solange die Forschung an der Uni ist, ist sie hochgradig wertfrei und dient v.a. nur darum „Citation-Punkte“ zu sammeln.

labor messungDes Wissenschaftlers Brot und Butter sind Publikationen und Citation-Punkte.

Sobald ein Wissenschaftler irgend etwas berichteswertes entdeckt, wird versucht dies zu publizieren, denn davon lebt er. 

Viele Wissenschaftler haben ein technisch anspruchsvolles Mess-System etabliert, wie zB 2D – Elektrophorese, Zellkultur, Trangene M√§use ….. und k√∂nnen – wenn dieses System nach jahrelanger Arbeit verl√§sslich l√§uft – relativ einfach, schnell und reproduzierbar Substanzen bzw. Fragestellungen austesten.

Wissenschaftler sind vom Grundnaturell neugierig und undogmatisch. Jede Untersuchung eines „alternativen Wirkstoffes“ k√∂nnte der Beginn einer grossen Entdeckung sein, eines neuen Wirkmechanismus, eines ganz neuen Systems ….. – k√∂nnte ein grosser Durchbruch sein. Der Weg von so einer Entdeckung / Publikation in die klinische Anwendung (also zur Tablette) ist ja noch sehr sehr weit und der Biochemiker ist da nicht eingebunden, sieht sich also selber nie als „Erf√ľllungsgehilfe einer Pharmalobby“.

Ich darf dies sagen, ich bin in der Pubmed als Autor vertreten und habe langjährige Forschungserfahrung.

klinischer Alltag ist stark von Medizin-Politik dominiert

Uni-Wissenschaftler und √Ąrzte (bzw. Pharma-Beauftragte) leben in unterschiedlichen Welten:

 

bad pharmaDer Arzt im Forschungsbereich lebt letztlich von den Segnungen der Pharma-Firmen, deren Studien und Untersuchungs-Aufträgen. hier Рim klinischen Bereich Рgreifen markt-verzerrende Manipulationen, die man in extenso im Buch von Ben Goldacre lesen kann.

Unm√∂glich „alternative Therapien“ zu publizieren

Erst wenn die Forschung „in der Klinik“ ankommt, tritt eine „unsichtbare Schranke“ auf – v.a. was die Krebstherapie betrifft. Ganz pl√∂tzlich k√∂nnen nur noch bestimmte Dinge publiziert werden:

Chemo-Verkaufsfördernde Studien werden im Eilverfahren durchgewinkt und in windeseile Weltweit angewendet Рselbst wenn die Studie mit Mini-Fallzahlen keinen Fortschritt bringt oder sogar Fake ist (Avastin)

wohingegen

Nick Gonzalez what went wront

  • Physikalische Therapie-Verfahren,
  • Natursubstanz-Medizin,
  • Ern√§hrung …
  • Behandlung mit abgelaufenen patentfreien Arzneimittel,
  • CAM-Berichte ¬†
  • ……

behindert oder kommen nie in die N√§he einer „glaubw√ľrdigen Forschungs-Zeitschrift“.

Eindrucksvoll die zahlreichen Erlebnisse, welche „gutmeinende Forscher“ mit interessanten praktischen Erfahrungen detailliert mit dem Umgang des „Systems“ mit ihren Daten berichten k√∂nnen, siehe Nick Gonzalez, der ein ausf√ľhrliches Buch √ľber „“ und den offiziellen Umgang damit erstellt hat, hier ein √úberblick¬†auf der Gonzalez-Website, noch besser zu lesen im Mercola-Interview mit Gonzalez.

 

plumpe Meinungsmanipulation bestimmt den Alltag der √Ąrzte

Jens Wurster KrebsbuchOder – erb√§rmlich f√ľr das manipulierende System – die Berichte die ich von Jens Wurster aus der Clinica St. Croce √ľber Studien, TV-Berichte usw. bekomme: mittelalterliche Meinungs-Manipulation. Wer da nicht direkt beteiligt ist, kann das gar nicht glauben – man denkt sich „es geht doch um Gesundheit und Leben von Patienten“ ….

Jens Wurster wurde nach Ver√∂ffentlichung seines Buches als L√ľgner und Betr√ľger angegriffen (desswegen hat er eine DVD mit Interviews der behandelten und geheilten Patienten rausgebracht).¬†

Eine hom√∂opathisch geheilte √Ąrztin (urspr√ľnglich nach Chemo Hirn- und Knochen-Metastasen) wurde mit K√ľndigung ¬†bedroht, wenn sie ein √∂ffentliches Interview „pro Hom√∂opathie“ gibt.

