Amalgam als ignorierte Problematik

Amalgamf√ľllung auf Kari√∂sen Zahn

meine eigene, pers√∂nliche, leidvolle¬†Erfahrung mit Amalgam beschreibe ich √ľberblicksm√§ssig in „Hom√∂opathie„.

Diesbez√ľglich sensibilisiert sehe ich immer h√§ufiger Schwermetallbelastungen bei Patienten.

Es ist tats√§chlich vorallem eine „Perzeptions-Frage“: man sieht nur was man schon kennt und je mehr ich mich mit der Frage Toxikologie auseinandersetze, desto deutlicher und eindrucksvoller werden die Hinweise, Beweise und Zusammenh√§nge.

Es ist nicht leicht sich – selbst bei gutem Willen und viel Engagement – dem Sachverhalt zu n√§hern. Die klarste und direkteste Information kommt sicher vom verehrten Dr.Dr. Max Daunderer, dessen Website ¬†Toxinfo.de¬†ich viele N√§chte lang besurft habe, dessen Biographien, Monographien, usw. ich am IPad mitf√ľhre.

Erst wenn man selber derartige verhunzte Patienten erlebt, versteht man Daunderers apodiktische und ungeduldig direkte Diktion, welche die Annäherung an seine Erfahrung erschwert.

Problemfälle unter den Diät-Klienten

einige Teilnehmer unseres Di√§tprogrammes „Metabolic Balance“ hatten beim Abnehmen pl√∂tzlich Probleme, die ich letztlich dem „Ausschwemmen von Schwermetall-Depots“ zuordnen konnte. Hier im Einschub mehr dar√ľber:

Probleme während Metabolic Balance .....

einige der MB-Teilnehmer erlitten beim Abnehmen gesundheitliche Probleme: HNO-Infekte, Wasseransammlungen, Darmprobleme, Rheuma-Schmerzen, Schw√§chzust√§nde ….

welche sich dann rasch mit einem kurzen Blick in den Mund klärten.

Immer waren mindestens 10 Amalgam-Plomben vorhanden, die schon seit vielen Jahren im Mund waren: dies heisst „Quecksilber-Depots“ im Fettgewebe.

Wenn nun Fettgewebe abschmilzt während der Diät, kommt es zum forcierten Freisetzen der Schwermetall-Depots und u.u. zur Überforderung der Ausscheidungs-Organe Leber und Niere.

Wieso bin ich mir sicher: ganz prompte Besserung der Symptome und Beschwerden durch die weiter unten empfohlene¬†„Amalgam-Ausleitung“.

Sie k√∂nnen auch noch gerne nachlesen unter „Nebenwirkungen/Probleme“ auf der Seite¬†Metabolic Balance

 

 

Videos zum Quecksilber

zwei prachtvolle YouTube-Videos, die das Quecksilber-Problem beleuchten

25 jahr alte Plombe dampft freudig Quecksilber ab

Video welches per Ultraviolett-Fotographie den abdampfenden Quecksilberqualm von einer uralten F√ľllung demonstriert, weiters die Verteilung des Quecksilbers im Versuchstier nach einigen Tagen:

 

 

Nerven-Degeneration durch Quecksilber

2)¬† Video, welches Neurodegeneration“ durch geringste Spuren Quecksilberdampfes demonstriert

[youtube url=“4roomFRUTP4″ autohide=“0″ fs=“1″ hd=“1″]

Hier ist die assoziierte Studie der Universität Calgary aus 2001

 

Vor 20 Jahren: sixty-minutes Reportage in USA √ľber Amalgam

schreckliche und unglaubliche Tatsachen werden pr√§sentiert: „viele anektotische“ Heilungen erstner chronischer Krankheiten wie Poylarthritis und MS nach Entfernung der Plomben, sture Versuche des Establishments die aktuelle Praxis sch√∂nzureden und ganz unglaubliche Vorgehensweise der Beh√∂rden: ein Zahnarzt hat seine Lizenz verloren, weil er seinen Patienten kein Amalgam eingebaut hatte!

[youtube url=“http://youtu.be/trWTCEIPdfY“]

 

Weitere Information / B√ľcher

hierzu hab ich eigene Seite „B√ľcher zur Entgiftung

 

Diagnose Amalgam-Belastung

die Diagnostik ist ziemlich simpel:

  1. aufgrund der Beschwerden meistens eindeutig
  2. aufgrund der Hom√∂opathischen Repertorisation: ¬†„Mercurius“ als Arznei steht in der Auswertung weit vorne
  3. durch eine einfache und billige Labormessung mittels DMPS-Ausscheidungstest. Zum DMPS habe ich eine eigene, umfassende Website erstellt.

 

ad 1. typische Symptome:

im Hirn

  • Namens-Ged√§chtnis-Schw√§che
  • Kurzzeitged√§chtnis-Schw√§che¬†(„kann nix mehr lesen, weil ich mir nix merke“)
  • innerliches Zittern, zittrigkeit, Aufgew√ľhltheit
  • Depressivit√§t, ungekl√§rte innerliche Traurigkeit, innerliches Weinen
  • √ľbertriebene Wutausbr√ľche, Gewaltbereitschaft, muss sich zur√ľckhalten um nicht „durchzudrehen, zuzuschlagen …“ wegen Kleinigkeiten (bei M√§nnern).
All dies habe ich am eigenen Leib erlebt (und kann ich regelhaft bei betroffenen Patienten abfragen). Kein Einziger der von mir in meiner BurnOut-Phase konsultierten Therapeuten, √Ąrzte, Psychotherapeuten, Heilpraktiker, Schamanen …. hat die Symptomatologie korrekt gedeutet, daher waren alle therapeutischen Massnahmen effektlos bis ich mich selber „unwillk√ľrlich“ ausgeleitet habe.
  • Nerven und Hirn-Probleme: Parkinson, Alzheimer-Demenz
  • bei Kindern: Autismus und ADS/ADHS oder Vorstufen, Verhaltensauff√§lligkeiten

im Körper

  • Tendenz zu¬†Autoimmunprozessen: Rheuma, Fibromyalgie, ungekl√§rte Muskel-Schmerzen, Frozen Shoulder (am n√§chsten Tag nach der Grippe-Impfung in der Impf-Schulter).
  • Immunschw√§che-St√∂rungen: Hals- und Nebenh√∂hleninfekte (bei mir war es eine Serie von 4 x Lungenentz√ľndungen), chronische Virusinfekte, chronische Borrelliose, chronischer Candida-Befall
  • Hirn/Nerven-Schw√§che-St√∂rungen: Chronic Fatigue Syndrom, Multiple Chemische Sensibilit√§ts-Syndrom, Elektro-Sensibilit√§t
  • komische Schmerz-Zust√§nde: heftige „Stiche“ ohne irgendwelche sichtbaren Ver√§nderungen, brennende Hautstellen ohne Ver√§nderungen, taube Hautstellen (DD: Borrelliose oder die h√§ufige Kombination)

 

kleine aktuelle Fallgeschichte März 2012

Februar 2012: Patientin kommt mit Trippelschritten wegen fast unertr√§glicher Schmerzen in Ordi, kann Arme nicht mehr bewegen, jede Ber√ľhrung Schmerzhaft „Stufe 9-10“. Ganz schlimm die linke Schulter. Kann schmerzbedingt nicht mehr schlafen, seit 2 Wochen nur nuch stundenweise geschlafen, v√∂llig zerm√ľrbt.

