Anleitung zum nebenwirkungsfreien Entfernen von Amalgam Plomben

 

–> PDF der kurz-Anleitung „Amalgam-Entferung“ download/ausdrucken

 

diese Anleitung sollte nicht zur Selbstbehandlung motivieren, es dient ausschliesslich für meine Patienten als Erinnerungs-Stütze. Nur der erfahrene Spezialist kann entscheiden, was wann und wie verwendet wird. Nicht umsonst benötigt man mehrere Wochenende an Ausbildung, man kann sich mit den Schwermetallen sehr schädigen.

 

aus Erfahrung klug geworden

Die Erfahrung ist meine eigene Amalgam-Vergiftung, in der Folge habe ich hunderte Stunden Recherchen, mehrere Ausbildungs-Kurse absolviert, die üblichen Detox-Bücher sowie das intensive Recherchieren in der Pubmed und schliesslich meine nun 6 jährige Erfahrung mit hunderten Patienten in der eigenen Praxis.

Das Protokoll ist sicher für 80% aller Betroffenen komplett und ausreichend, für komplexere Störungen macht es jedoch mehr Sinn zuerst einen Termin bei einem Entgiftungs-Spezialisten zu machen.  

Grund-Regeln

0) ein Zahnarzt der sich selber nicht schützt (Amalgamgfreie Praxis, Goldmasken-Mundschutz, eigene Atemluft beim Rausbohren) ist vermutlich nicht der richtige Partner weil er dadurch dokumentiert, dass er die Problematik gar nicht ernst nimmt.

1) gute Vorbereitung ist nach meiner Erfahrung TROTZ LIEGENDER PLOMBEN eine chemische Ausleitung mit DMPS / DMSA

2) bei Neurologischen Krankheiten ist es VITAL wichtig, dass die Atemluft sauber zugeführt wird, laut DAUNDERER macht dies 70% der Schutzwirkung aus: Tauchermaske, Goldfilter  (s.u.)

3) ich finde den KOFFERDAM zusätzlich zum CLEAN-UP System absolut sinnvoll  und den Mehraufwand und Mehrpreis wert –> siehe meine Eigene Vergiftung trotz Cleanup – System. Auch Patienten die mit und ohne Kofferdam Plombenwechsel hatten, haben dies bestätigt!

4) „grob-toxische“ Belastungen müssen „grob-stofflich“ behandelt werden: keine Homöopathie – sondern CHEMIE, ich bin aus der Erfahrung mit Patienten zu dem Schluss gekommen, dass Chlorella oder Mikronisierte Chlorella als Spülmittel und tröpfchenweise nachgeschoben einfach zuwenig bindet. Wieso rumpfuschen, wenn es gleich ordentlich geht.

5) starke CHEMISCHE Bindemittel sichern den Erfolg: DMSA, medizinische Kohle, Thiosulfat

6) ABER ACHTUNG – CAVE: bei Nierenfunktions-Störungen (zugeschwollene Augen morgens, Unterlid-Ödeme) darf KEINESFALLS rausgebohrt werden oder einfach so DMSA oder DMPS verabreicht werden:

zuerst muss die Niere regeneriert werden (eigene Erfahrung von Dr. Christopher Shade)

 

Vorgehensweise

1) vor dem Zahnarzt-Gang schluckt man DMSA-Kapseln, 10mg / kg KG – d.h. 70kg Patient nimmt 7 Kapseln. Neurologisch Kranke beginnen sogar einige Wochen vorher mit Glutathion-Kapseln.

2) Clean-Up – System ist obligatorisch, bei ernsten Krankheiten würde ich aufgrund Rückmeldungen von Patienten und meiner eigenen Vergiftung trotz Cleanup selber noch zusätzlich den Kofferdam nehmen

3) Atemluft soll vom Mundraum getrennt sein: Tauchermaske, Kompressor-Druckluft-Zufuhr, Goldfilter während der Zahnbehandlung.

4) zwischendurch wird immer wieder gespült mit einer 10% Natriumthiosulfat – Lösung, man braucht pro Zahnarzt-Sitzung 100ml, man hebt sich ca. 10ml auf und trinkt sie nach Abschluss der Zahnarzt-Prozedur

5) nach dem Zahnarzt 10g medizinische Kohle trinken

 

Ausführlichere Anleitung lesen sie auf folgender Folgeseite

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Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und Vorträge

Umfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.  

Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler, bitte nicht kommentieren, wer es nicht aushält bitte einfach nicht lesen
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die Oberösterreichische Ärztekammer moniert weite Teile diese Website als "aufdringlich, marktschreierisch und beim Laien den Eindruck medizinischer Exklusivität erweckend".

Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit ärztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wofür Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelmässig Anerkennung ausgesprochen bekommt.

Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien "das Standesansehen der Ärzte" verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

 

3 Kommentare

  1. Hallo Herr Dr. Retzek,

    ich bin seit 2h amalgamfrei. Ich habe mir – nach Ihrer Anleitung/ Seminar – 6 noch bestehende Amalgamfüllungen in 3 Sitzungen entfernen lassen. Die Entfernung erfolgte mit Clean-Up, Kofferdam, Zink-Substitution im Vorfeld, Kohle- und Natriumthiosulfat zum Spülen, DMSA-Kapseln sowie zusätzlich Toxaprevent zum Spülen und als Einnahme während der letzten 3-4 Wochen (was ich noch 3-4 Wochen weiter führen werde).
    Mir geht es sehr gut und ich habe keine Beschwerden. Ich werde mich (zu gegebener Zeit) evt. noch mal melden um weitere gesundheitliche Fortschritte zu berichten.
    Zunächst herzlichen Dank für all Ihre Bemühungen, Recherchen und die endlose Arbeit die darin steckt.

    Herzliche Grüße,
    Katrin Sahm

    Praxis für klassische Homöopathie
    Wächterstr. 36/015
    04107 Leipzig

  2. Sehr geehrter Herr Dr. Retzek,
    zunächst herzlichen Dank für all Ihre Bemühungen, Recherchen und die endlose Arbeit die darin steckt.
    Ihr vorgeschlagenes Protokoll ist alternativlos.
    Bei meiner Frau wurden 2004 17 Amalgamplomben ohne jeglichen Schutz entfernt. In unserer Umgebung (D 99444) gibt es heute noch kein Zahnarzt, der das richtig macht!
    Die Einnahme von Chlorella unmittelbar nach jeder Behandlung war nicht falsch aber völlig unzureichend, wie wir heute wissen. Beim Ausbohren des Amalgams hat sie sich sicher erst richtig vergiftet, wie ein DMPS Test dann auch nachwies.
    Die anschliesende Ausleitung der Schwermetalle mit Chlorella, Bärlauch und Koriander war nicht ausreichend
    2011 wurde bei ihr Alzheimer diagnostiziert. Die schulmedizinische Behandlung mit Exelon-Pflaster haben wir nach einem Vierteljahr abgebrochen.
    Über viele Umwege hat dann endlich eine professionelle Ausleitung in der Spezialklinik Neukirchen begonnen.
    Die ambulante Fortführung gestaltete sich wieder äußerst schwierig, weil in unserer Umgebung keine erfahrene Ärzte vorhanden sind. Seit 2012 ist sie privat bei Dr. Krah in Erfurt in guten Händen, wo die Ausleitung, bedarfsgerechte Nahrungsergänzung professionell ausgeführt wird, u.a. auch IHHT, Ozon, O² .
    Zwischendurch war sie bei mehreren HP und bei Dr. Klinghardt in Behandlung.
    Letzterer empfahl metallfreie Gebisssanierung (entfernen aller Goldplomben) und MMS Behandlung zur Darmsanierung, beides hat viel Stress verursacht, die kognitiven Leistungen deutlich verschlechtert.
    Seit Juli 2015 wird sie 5 x wöchentlich mit einer Hochfrequenz-Zell-Resonanz-Therapie mit dem Gerät MF 150 A
    behandelt (http://150mhz.com) seit dem wurde das Fortschreiten der Krankheit gebremst.

    Herzliche Grüße,
    Margitta und Horst Schlegel

    • Metalle haben im Mund absolut nichts verloren!
      Sie beschreiben sehr deutlich meine eigenen biographischen Erfahrungen und die von vielen Patienten

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