Dummschw√§tzer wie der Hendlbrater Grueber, der manische Oberhuemer oder der depressive Burger ¬†– alle v√∂llig frei von jeder Erfahrung mit komplexen biologischen Systemen pr√§sentieren sich eifrig in TV und Medien als Fachleute f√ľr Medizinfragen¬†(desswegen w√ľrde ich ¬†auch sehr gerne TV-Interviews zum Higgs-Boson annehmen, als „Doktor“ bin ich ein ausgezeichnetes Testimonial).

 

Daher finden wir – die Seite der unabh√§ngigen Wissenschaftler – hunderte Studien mit tw. abenteuerlich fantastischen Forschungsberichten √ľber Anti-Krebs-Wirksamkeit von Gr√ľntee, Melatonin, Zitronen, Azidose¬†… zB, – meine Homepage ist ja voll davon,

aber keine einzige darauf beruhende Therapie-Empfehlung, die sich auf diesen „ungehobenen Forschungs-Schatz“ beruft. Nun, dies ist die Seite der marktmanipuliernden Pharma-Anbieter

Langer Rede, kurzer Sinn

… w√ľrde Laetril einen nennenswerten Effekt auf Krebszellen aus√ľben, erwarte ich mir zumindestens 50 deutliche Studien zu dem Thema, inkl. zahrleicher in-vivo / Xenotransplantat Studien.

 

 

Film-Pr√§sentation √ľber Laetril

ausgezeichnete, leicht verst√§ndliche englisch-sprachige Pr√§sentation √ľber Laetril. Gut verst√§ndlich – von den Autoren des Laetril Buches Griffin.

Sehr lange – interessante – Einleitung √ľber viele Medizin-Entdeckungen, die durch Ignoranz des Systems √ľber Jahre oder Jahrhunderte verz√∂gert wurden: Skorbut/VitC, Pellagra/VitB, …

Krebs wird als „chronische metabolische Krankheit“ deklariert (mit sehr simplen Argumenten), eine Krankheits-Klasse, die immer nur durch korrekte Ern√§hrung behandelt werden k√∂nnen, nicht durch Medikamente. Im Zoo sterben die Tiere an Krebs, wenn sie nicht grasgef√ľllte Innerein bekommen.¬†auch die ber√ľhmten HUNZA werden zitiert, die „nie Krebs bekommen“.¬†

John Beards Trophoblasten / Trypsin-These wird in extenso dargestellt ¬†–> ¬†dies hat zwar mit Laetril nichts zu tun, ist aber hochinteressant.

„Krebszellen sterben wie Fliegen“ in Verbindung mit Laetril, normale Zellen werden nicht beeintr√§chtigt (27′). –> ich w√ľrde mir reelle Uni-Studien dazu erwarten!

totale Ungifitigkeit (29′) ¬†–> stimmt nicht, mehrere Pubmed Studien zeigen Todesf√§lle, Nervensch√§den und schwere Vergiftungen durch Laetril

Die NIH-Untersuchung war nur drauf angelegt, Laetril zu diskreditieren: –> dies ist absolut glaubw√ľrdig und entspricht den Erfahrungen von Nicholas Gonzalez (s.o.). 30′, wieder einmal sind die √Ąrzte (McDonald & Garland), die Zigaretten als v√∂llig unbedenklich deklarierten diejenigen, die √ľber Laetril urteilten.

mindestens 30-40g sind notwendig um einen Effekt zu sehen (Minute 33′), man nimmt Dosen von 3-4g.

Mehrere F√§lle von „Wunderheilungen“ werden pr√§sentiert (ab Minute 36′)

ab Minute 42 werden Laetril Therapeuten namentlich genannt.

 

Diskussion mit Autor HP Peter Kern / Norbert Knobloch

langatmiges Heilpraktiker-Ges√§usel, tut mir weh wie d√ľnn die Info ist.¬†

9’30 – Aprikosenkerne nicht alleine notwendig, auch Zwetschken, Pfirsich usw. m√∂glich.