Vorgeschichte:

  • Borrelliose vor 10 Jahren, verschleppt. Erneut vor 3 Jahren – behandelt.
  • Im Oktober eine „wilde Zahnbehandlung“ links oben (die Zahnwurzel ragt frei in die linke Kieferh√∂hle, hier ist etwas passiert).
  • 2 Wochen sp√§ter eine GRIPPE-IMPFUNG (thiomersal-h√§ltig) in die Linke Schulter/Oberarm.

Am nächsten Tag die Schmerzen losgegangen!

Fragge nach Zusammenhang mit Z√§hnen oder Impfung wird vom Spitalsarzt verneint. Befunde im Spital „unauff√§llig“.

Aufgrund der intensität der Beschwerden und dem klaren Zusammenhang warten wir die Befunde gar nicht ab die immer mehrere Wochen dauern. Wir beginnen mit Ausleitung und Borrellien-Behandlung.

Aktuelles Zahnr√∂ntgen zeigt: in einer Wurzelkanalspitze steckt eine abgebrochene Eisenfeder von Wurzelbehandlung, mehrere Wurzelbehandlungen haben Guttaperchta-Material tief in den Knochen reingedr√§ngt, li oben die Wurzel in die Kieferh√∂hle ragend, Knochen-Aufhellungen rund um die H√§lfte der Z√§hne als Zeichen einer „Reaktion“ –> laut Zahnarzt aber alles „ganz in Ordnung“.

Nach 3 Wochen 50% Besserung der Beschwerden, jetzt anfang M√§rz 80% Besserung, Patientin kaum mehr f√ľr uns wiedererkennbar weil so aufgebl√ľht.

Einzig: die geimpfte Schulter ist „Frozen“, das Gelenk vollst√§ndig „hart verbacken“ und der Arm m√§ssig schmerzhaft – eine Symptomatik die sich „von selber“ in etwa 1 Jahr gel√∂st haben wird, wir werden aber vorher noch Thiomersal ausleiten. Befunde der Messungen immer noch ausst√§ndig.

Derzeit weitere Hom√∂opathische Therapie der Borrelliose, unterst√ľtzt von KARDE und ZISTROSE, Deblockierung der Zahnherde.

L√§ngerfristig ist hier nat√ľrlich eine umfassende Sanierung notwendig, der Erfolg zeigt jedoch dass mit dem multimodalen Ansatz auch bei vorhandenen Problemzohnen eine massive Besserung in kurzer Zeit m√∂glich ist.

An meine hom√∂opathischen Kollegen: dies ist ein klassischer Fall, der mit Hom√∂opathie alleine nicht gut oder gar nicht laufen w√ľrde, da die Ursache eine „chirurgische“ bzw. eine „intoxikation“ sowie eine einseitige Krankheit – die chronische Borellien-Infektion ist, die sich symptomatisch schlecht darstellt.

Die rasche Besserung geht nur mit Kombinations-Therapie: Orthomolekular, Detox und Deblockierungen (wobei diese nur Palliativ wirksam sind, die Z√§hne m√ľssen l√§ngerfristig saniert werden).

ad 3. Schwermetall-Messung

wie messen wir in unserer Ordination Schwermetall-Belastung ....

ich hab 3 Jahre mit Chlorella rumgepatzt aufgrund des Buches von Monika St√ľbbe und den Klinghardt Vortr√§gen und Protokollen. Leider hat das nciht funktioniert. Erst als wir Chelatoren eingesetzt haben konnten wir erhebliche St√∂rungen beheben.

Ich bin daher „aus Erfahrung“ ein Fan der Chelatoren – aber gleichzeitig auch von Chris Shades Konzept der NRF2-Gen-Induktion mit der er den K√∂rper selber bef√§higt Schwermetalle besser abzugeben. Er verwendet dazu zus√§tzlich Bindemittel (Ultrabinder), welche die in der Leber ausgeschiedenen Schwermetalle dann aufnehmen und aus dem K√∂rper raustragen.

Diese Vorgehensweisen funktionieren. In meinen Händen hat Chlorella nicht geholfen, mit dem Extrakt hab ich nie gearbeitet. Zeolith als Schwermetall-Ausleitung ist ein Hoax, zeigen die Forschungsarbeiten von Mike Adams klar (siehe meine Zeolith-Seite). Da heisst nicht, dass Zeolith schlecht ist, er bindet Ammoniak, Caesium und Aluminium und entlastet damit den Körper erheblich!

Belastung kann man messen:

Ich bin mir bewusst dass es hier keine perfekte Methode gibt. Wie gemessen wird hängt auch vom Fall ab: DMPS oder DMSA ist Startpunkt (je nach Darm oder Nierenschwäche), wohl wissend dass wir intrazelluläres Merc. damit nicht erreichen, laut Daunderer mit dem Test nur 1% mobilisieren usw usf (siehe meine DMPS-Seite).

Um zu wissen wie wir entgiften sollen verwenden wir bioenergetische Tests. Wir haben uns viele Jahre intensiv drum bem√ľht und eine Kinesiologie-Ausbildung gemacht, waren 3 x bei Dr. Omura in den USA f√ľr den BDORT, bei Dr. Simon Yu in den USA f√ľr den AMA/EAV-Test und verwenden am meisten den RAC/Pol-Filter-Test.

Wir haben relativ reproduzierbare und schl√ľssige Ergebnisse.

Grunds√§tzlich messen wir in der Praxis das Quecksilber im Harn mittels DMPS-Test nach Daunderer. Wir lassen unsere Proben sowohl beim ¬†Labor Dr. Gruber¬†in √Ėsterreich als auch¬†√ľber das Labor Bremen, ggf wenn weitere Vitamin-Messungen gew√ľnscht werden √ľbers Labor Dr. Bayer¬†messen.

Bei multiplen liegenden Amalgam-Plomben und entsprechenden klinischen Symptomen verzichten wir auf eine Erstmessung, da die Belastung klar ist und nicht erst durch Messung bestätigt werden muss.

Hier sind chemische Entgiftungen auch sinnlos bzw. fragw√ľrdig da die Toxine st√§ndig eingebracht werden und angeblich weitere Verschleppungen ins Hirn stattfinden.

Diese Situation ist insofern ein Problem, da jene Patienten, die sich so ein Schrottgebiss angez√ľchtet haben (lassen) in der Regel auch nicht das Geld, selten die Einsicht f√ľr eine ordentliche Sanierung haben – hier bleiben Therapeutische Massnahmen oft auch inkomplett.

In grausamen F√§llen habe ich jedoch aus Verzweiflung schon mal bei liegenden Amalgamplomben mit DMPS „gemessen/ausgeleitet“ und bis jetzt nur positive Erfahrungen damit gemacht. Die „Verschleppungs-Theorie“ kann ich daher nicht nachvollziehen.

Auch die Beschwerde-Symptomatik gibt oft Hinweise – in der hom√∂opathischen Repertorisation (Auswertung) l√§uft „MERC“ ganz weit vorne.

Erschwerend ist die völlige Ignoranz der zahnärztlichen Kollegen deren Selbstverständnis sich ausschliesslich im Zahnerhalt um jeden Preis ableitet. Klinghardt beschreibt ja, dass Zahnärzte so sehr quecksilberbelastet sind, dass sie zu keiner rational basierten Entscheidung mehr fähig sind, viele meiner befreundeten Zahnärzte zeigen Zeichen einer chronischen Amalgam-Belastung.

Hier sind sowieso ganz grosse Umbr√ľche im kommen, wenn die Daten von Dr. Lechner allgemein bekannt werden – unbedingt lesen f√ľr Zahn√§rzte oder Interessierte: Dr. Lechners Kl√§rung ¬†wie das Ph√§nomen „Herd“ tats√§chlich pathophysiologisch und Biochemisch zustandekommt.¬†https://ganzemedizin.at/zahnherde-als-kranheitsursache/

Die abschliessenden Messungen sind sinnvoll um festzustellen, ob die Schwermetalle ausreichend ausgeleitet worden sind.

 

Amalgam-Ausleitung / Entgiftung

schwieriger wird es dann eine einmal diagnostizierte Amalgam bzw. Schwermetall oder Quecksilberbelastung wieder loszuwerden. Quecksilber liegt in 2 Varianten im Körper vor:

Anorganisches Quecksilber –

so kommt es aus den Z√§hnen raus – wie oben im Video dargestellt. Meistens nur m√§ssig toxisch, wird durch die Leber aus dem Blut gefiltert und √ľber die Galle ausgeschieden. In vielen Fischen liegt das Quecksilber als Selenid-Komplex vor, wird im Magen dissoziiert und im Darm √ľber die Mikroorganismen organifiziert.

Anorganisches Quecksilber entgiften wir √ľber DMPS (als Spritze oder langsame Mini-Infusion)

Organisches Quecksilber: Methyl-Hg und Ethyl-Hg (Thiomersal)

Dieses entsteht durch die Einwirkung der Darmflora auf das anorganische Quecksilber oder kommt √ľber den Fisch (Methyl-Hg) oder √ľber Spritzen, Impfungen, Augentropfen, Desinfektionsl√∂sungen .. ¬†(Thiomersal) in den K√∂rper.

Methyl/Ethyl-Quecksilber zirkulieren einige Tage im Blut bevor es langsam ins Fettgewebe verschoben wird. Dazu zählen auch Nerven und Hirn Рwo es immer deutlichere neurologische Beschwerden verursachen.

DMSA entgiftet organisches Quecksilber besser als DMPS. Wir verwenden hier Kapseln oder die Spritze bzw. auch Mesotherapie.

Enterohepatischer Kreislauf

Quecksilber wird von Bakterien im Darm „organifiziert“ zum Methyl-Quecksilber. Dieses dampft dann aus dem Stuhlbrei in Darm, wird √ľber die dortigen Nervenzellen DIREKT INS HIRN transportiert. Siehe hier hervorragende Zusammenfassung von Klinghardt.

Auf dieser Ebene wirken Chlorella gegen den Enterohepatischen Kreislauf, welches Quecksilber gut binden kann – die Studien dazu zeige ich weiter unten im Abschnitt Chlorella.

Aufgrund der eindeutigen Studienlage, dem häufigen Vorkommen von Chlorella-Allergien sowie den Warnungen Daunderers verzichte ich mittlerweile auf die Chlorella-Detox und entgifte v.a. chemisch mit Chelatoren.

 

Amalgam-Detox: Regime Retzek

Zuerst steht immer die saubere Entfernung von noch liegenden Amalgam-Plomben. Siehe meine eigene Seite Amalgam-Plomben-Entfernung mit Beschreibung aller notwendigen Schritte.

das von mir bevorzugt durchgef√ľhrte Ausleitungs-Protokoll .....

Chlorella hab ich aufgegeben. Wir verwenden Chelatoren die wir bioenergetisch austesten sowie das Protokoll von Dr. Chris Shade, etwas adaptiert da seine Produkte relativ teuer kommen und wir mit einfachen Phytotherapeutika und Nahrungsergänzungsmittel im bioenergetischen Test und in der Praxis vergleichbare Ergebnisse bekommen.

Cutler-Protokoll lehne ich desswegen ab, weil ich schwere Verschlechterungen bei Fremdpatienten gesehen habe. Diese haben alle durchaus HPU/KPU und eine prekäre Zink-Versorgung die durch die Megadosen DMSA verschlechtert wird:

ich hab („Cutler-Protokoll“ …) versaute Patienten gehabt habe, die Jahrelang in Burnout oder Depression verschwunden waren DURCH die Ausleitung.

Nun: am Anfang muss nach der beschriebenen Erfahrung zuerst das ¬†„√Ėffnung der AusscheidungsOrgane“ sein. Ich kann nicht ohne Schaden ausleiten, wenn die Niere schon spinnt (Schwellung der Unterlider, Wassereinlagerungen) oder der Darm schon entzunden ist (Bl√§hungen, Dysbiose, Schmerzen …) oder die Leber geschw√§cht (Unvertr√§glichkeit von Kaffee oder Alkohol).

Daunderer zwingt die Leute hier durch und/oder beschreibt diese F√§lle dann als „leider unheilbar“.

Hierzu dient die sehr sanfte Phase 1 die zuoberst einmal die Organe „reinigt“ und unterst√ľtzt.

Hintergrund meines Protokolles

Nun – zus√§tzlich zu meiner „eigenen Krankengeschichte“ habe ich ca 30cm B√ľcher, einige Kurse bei Klinghardt himself sowie seine DVDs, Kurse bei Prof. Ionescu (Spezialklinik Neukirchen), bei Dr. Rainer Schroth (Orthomolekular-Chef √Ėsterreich), Dr. Martin Landenberger, HP L√∂prich und Dr. Friedrich Douwes, Dr. Christoph Shade absolviert,

sowie wochenlang Internet und Pubmed durchgearbeitet (toxcenter.org,¬†Symptome.ch)¬† und viele B√ľcher dazu gelesen um schliesslich mit dieser einfachen, billigen und funktionierenden Variante zu kommen.

Keinesfalls dient diese Anleitung der Eigen-Therapie, eine Ausleitung sollte immer vom Arzt oder HP begleitet werden.¬†Dieses Protokoll wird je nach Situation modifiziert oder adaptiert und kann keinesfalls als „festgeschrieben“ akzeptiert werden.

Basis meines Protokolles ist ZUERST die √ĖFFNUNG und REGENERATION der Ausscheidungs-Organe, erst dann darf mit den starken chemischen Chelatoren gearbeitet werden
Bei¬†Nierenbelastung muss √ľber Darm ausgeleitet werden (Ultrabinder, DMSA), bei Darmentz√ľndungen √ľber die Niere (DMPS).