 

B√ľcher √ľber Laetril

das Standardbuch

Laetril im Kampf gegen Krebs: Die Erfahrungen der Richardson Cancer Clinic mit dem Vitamin B17
27 Bewertungen
Laetril im Kampf gegen Krebs: Die Erfahrungen der Richardson Cancer Clinic mit dem Vitamin B17
  • Richardson, John A. (Autor)
  • 336 Seiten - 23.11.2009 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Kopp Verlag e.K. (Herausgeber)

hier im nächsten Buch sind  die Amazon-Reviews interessant, mehrere Berichte von Wunderheilungen durch Aprikosenkerne

 

Eigene Erfahrungen mit Laetril

Das Buch √ľber Laetril (Richardson/Griffin) hab ich vor Jahren gelesen: eifrig wollen die Autoren beweisen, dass Laetril die Antwort auf alle Fragen der Krebspatienten ist:¬†

Ein pflanzliches Glykosid (Zuckerverbindung) in der Bittermandelschale und Aprikosen-Kern-Schale, welches nur in der Krebszelle Blausäure freisetzt. Die Krebszelle tötet sich quasi selber.

Damals – vor 15 Jahren – habe ich Berge von Aprikosenkernen gekauft und an meine Krebspatienten verteilt. Alle haben damit aufgeh√∂rt weil sie Magen- und Verdauungsbeschwerden bekamen, ich habe die Kerne daher aus meiner „Therapie-Liste“ gestrichen.

Allerdings: dies waren alles fortgeschrittene Krebspatienten mit Zustand nach längerdauernder Chemotherapie!

Obendrein hatte ich bei den Patienten keinesfalls irgendwelche Effekte am Krebs beobachtet, nur eine zusätzliche Schwächung durch ihre Verdauungs-Beschwerden.

Eine Therapie, die schwächt, ist keine gute Therapie.

 

Studien zum Laetril

Tats√§chlich, zum Thema Amygdalin, der offizielle Name f√ľr die Substanz, finden sich knapp 600 Studien in der Pubmed.

Sucht man nach Krebs x Amygdalin sind es immer noch 250 Studien, nicht unerheblich – ich habe die Studien bis 1980 zur√ľck durchgeschaut.

 

  • Cervix-Carcinom-Zellen gehen in Apoptose unter Amygdalin – Studie 2013
  • Edzar Ernst ist bekanntermassen ein Falschspieler und L√ľgner, vermutlich korrupt und – furchtbar in dieser sensiblen Position eines „Wissenschafts-√úberpr√ľfers“ des CAM-Betriebes – leider ohne Wisssenschaftlichen Sachverstand und absichtsvoll polemisch. Daher ist Edzar Ernsts Meta-Analyse 2007 √ľber fehlgeschlagene Laetril-Untersuchungen nichts wert bzw. nicht verwertbar, ebenso von 2006
  • Prostata-Krebszellen zeigen unter Amygdalin Apoptose – Studie 2006
  • Cyanid-Vergiftung durch Laetril – Bericht 2005
  • Darmkrebs-Zellen: unter Amygdalin deutliche Hemmung des Zellzyklus Studie 2005
  • Cyanid-Vergiftung durch i.v. Laetril 3g Bericht 2005
  • Anti-Krebs – Wirkung (Chemopr√§vention) von Extrakt aus Mandelkernen: Schutzwirkung gegen carcinogene Einfl√ľsse – nicht ganz so starke wie wie Gr√ľntee. Studie 2003¬†– FulltextPDF
  • wenn man das Enzym Betaglukosidase, welches Laetril aktiviert, √ľber einen antik√∂rper in Krebszellen einschleust, bekommt man tats√§chlich eine sch√∂ne – viel st√§rkere – Krebshemmung, als wenn man ohne das zus√§tzlich verabreichte Enzym bekommt. Studie 1998
  • Nerven- und Hirndegeneration durch Laetril, viel zu hoher Blaus√§ure-Spiegel. Bericht 1983
  • hochinteressanter Bericht √ľber Laetril-Entdeckung sowie Medien-Meinung nach dem Fall von „Josef M“ – Bericht 1983 aus Israel
  • grosser klinischer Versuch mit Laetril mit 187 Tumorpatiententen ohne Chemo scheitert – NEJM 1982
  • Cyanid-Vergiftung nach Bittermandeln 1982
  • Agranulozytose nach Laetril 1981
  • ……..