Der multimorbide stark belastete Patient vertr√§gt vorerst √ľberhaupt nichts und wird bei jedem Ausleitungsversuch krank, hier gilt eben zuerst der „orthomolekulare Aufbau“ –> darauf zielt eben meine „Phase 1“ ab (Aufbau und ganz milde, leichte Ausleitung).

Die Ausscheidungsorgane sind meist in Mitleidenschaft gezogen und m√ľssen daher zuerst „ge√∂ffnet“ werden. Ein Teil davon kann „standardisiert erfolgen“, dies entspricht meinem Ausleitungsprotokoll Phase 1.

Die Phase 2 wird individuell angepasst und ergänzt die Phase 1 um Chemie (DMPS, DMSA, ALA) sowie die Zellreinigung mit Koriander, soll aber erst nach der entsprechenden Bindegewebs-Reinigung (Phase1) erfolgen.

Ich m√∂chte trotzdem drauf hinweisen – wir befinden uns hier im therapeutischen Bereich und eine „Eigen- oder Selbsttherapien“ nach¬†
Gutd√ľnken kann Probleme verursachen, die gar nicht a bzusehen sind, ich kann das keinesfalls bef√ľrworten. Ich gebe auch keine telefonischen oder email Ratschl√§ge an Unbekannte dazu.
 

Chemische Ausleitung

Aktuelle Forschung gibt uns hier klare Hinweise. Ich habe hunderte Studien dazu in der Pubmed angeschaut (Pubmed:Amalgam¬†– > 5000 Studien), nur einen kleinen Teil hier publiziert, es liegen bei mir noch weit √ľber 1000 Studien zum Einarbeiten auf Warteliste.
 
Aufgrund der Forschungs-Lage glaube ich den Sachverhalt gut zu verstehen. Wir verwenden in der Praxis sowohl DMPS i.v. als auch DMSA-Kapseln zum Entgiften, ebenfalls Alphalipons√§ure und wie oben beschrieben Chlorella – aber immer erst nach „√Ėffnen“ der Ausscheidungs-Organe (mit den pflanzlichen Detox-Programm).
 
 
Weiters machen wir nat√ľrlich auch DMPS-Spritzen oder Infusionen (Unithiol) oder DMPS / Xyloneural Infiltrationen in Schmerzareale.

Obiges Protokoll hab ich entwickelt – gem√§ss der¬†studierten Literatur, v.a. St√ľbbes Buch und die Klinghardt Kurse und DVDs waren sehr hilfreich.

Vor allem aber auch [highlight variante=“yellow“] meine Erlebnisse mit mehreren Patienten, die von Heilpraktiern kommend¬†an der Amalgam-Ausleitung teils schwerer erkrankt waren als sie vorher an der Amalgam-Belastung¬†waren ¬†[/highlight].

Diese schwer erkrankten „Entgifteten“ hatten immer eine forcierte chemischer Ausleitung mit Megadosen DMPS bzw. DMSA durch mutige Heilpraktiker absolviert ohne dass ihre Entgiftungs-Schw√§che vorher behandelt worden ist.

Cutler Protokoll

Das Cutler Protokoll kann ich Рals Chemiker Рnicht nachvollziehen, da es gedanklich von einem Fliessgleichgewicht zwischen Chelator und Schwermetall ausgeht.

Dies bedeutet, dass Cutler annimmt, dass¬†bei einer Verringerung der Konzentration des Chelators die Bindung zwischen Chelator und Schwermetall wieder dissoziiert und das Schwermetall wieder frei w√ľrde, was in der Praxis nicht der Fall ist:

Hier irrt Cutler.

DMPS und DMSA dissoziieren das einmal gebundene Quecksilber nur dann ab, wenn ein „st√§rkerer Bindungspartner“ k√§me. Daher ist dieses superforcierte Protokoll nach meiner Meinung nicht notwendig und birgt die Gefahren des Verlustes von essentiellen Spurenelementen, da hier best√§ndig Chelator verabreicht wird, der – wenn er grade kein Quecksilber binden kann weil dieses in intrazellul√§ren Kompartiments unerreichbar sind – eben Zink raubt – auch wenn Daunderer Publikationen pr√§sentiert wo im Tierversuch √ľber viele Monate hohe Dosen von DMPS keinerlei Probleme verursacht haben:

 

Biindungskonstante f√ľr Chelatoren f√ľr Metalle (am Beispiel EDTA):

[highlight] ¬†FE=25.1 –>Hg=21.5 –> Cu=18.8 –> Zn=16.5 –> Ca=10.7 –> Mg=8.7 ¬† [/highlight]

Dies heist, dass EDTA als typischer Chelator hohe Affinit√§t f√ľr Eisen III hat, danach jedoch Quecksilber nimmt. EDTA liegt keinesfalls ungebunden vor. F√ľr DMPS und DMSA werden die Zahlen √§hnlich lauten.

 

F√ľr den Laien nochmal: Chelatoren binden alle „Metalle“, aber unterschiedlich stark. Wenn sie ein schw√§cheres gebunden haben und sie „begegnen“ einem st√§rkeren Bindungsmetall, dann lassen sie das schw√§chere fahren und „paaren sich“ mit dem st√§rkeren. Wenn sie ein starkes gebunden haben und sie „treffen ein schw√§cheres“, dann ignorieren sie dieses, weil die Bindungskonstante des st√§rkeren Metalles verhindert, dass sie es freigeben. Je h√∂her die Bindungskonstante, desto st√§rker die Anbindung. Ich brauche daher nicht st√§ndig Chelatoren im System, sondern nur ab und zu, denn diese Chelatoren k√∂nnen immer nur den Extrazellul√§ren Teil der Metalle binden (ausser ev. ALA). Man sch√∂pft also mit Chelatoren den extrazellul√§ren Rahm von der Milch ab, muss dann wieder warten bis es zu einer Umverteilung im K√∂rper gekommen ist, sodass intrazellul√§res Quecksilber wieder nach aussen kommt (sich wieder Rahm absetzt), wo es mit Chelatoren abgesch√∂pft werden kann. Diese Umverteilung kann Biophysikalisch beschleunigt werden: Quecksilberdampflampe, Bioresonanz, Hom√∂opathie …. –> dies ist aber wegen „R√ľckverteilung“ gef√§hrlich wenn nicht vorher der K√∂rper „gereinigt wurde“.

 

[squeezebox1] Nebenwirkungen beim Ausleiten spricht  keinesfalls gegen die Ausleitung sondern gegen die Art und Weise der vorgenommenen Strategie. [/squeezebox1]

Ausser bei „Chlorella-Allergie“ fand ich bis jetzt keine einzige Nebenwirkung durch die „Phase 1“ der Entgiftung. Die anschliessende Chemische Entgiftung wurde bei den so vorbehandelten Patienten bis jetzt auch immer problemlos vertragen.

Bei Chlorella-Allergie verwende ich eben Mini-Dosen DMSA, Homöopathisches Hepar-Sulphuris in Niederpotenzen (= orginal Ausleitungsmittel Boenninghausens) oder aber Biologo-Detox oder Viteras mikronisierte Chlorella, oder auch Mikro-Silika Рes gibt zahlreiche Optionen.

Schlimme ¬†„Entgiftungsreaktionen“ kann ich mit dieser vor-Behandlung nicht verifizieren, wiewohl sie von anderswo vorbehandelten Patienten glaubw√ľrdig berichtet werden. Der Erfolg tritt nat√ľrlich nur langsam ein, bei echter Belastung und schwerer Krankheit muss man sowieso mit mehreren Jahren rechnen, aber nach meiner Erfahrung sind in 3-6 Monaten eine doch ganz zufriedenstellende Verbesserung der Symptomatik zu erwarten –

Bei mir selber hat es ca. 5j gedauert bis ich wieder „halbwegs da war“, allerdings habe ich keine Strukturierte Behandlung / Ausleitung bekommen, da niemand der von mir konsultierten Berater die Symptomatik richtig gedeutet hatte – ich bekam immer nur die √ľblichen Ratschl√§ge: „den Stress nicht zu ernst zu nehmen“, „mich mehr zu entspannen“, „du kannst nicht die Welt retten“, „mach mehr Urlaub“ …..

Protokolle wo t√§glich √ľber 200mg DMSA √ľber l√§ngere Zeit verwendet werden sind nach meiner Meinung nach fahrl√§ssig, die Ausleitung einer chron. Zahn-Amalgam-Intoxikation muss nicht in 1 Woche erfolgen!

  • DMSA-Kapseln entgiften √ľber Leber/Galle/Stuhl
  • DMPS-Spritzen entgiften √ľber Niere/Urin

Je nach „Schwachstelle“, je nach Problem-Organ-Zohne (dies kann ein Komplement√§rmedizinier mit einigen Fragen rein anamnestisch und ohne viel Untersuchung kl√§ren) macht es Sinn eher √ľber die eine oder die andere Schiene zu entgiften.

Eine schöne Anleitung fand ich auch beim Akupunktur-Papst Dr. Dorfner, die im wesentlichen mit meiner Anleitung konform geht.

 

Chlorella

Diskussionen: macht Chlorella und Spirulina nun Sinn oder ist das Unsinn ......

Die Diskussion √ľber Chlorella ja/nein als m√∂gliches Medium (Daunderer lehnte Chlorella vehement ab) kann ich aus der Praxis nur mit Chlorella JA beantworten.

Nach der sehr milden „Biologischen Chlorella – Entgiftung“ macht es durchaus Sinn auch Chemische Chelatoren einzusetzen, in gezielten und geringen Dosen. Derzeit kann ich Daunderers Kritik an Chlorella nicht nachvollziehen, wiewohl die Chemischen Detox-Mitteln¬†um Potenzen wirksamer¬†sind. Unvorbereitete Chelator-Ausleitungen kann krank machen, ich habe derartig Erkrankte ¬†„behandlen m√ľssen“ (Krank nach Ausleitung).

Weiter unten sind einige der wenigen Chlorella-Studien zitiert und verlinkt.

 

Selen – KEINESFALLS zur ENTGIFTUNG !!!!!

[fancy_box title=“SELEN zur Amalgam-Entgift ung!“]SELEN als Detox-Mittel lehne ich vehement ab, weiter unten sind entsprechende Studien verlinkt, die auf das Selen/Amalgam-Dilemma hinweisen:

Kurz zusammengefasst: Selen bindet tatsächlich Quecksilber in unlöslichen Komplexen im Körper, diese verbleiben aber im Gewebe und geben auch wieder Quecksilber frei, laut empirischer Erfahrung Daunderers geht der Quecksilber-Selenide-Komplex auch leichter durch Bluthirn-Schranke und vergiftet Hirn, meine eigene Biographie scheint dies zu bestätigen.

Desswegen: ausser in akuten Fällen ist dies gemäss der vorliegenden Daten nicht anzuraten.[/fancy_box]

 

 

Zähne РPlomben-Wechsel

was empfehlen wir f√ľr den Zahn-Plomben-Wechsel .....

ich selber bin erst nach Plombenwechsel erkrankt, da dieser forciert wurde (9 Plomben in 2 Monaten ohne nachfolgender Ausleitung).

Bei schwerer Krankheit und liegenden Plomben habe ich noch keine definitive Strategie, da es oft (finanziell und auch wegen fehlender Zahn√§rzte, laufender Chemotherapie usw usf) nicht m√∂glich oder sogar nicht sinnvoll ist die Plomben prompt zu eliminieren und wir dann „Kompromisse“ schliessen m√ľssen.

Daunderer war hier „radikal“ und lehnte dann jede weitere Behandlung ab, wenn die Patienten nicht prompt die Z√§hne rausrissen (siehe unten „Toxcenter“), ich habe hier wohl noch zuwenig Erfahrung um diese Radikalit√§t durchzuziehen, mein „Amalgam-Horizont“ geht auf das Jahr 2007 zur√ľck, an dem mir die Zusammenh√§nge meines eigenen Leidens bewusst wurde.

 

Ablauf der Detox in unserer Ordination

Sie wollen bei Dr. Retzek eine Schwermetall-Messung bzw. Ausleitung vornehmen .....

Nach kurzer telefonischer Voranmeldung kommen Sie mit einer Probe ihres ¬†Morgenurins. Sie sammeln diesen in einem Messbecher zuhause und notieren die Menge in Milliliter, nehmen dann eine Probe von etwa 10ml mit (Mittelstrahlurin, zuerst etwas ablassen, dann etwa 30ml auffangen in ein sauberes Gef√§ss). Sie bekommen eine Kurzinfusion von 250ml Kochsalz mit 250mg DMPS welches Schwermetalle aus den Depots im K√∂rper mobilisiert, nach 1 Stunde wird der Urin gesammelt und die beiden Proben werden eingesandt und der Schwermetallgehalt verglichen. Das Ergebnis kommt etwa 3 Wochen sp√§ter, sie bekommen dann noch einige Zink-Tabletten von uns um mitausgeleitetes Zink wieder aufzuf√ľllen.

Diese Messung ist bereits eine intensive „Entgiftung“, leitet doch die zur Messung notwendigerweise injizierte Ampulle DMPS einen nicht unbetr√§chtlichen Anteil an Schwermetallen aus.

Die n√§chste Unithiol verabreichen wir fr√ľhestens nach 6 Wochen – gem√§ss Daunderers Mitteilungen. Von Patienten anderer √Ąrzte / Heilpraktiker habe ich immer wieder „starke Reaktionen bei der Ausleitung“ berichtet bekommen, dies d√ľrfte eher einer √ľberempfindlichkeitsreaktion auf verfr√ľhte DMPS-Gaben entsprechen (siehe Daunderer zu Unithiol hochdosiert).

 

 

Bis hierher habe ich „meine Meinung“ und „meine Erfahrung“ beschrieben. Ab nun sprechen wissenschaftliche Studien

 

wissenschaftliche Studien zur Amalgam-Frage

Studien klären Fragen und Vorgehensweise

Es gibt zahlreiche Studien: bessere und schlechtere. Studien die tats√§chlich aufkl√§ren wollen und dumme Studien die augenscheinlich lanciert sind um von potentiellen Regress-Anspr√ľchen gegen die ¬†Impf-Hersteller abzulenken. Dies ist an sich sehr einfach diffrerenzierbar.