 

Quelle von Laetril

Amazon-Versand von Bio-Aprikosenkerne

√Ėsterreich: Bio-Aprikosenkern-Versand www.keimling.at

Laetril f√ľr Chemotherapien: Burg-Apotheke K√∂nigstein, Flora-Apotheke Hamburg

 

 

Zusammenfassung

meine eigene Erfahrung: Aprikosenkerne, Bittermandeln, Laetril in Kapsel-Form ist schlecht verträglich und bringt nichts merkbares wird durch die Studienlage 1980 Р2013 eher bestätigt als aufgehoben.

Es gibt wenige Studien, alle „nur“ in vitro an Zellen – d.h. geringe klinische Evidence – die tats√§chlich best√§tigen, dass organifizierte Blaus√§ure giftig auf die Zellen wirkt.¬†

Ich ¬†fand keine Studie mit Tieren, keinen erfolgreich berichteten Fall mit Menschen, bei denen Laetril als „Wirkmittel“ erfolgreich eingesettzt wurde.

Es finden sich zahlreiche Fälle episodischer Blausäure-Vergiftung von Anwendern.

 

f√ľr jemanden wie mich, der regelm√§ssig in Pubmed recherchiert ist die „Gesamt-Zusammensetzung“ der Studienlage ¬†f√ľr/gegen Laetril sehr ¬†klar und deutlich:

  • Laetril hat einen interessanten theoretischen Wirkmechanismus
  • der Trick mit der Glukuronidase („nur in Krebszellen aktiv“) stimmt vermutlich nicht
  • in der Praxis gibt es bei h√∂heren Dosen oder l√§ngerer Anwendung ein hohes Vergiftungs-Potential.
  • in der Praxis konnte mir bis jetzt keiner der Kollegen auf pers√∂nliche Ansprache hin einen glaubhaften Effekte bei Krebs best√§tigen.
  • die berichteten „Wunderheilungen“ und „das ist die L√∂sung des Krebsproblems“ werden nur von Richardson im Film/Buch dokumentiert.

 

Ich sehe daher keine dringende Indikation Laetril / Vitamin B17 / Amygdalin in ein ganzheitliches Tumor-Programm unbedingt aufzunehmen. Aprikosenkerne sind sicher nicht kontraindiziert, können also gerne genommen werden.

Da jedoch viele Therapeuten mit Laetril arbeiten, werde ich Laetril in meiner Praxis einer weiteren kritischen Pr√ľfung unterziehen, wir haben eine gr√∂ssere Menge Reinsubstanz bestellt und werden diese dann auch in unserem Ordi-Shop f√ľr Kollegen anbieten.

 

Eigene Erfahrungen des Lesers dieses Artikels sind dringend und herzlich willkommen. Bitte schreiben Sie mir unbedingt, wenn Sie eine positive oder negative Erfahrung mit Laetril / Aprikosenkernen hatten! Danke

 

Update 2016

wir haben mit Insulin-Potenzierter Laetril-Therapie erste Erfahrungen: bei den Patienten, deren Chemosensibilitäts-Test Laetril als mögliche Chemo erlaubt sehen wir fantastische Regressionen der Tumore. Bei einer Patientin, deren Chemosensitivitäts-Testung Laetril nicht als Chemo-wirksam identifziierte und die trotzdem auf Laetril-Infusionen bestanden hat, haben wir auch keinen Effekt gesehen!

 

 

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Arzt f√ľr Allgemeinmedizin,¬†multiple pr√§ventivmedizinische, schulmedizinische und komplement√§re¬†Zusatzausbildungen.¬†

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. 

Umfangreiche Recherchen¬†in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Ged√§chtnis-St√ľtze. ¬†

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√Ąrztekammer Disclaimer

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die Ober√∂sterreichische √Ąrztekammer moniert weite Teile diese Website als „aufdringlich, marktschreierisch und beim Laien den Eindruck medizinischer Exklusivit√§t erweckend“.

Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit √§rztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wof√ľr Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelm√§ssig Anerkennung ausgesprochen bekommt.

Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der √Ąrzte“ verletzen k√∂nnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

 

13 Kommentare

  1. Sehr geehrter Hr. Dr. Retzek,

    meine Erfahrungen mit Bio-Eild-Aprikosenkernen sind: f√ľr die Aufl√∂sung gr√∂√üerer „Krebsgeschwulste“ (= befallende Lymphknoten nach Hodenkrebsoperation) nicht geeignet. Unter Umst√§nden verhindern sie jedoch die Verbreitung im K√∂rper.