Amalgam = Quecksilber РBelastung wirft vielfältige Fragen auf. Ich finde Рgerade in der letzten Zeit Рimmer meh Studien mit Substanz, die man am besten thematisch gegliedert abhandelt.

  • November 2011¬†erschienene Review √ľber viele Studien zitiert Amalgam-Quecksilber als potentiell ersten Krankheits-Faktor, die Schwierigkeiten der Messung und Einfachheit und Sicherheit der Entgiftung mit DMPS.
 
 

Messung

  • Methyl-Quecksilber wird im Haar gemessen: Studie 1994 – anl√§sslich schwerster Intoxikationen durch Meeresfisch in Japan und in Iran
  • November 2011¬†erschienene Review zitiert die jetzt universell verwendete und auch validierte DMPS/Urin-Messung als aktuellen Standard.

 

Quecksilber schädlich?

HERZ - Probl. durch Quecksilber-Belastung

Herz

  • Kanadische Indianer in Quebek essen viel Fisch. Je h√∂her die Quecksilber Belastung desto mehr zeigten sich funtionelle Einschr√§nkungen der Herzfunktion.¬†Studie Sept 2011¬†–¬†meine Kritik: man hat Haar-Belastung und Blut-Belastung korreliert. Bekanntermassen sind dies keine Kompartments zur objektiven Quecksilbermessung, da dieses v.a. im Gewebe gespeichert wird. Einzig validiert ist der DMPS-Ausscheidungs-Test.
  • geringe Dosen von Quecksilber erh√∂hen H√§ufigkeit und Schweregrad von Coxsacki-Virus-Infektion ausgel√∂ster Autoimmun-Myocarditis in M√§usen: Studie Feb 2012
Autoimmun-Krankheiten & Rheuma durch Quecksilber?

Autoimmun-Krankheiten, Rheuma

  • Methyl-Quecksilber ist assoziiert mit h√∂herem Level von ANA und inflammatorischen Zytokinen wie TNF-alpha, IL6, …. ¬†– in Fisch-Konsumenten in Amazonas-Gebiet –¬†Studie Aug 2011
  • Nabelschnur-Blut und Mutter-Blut: im Kinds-Blut 1,3x h√∂herer Methyl-Hg Spiegel als bei der Mutter. Methyl-Hg korreliert mit Antinukle√§ren und Antinukleol√§ren Auto-Antik√∂rpern sowie Entz√ľndungs-Zytokinen – nicht jedoch mit Immunglobulinen.¬†Studie Mai 2011
Schwangerschaft und Quecksilber ..... - Hirnfunktion der Kinder .....

Schwangerschaft

  • Total-Quecksilber und Methyl-Quecksilber sind im Nabelschnur-Blut sowie im Nabelschnur-Gewebe doppelt so konzentriert wie im Muttergewebe / Blut. Mehr als 90% liegen in der Form des Neurotoxischen Methyl-Quecksilbers vor.¬†Studie 2007
  • Methyl-Quecksilber im Nabelschnur-Gewebe korrelliert direkt mit Hirnfunktions-St√∂rungen des Kindes: ¬† „Moreover, the increased cord¬†mercury¬†concentration was associated with some neurobehavioral and neurophysiological deficits in child.“ ¬†Studie 2007

 

Zusammenfassung: Quecksilber reichert sich bis zum doppelten im Kindlichen Gewebe an. 90% dieses Quecksilbers liegen als Hirn-toxisches Methyl-Quecksilber vor. Dieses assoziiert direkt mit Hirnfunktions-Schwächen der Kinder.

 

Meine Erfahrung: Hirnfunktions-Schw√§chen (=Dummheit) der Kinder ist in meinem Klientel direkt mit dem sozialen Status assoziiert. Hier vorallem auch wegen massiver Amalgamisierung der Z√§hne in dieser sozialen Gruppe. Schlechte Zahnpflege in Jugend f√ľhrt zu 12-20 Plomben mit vollst√§ndig amalgam-verschmierten Kronen, richtige Metall-Klunker. Je mehr davon, desto kranker die Leute und desto schlechter die Kinder in der Entwicklung, Schule, ….

Hoher sozialer Status f√ľhrt zu umfangreicher Zahnpflege in Kindheit, wenig Plomben, hier v.a. Keramik, Gold, Kunststoff-Plomben die immer mit Selbstbehalt – also teurer – zu bekommen sind. Die „Armen“ verrauchen ihr Geld lieber, anstatt es in gutes Zahnmaterial zu stecken und bekommen dann Kinder, die wieder ganz unten in der Sozialen Pyramide bleiben m√ľssen, weil das Hirn nicht mitspielt.

Achtung: Composit-Zahnf√ľllstoffe sind toxischer f√ľr Embryo als Amalgam

Composite viel schädlicher als Amalgam in Schwangerschaft .......

diese 2011 erschienene Studie zeigt zum ersten mal, dass embryologisch (fr√ľheste Phase der Kind-Entwicklung) in Amalgam zu 0%, Composite-F√ľllstoffe jedoch zu 40% Degenerationen an Blastozysten ausl√∂sen!

schlimmes Ergebnis, da es uns drauf hinweist, dass wir mit den Compositen kein ad√§quates Material zur Verf√ľgung haben. Weitere Forschung √ľber Dauer dieser Sch√§digung (nur zur F√ľllung, wieviele Monate nach F√ľllung noch toxisch …..) derzeit noch nciht vorhanden.

Der „entgiftete S√§ugling“

besonders intelligentes Kind durch Entgiftung während der Schwangerschaft ....

Heute Р12. Okt 2011 Рwar ein 7 monate alter Säugling bei mir, dessen Mutter während der Schwangerschaft von mir betreut worden ist: Amalgam-Detox mit Chlorella, Omega3, VitD, B-Vitamine.

Mutter hat keinerlei geistigen Abfall in Schwangerschaft – nach Geburt feststellen k√∂nnen ( = dies ist typisch f√ľr Omega 3 Mangel in Schwangerschaft: Hirn der Mutter schrumpft um 20%. Meine Frau – 2 Akademische Grade – brauchte ¬†jeweils 2 Jahre nach jedem Kind „um wieder normal denken zu k√∂nnen“, damals wussten wir noch nichts von Ern√§hrung.)

das Kind entwickelt sich sooo fantastisch dass alle beteiligten Fach-Leute meinen so etwas noch nie erlebt zu haben: die Kleine l√§uft super koordiniert im 4 F√ľssler-Gang durch Wohnung und r√§umt alle K√§sten aus, ¬†tolle Koordination und Feinmotorik und v.a.: sie lernt unheimlich leicht:¬†¬†die Mutter muss ihr nur 1 x etwas zeigen, sie merkt es sich und beh√§lt es. Ausgesprochen freundlich und pflegeleicht.

Man stelle sich vor dass ganz √Ėsterreich seine Kinder so aufziehen w√ľrde (Kostenaufwand: ‚ā¨200 w√§hrend der Schwangerschaft an Ortho-Substanzen)!

Chlorella – ja oder nein? – die Studien

was sagt die Wissenschaft zum Einsatz von Chlorella bei Schwermetallen ....
  • Chlorella verdoppelt die Methyl-Quecksilber-Ausleitung im Urin + Faeces in vergifteten M√§usen. 24h Kurzzeit-Studie 2010. Sicher nur als initiale Studie zu werten, M√§use wurden mit MeHg vergiftet und bei einigen Versuchstieren gleichzeitig Chlorella verabreicht und danach wurde der Urin/Faeces-Gehalt gemessen. Dies hat tats√§chlich keine wirklich Bedeutung f√ľr die Praxis der chron. Amalgam-Belasteten sowie der Ausleitungsprotokolle.
  • Chlorella in l√§ngerdauernder F√ľtterung kann chron. Cadmium-Vergiftung nicht beeinflussen. Studie 2009. Diese Studie ist sicher massgeblich und l√§sst an der generellen F√§higkeit von Chlorella zur Schwermetall-Ausleitung zweifeln.
  • Chlorella kann sehr effektiv BLEI-Vergiftungen bei simultaner Applikation ausleiten. Studie 2009. dies zeigt jedoch noch keine Gewebs-Entgiftung durch Chlorella, sondern nur, dass chlorella das Blei im Darm bindet bei simultaner Gabe.
  • Chlorella entgiftet organisches Chlor-Insektizid aus vergifteten M√§usen sehr effektiv Studie 1984. Die M√§use waren mit Chlorella nach 19d statt nach 43d Insektizidfrei.
  • Chlorella in einer Filtrations-Kolonne gebunden kann 97% des Quecksilbers aus Meerwasser und Abwasser-Proben bei pH3 binden und dauerhaft (mehrere Tage) halten. Dies sowohl bei anorganischem Hg2+ als auch beim Methyl-Hg, Studie 2006. Diese Studie spricht f√ľr Klinghardts Angaben, dass Chlorella im 12F-Darm (ca. pH 3-4) Quecksilber aus der Gallefl√ľssigkeit binden kann.
  • Review/Artikel √ľber den Einsatz von Mikro-Chlorella-Dosen („hom√∂opathisches Chlorella und Cilantro“) zum Entgiften –¬†Artikel 2012

 

Zusammenfassung: die Chlorella-Frage ist nicht vollst√§ndig gekl√§rt √ľber die STudien zur√ľck bis ins Jahr 2006. Nachdem eine sehr umfassende Studienlage √ľber DMSA/DMPS vorliegt gehe ich insgesamt nun mit Daunderer konform die chemischen Detox-Mittel zu verwenden. Allerdings habe ich drastische und ernste Nebenwirkungen von ungezielt bzw. unkritisch angewandten DMPS/DMSA – Detox-Regimes gesehen (durch √§rztliche Kollegen oder Heilpraktiker verordnet). Wir haben durch unsere sehr vorsichtige Vorgehensweise der Kombinations-Detoxifikation bis jetzt noch keine Nebenwirkungen (ausser Durchfall oder Erbrechen aufgrund einer chlorella-Allergie) gesehen und sehe in der Praxis sehr wohl, dass mit Chlorella ergebnisse erzielt werden k√∂nnen, eventuell liegt dies auch an meiner begleitenden Leber/Nieren-Kur, die sich aus dem Tee und B√§rlauchtinktur ergibt. Egal, in Phase II erg√§nzen wir ja die initiale „Organ√∂ffnung“ mit chemischen Chelatoren usw.

 

DMSA / DMPS – Entgiftung – Kinder/Embryos

Anwendung und Vergleich von DMSA / DMPS .. Intoxikationen im Tier ... intoxikierte Patienten ...

Weitere Infos:¬†Dr. Bayer √ľber DMPS¬† | ¬†Daunderers DMPS-Monographie

 

  • DMSA und DMPS sind suboptimale Hg-Chelatoren, weil sie keine echt stabile Hg-Bindung eingehen. Studie 2004
  • ¬†Gekaufte-Witz-Studie 2010.¬†hier eine klassische Witz-Studie von Amalgam-Bagatellisierern: weil DMPS-Ausscheidungstest nicht offiziell validiert wurde, sollen dessen Ergebnisse nicht anerkannt werden,¬† denn sie k√∂nnten „√ľberh√∂hte Quecksilberwerte“ ergeben und dann „teure Entgiftungen“ initiieren. Stattdessen sollte 24h Urin-Ausscheidungstest verwendet werden.

    Angesichts der Tatsache von hunderten Studien, die eine nachhaltige bzw. dauerhafte Speicherung von Quecksilber (anorganisch an Albumin und andere Thiolhaltige Proteine) sowie im Methyl-Hg in Fettgewebe statuieren ist eine Messung des „freien ausgeschiedenen Hg“ im Urin als Mass-Stab f√ľr den Hg-Gehalt im Organismus ein H√§nselei der betroffenen Patienten, ich k√∂nnte meine schadenfreude bei einer entsprechenden Amalgam-Belastung dieser Autoren nicht verbergen !
     
  • Interessante und bemerkenswerte Studie √ľber Intoxikation und Detoxifikation aus dem Jahr 2009:schwangere M√§use wurden mit Methyl-Quecksilber vergiftet, am Tag 17 der Schwangerschaft.Nach 24h wurde eine Infusion mit Kochsalz, DMSA oder DMPS durchgef√ľhrt. Am n√§chsten Tag wurden die M√§use get√∂tet und die Methyl-Hg-Spiegel in den NACHKOMMEN (den Embryos) gemessen.

    Die Ergebnisse sind hochinteressant, da sie ja auch gleichzeitig die universelle Verteilung von Methyl-Hg durch den Körper, den Transfer auf die Kinder sowie die Entgiftungsfähigkeit der einzelnen Chelatoren zeigt

    zb wird von Klinghardt immer wieder zitiert, dass das erstgeborene Kind 60% des Speicher-Quecksilbers der Mutter mitgeliefert bekommt und daher deutlich Anfälliger ist wie die nachgeborenen

    Das Ergebnis bestätigt bereits bekannte Fakten: die Verteilung des Quecks ilbers in der Nebenniere sowie im Hirn.

    Im ersten Slide hier rechts sieht man die massive Anreicherung in der Nebennierenrinde sowie weitaus bessere Entgiftung durch DMPS als durch DMSA.

     

     

     

    Im nächsten Slide hier links sieht man die drastische Ausscheidung v.a. durch DMPS im Urin, doch deutlich weniger durch DMSA und praktisch kaum durch reine Kochsalz-Infusion (dies alleine entkräftet weiter oben zitierte Witz-Studie). Man möge sich den Masstab anschauen: durch Kochsalz wird 2% ausgeschieden, durch DMPS 36% !!

     

     

     

     

     

    Schliesslich sieht man im folgenden Slide (rechts hier) die gleichermassen gut wirksame Entgiftung durch DMPS und DMSA des fetalen Hirngewebes. ALLERDINGS !!! Allerdings muss hingewiesen werden, dass zu diesem Zeitpunkt noch keine Blut-Hirn-SChranke besteht und daher DMPS und DMSA gleichermassen Hirn entgiften können, ggf. hat Daunderer recht, dass im Erwachsenen Hirn das DMSA als angeblich bluthirnschrankengängige Substanz die Hirnentgiftung deutlich besser bewerkstelligen kann.