    Vorausschickend m√∂chte ich sagen: Hodenkrebs mit 59 Jahren ist eher ungew√∂hnlich. Ich habe vor und auch nach der Operation wieder so bald als m√∂glich bis dato viel Bewegung, Bergwanderungen und moderate sportliche Aktivit√§ten ausge√ľbt.

    Ich habe nach einer Hodenkrebs-Operation (der linke Hoden entfernt) im April 2012 eine Chemotherapie zun√§chst „verweigert“ (wilde Reaktionen) mich im Juli 2012 mittels Computertomografie noch einmal untersuchen lassen (ca. 2,5 Monate nach Operation). Das Ergebnis: der gr√∂√üte befallene Lymphknoten ist von ca. 2,7 bis 3 cm auf ca. 3,6 cm Durchmesser gewachsen. In dieser Zeit habe ich die Budwig-Di√§t streng nach Vorschrift gemacht (mit Bio-Lebensmitteln) sowie periodenweise abwechselnd pro Tag 10 bis 20 Aprikosenkerne genommen. In dieser Zeit sind die Lymphknoten am schnellsten gewachsen. Nach der Untersuchung im Juli habe ich zum Fr√ľhst√ľck nach wie vor die Budwig-Di√§t mit viel Kr√§utern beibehalten, eher sparsam gegessen (laufend ein bisschen abgenommen) und bis ca. Mitte Oktober MMS1 und ca. 6 Wochen lang MMS2 (nicht wenig) genommen und mich in dieser Zeit mittels Ultraschall (nicht genau, aber f√ľr einen √úberblick ausreichend) am laufenden gehalten. Ergebnis: keine Ver√§nderungen. Habe dann ab mitte Oktober die Preuss-Kur (Das Handbuch der Preuss-Kur gekauft) wieder streng nach Vorschrift (-16 Kilo) gemacht (dazu gibt es interessante Ultra-Schall Aufnahmen) und dann noch bis Anfang M√§rz nach den Vorschl√§gen von Preuss ern√§hrt. Dann habe ich im M√§rz 2013 eine Computertomografie machen lassen: der gr√∂√üte „Kn√∂del“ (so habe ich sie getauft) hatte jetzt 5 cm Durchmesser und im Brustbereich, so hat man mir gesagt, sind jetzt kleinere (beginnende?) „Kn√∂del“ sichtbar. Da ich mittlerweile sehr gut dar√ľber informiert war, dass in die Lymphe gestreuter Hodenkrebs in der Regel mittels Chemotheraphie zur G√§nze geheilt wird, wollte ich kein Risiko mehr eingehen und habe mich entschlossen, doch die Chemo zu machen.

    Auf Sie bin ich √ľber den Newsletter von HPZ aufmerksam geworden. Genau am Tag nach dem Entschluss die Chemo zu machen habe ich den Newsletter von HPZ erhalten, wo er Sie mit dem Hinweis erw√§hnt hat, dass Melatonin zur Chemo nicht zu nehmen eigentlich ein Kunstfehler ist (Da habe ich mir gedacht: So ein Zufall !?!?) Die Meinung, dass es Zuf√§lle gibt, habe ich schon lange aufgegeben. Ich habe dann sehr intensiv im Internet geforsch und das Bjuch „Melatonin – die neue Waffe gegen Alter und Krankheit“ von Russel J. Reiter und Jo Robinson besorgt.

    Die Geschicht ab M√§rz 2013 ist mir momentan zu lange, um diese auch noch zu Papier zu bringen. Ich habe am 9. Oktober die Abschlussuntersuchung und am 14. Oktober erfahre ich das Ergebnis. Wenn Sie die Ergebnisse interessieren und was w√§hrend der Chemo passiert ist (ich hatte eine dreimonatige Unterbrechung wegen eines Analabzesses) so erz√§hle ich Ihnen das gerne – ich bin in Aspach zu Hause – ein „Katzensprung “ nach V√∂cklabruck.

    Mit lieben Gr√ľ√üen und Danke noch f√ľr den Tipp mit dem Melatonin, Max Lemberger

    PS: Weitere meiner Webseiten im Internet:

    acai-beere.intern.es
    abnehmen.intern.es
    lazarus.intern.es
    lueftungsleitfaden.intern.ws

    • vielen herzlichen dank, ihre Geschichte vom M√§rz 2013 her w√ľrde sicher sehr wohl viele Leute – mich v.a. – interessieren

    • unter den „alternativen √Ąrzten“ wird Amygdalin mehr und mehr verwendet, mit tw. fantastischen Erfolgen. Nicht jeder spricht drauf an, aber bei denen wo es greift gibt es scheinbar fast wunderheilungen. Selber hab ich noch nicht damit gearbeitet

      • I.bi.so Net

        Bei Krebs-Patienten, die sich in Chemo Behandlung befinden,
        macht es keinen Sinn Ihnen zusätzlich B17 zu verpassen. Warum?
        Ganz einfach Sie befinden sich meistens in einen jämmerlichen
        allgemeinen Gesundheitszustand.
        Außerdem bekommen viele Vitamin C zusätzlich, um die Fresszellen
        zu unterst√ľtzen.Weshalb beim Herrn Max Lemberger das MMS1 und MMS2
        nichts gebracht hat, den MMS und Vitamin C gleichzeitig geht nicht.
        Anti-Oxidanzien und Oxidanzien gleichzeitig einzunehmen wird dazu
        f√ľhren, das beide nicht wirken oder sich gegenseitig abschw√§chen.
        Somit hat man eigentlich √ľberhaupt nichts gewonnen, sondern seinen
        Organismus nur zusätzlich belastet. Da freut sich der Krebs und
        bildet munter Metastasen. Außerdem weiß man nicht was im Chemiecoctail
        drin ist und kann deshalb meistens nicht sagen welche Naturstoffe
        √ľberhaupt noch wirken k√∂nnen zusammen mit der Chemo. Vitamin B17
        hat aber eine negative Wirkung auf Krebszellen.
        http://www.pressetext.com/news/20131127015

        • Ich habe eigentlich eher eine Frage als eine Anmerkung. Und die Frage richtet sich an I.bi.so Net. Sie schreiben, dass eine Kombination von Chemo und B17 nicht ratsam w√§re. W√ľrden Sie jemandem, der mit der Chemo bereits begonnen hat und auch eine B17 Behandlung in Anspruch nehmen will, empfehlen, die Chemo vorher abzubrechen?

          • B17 ist ja auch eine Form von Chemo. Eigentlich kann ich mich nicht erinnern Laetril und Chemo als inkompatible bezeichnet zu haben, ich meine das w√§ren sie nicht. Ich hab nur bei schwer chemo-vorbehandelten Patienten Magenschmerzen unter den Bergen von Bitter-Aprikosenkernen erlebt.
            Laut Dr. Reinhard Probst, Laetril-Experte in M√ľnchen: bei 20% der Patienten wunderheilungen damit, beim Rest tut sich gar nix.

  2. Kerne zum knabbern? Kein Wunder, dass das nicht geholfen hat! Um Wirkung zu entfalten m√ľssten hunderte von Kernen gegessen werden. Das das zu Magen und Verdauungsproblemen f√ľhr, ist auch klar. Konzentrate werden injiziert, eine Woche mit steigenden Dosen, dann Erhaltungsdosen in Tablettenform. Das Ganze mit Enzymen und verschiedenen anderen N√§hrstoffen unterst√ľtzt. Mal bei Dr. Puttich auf der website die Therapie durchlesen. Ist sehr interessant. Es gibt ja schon hunderte von Erfahrungsberichten auf verschiedenen Websites und Foren. Menschen, die mit dieser Therapie Krebsfrei geworden sind.

    • wir sehen bei der Infusions-Therapie mit 10g Amygdalin und mehr MANCHMAL Wunder. Nicht bei jedem, etwa bei 20% der Patienten. Grosse Erfahrung dazu hat Dr. Probst aus M√ľnchen, von dem ich die Infusions-Anwendung gelernt habe.
      Wie sie hab ich bei den Patienten (die machen das ja alle selber) oral keine guten Erfahrungen.

  3. Ich habe die Diagnose Prostatakrebs
    mit Metastasen im Beckenbereich und suche in Oberösterreich einen Arzt, der sich mit Laetril/B 17 auskennt. Bitte melden

    • nur 20% der Patienten profitieren davon. Wir k√∂nnen es testen ob sie ansprechen, ev. sogar IPT machen. Der n√§chste der viel damit arbeitet ist Dr. Reinhard Probst in M√ľnchen, in √Ė ev. auch noch Dr. Uta Santos oder Dr. Veronika K√∂nigswieser, ev. sogar Dr. Surb√∂ck

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