    Was gleichermassen klar wird, dass die Angaben aus 2004 √ľber „pseudo-chelatoren mit suboptimaler Entgiftungspotenz“ nur relativ zu sehen sind, in der Praxis kann man sehr wohl deutliche Detox-Effekte mit den offiziellen Detox-Molek√ľlen DMPS und DMSA bewirken.

     

  • Studie aus M√§rz 2010 zeigt dass DMSA anorganisches Hg2+ sehr wohl aus der Niere und Blut eliminieren kann, jedoch nciht aus der Leber in Ratten.
  • Studie aus 2009¬†zeigt beeindruckenden Fall einer schweren Neurologischen Intoxikation bei einem 36 j√§hrigem Juwelier, der mit hohen Dosen von DMPS in k√ľrzester Zeit wieder entgiftet und genesen ist und dabei knapp – gemessene – 100mg Quecksilber ausgeschieden hat.ANMERKUNG: in einer Zahnf√ľllung ist bis zu 250mg Quecksilber!
    ganz spannender Fall, weil neurologisch schwerst erkrankter Mann mit dem angeblich nicht hirngängigen DMPS entgiftet werden konnte.
  • Studie aus 2009¬†¬†√ľber einen Fall einer GLOMERULONEPHRITIS nach unabsichtlicher Quecksilber-Exposition mit vollst√§ndiger Genesung nach Detoxifikation.meine eigene Erfahrung mit Metabolic Balance best√§tigt, dass bei einem Gewichtsverlust von 6-8kg bei Amalgamtr√§gern (> 8 Plomben) Nierenbelastung angezeigt wird (√Ėdeme), die prompt mit einer Amalgam-Ausleitungs-Therapie verschwinden.
  • Kombinierte Therapie mit DMPS und Di-Phenyl-Selenit weniger Effektiv in der Nieren- / Enzym- Detoxifikatin als DMPS alleine. Auch Di-Ph-Se kann entgiften. Studie 2009¬†

    Zur Selen-Therapie bei Quecksilberbelastung schreibe ich weiter unten.

  • Sehr umfassende aktuelle Indische Studie √ľber Intoxikation mit Pb, Cd, Ars, Hg – deren Folgen im Sinn von Enzymvergiftungen und oxidativem Stress mit dadurch erfolgenden Mutationen und Carcinogenes – sowie aktuelle Detox-Regime. Weil durch die Schwermetalle ein massiver Per-Oxidativer und Nitrosativer STress ausgel√∂st wird ist eine kombinierte Therapie durch Antioxidantien sowie niedere Dosen von DMSA oder DMPS sehr effektiv und hilfreich. Ausgezeichnete Review 2008

ALA, Glutathion

Studien zum Einsatz von Alphalipon-säure und Glutathion bei Quecksilberbelastung
  • Alphalipons√§ure, Vitamin C und Glutathion (GSH) k√∂nnen Hg-Ablagerungen nicht aus Niere oder Hirn entfernen. Studie 2003
  • ausgezeichnete und sehr umfassende Review √ľber m√∂gliche Effekte und Studien hinsichtlich ALA und GSH zur Hg-Entgiftung Studie 2002

Selen & Quecksilber

Studien zum einsatz von SELEN bei Quecksilber-Belastung .....

Hier ist Daunderers pointierte Meinung zum Selen bei der Ausleitung¬†– mit Hinweisen auf Nasenkrebs und Enthirnung. Diese Meinung vertrat er, nachdem er Zahn√§rzte erlebt hatte, die durch routinem√§ssige Selen-Gabe „enthirnt wurden“.

Noch in den Fr√ľhen 90er Jahren wurde urspr√ľnglich von Daunderer Selen bef√ľrwortet und empfohlen, siehe eine alte Daunderer Information¬†– diese Erlebnisse f√ľhrten letztlich zur vollst√§ndigen Ablehung von Selengaben, im Alter schrieb er radikal zB Selen vergiftet Hirn.¬†Ich kann dies aus pers√∂nlicher eigener Leidensgeschichte nachvollziehen!

Man muss also aufpassen aus welcher Zeit, d.h. Entwicklungs-Stufe von Daunderer die Angaben stammen. Bei sorgfältiger Recherche sehe ich Selen nur in ganz akuten Fällen als Interventions-Möglichkeit, zB fortgeschrittene Tumor-Krankheit mit vielen liegenden Plomben.

 

Ich habe die Studien zu Selen und Hg auf eine eigene Seite ausgelagert, da es derzeit multipleste Studien zu diesem Thema gibt und dies den Rahmen dieser Seite sprengen w√ľrde.

Wer selber recherchieren will folgt diesem Link in die Pubmed: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=mercury%

Alternative Zahnf√ľllstoffe

√∂ffnen Sie hier Abschnitt f√ľr alternative Zahnf√ľllstoffe

Portland-Zement

  • wunderbar, untoxisch, keine negativen Effekte auf Fibroblasten rund um Zahn. Studie 2011

weitere Links

weitere wichtige und interessante externe Links zur Amalgam-Problematik ...
  • Monika St√ľbes Buch ist wohl die beeindruckendste Fallschilderung einer intelligenten, empfindlichen, vielleicht auch etwas hysterischen – jedenfalls genau und klar beobachtenden Betroffenen. Sehr empfohlen. Das Buch heisst mittlerweile¬†http://www.einfach-nur-gesund-sein.de/¬†und kann bei Amazon bezogen werden.
  • Amerikanische Sammelseite – ziemlich √ľberarbeitungsw√ľrdig, wohl von einem¬†Philantropen gesammelte Studien¬†
  • Homepage von¬†Dr. Alois Dengg, umfangreichst ausgebildeter Ganzheits-Mediziner in Tirol, hat ebenfalls einiges √ľbers Amalgam gesammelt.
  • Info von Daunderer:¬†jeder Krebs beruht auf Quecksilberbelastung.¬†bei der aktuell gallopierenden Krebsrate – bei gleichzeitigem Verschwinden der Amalgamisierung der Bev√∂lkerung im Verh√§ltnis zu fr√ľher – darf diese Aussage bezweifelt werden! Nichtsdestotrotz sah ich durch Detox immer wieder mal eine Besserung div. Symptome im Rahmen einer Tumor-Therapie
  • Artikel aus 1992 von Dr. Friese, der Messung und Entgiftung beschreibt
  • US-Amerikanische Verbraucheseite gegen Amalgam
  • Mercola gibt ein¬†Update zum Amalgam im Juni 2012
  • Dr. Mercola sammelt √ľberall Informationen, hier politische zur¬†Rolle der FDA bei Amalgam¬†
  • ¬†

 

toxcenter.org    Prof. Dr. Max Daunderer

wichtige und interessante Subseiten von Daunderers Website www.toxcenter.org

Schliesslich ist Prof. Dr. Max DAUNDERERS Website http://www.toxcenter.org/ eine ganz umfassende Quelle von praktisch relevanter Information!

Daunderers Amalgam-Handbuch – 160 MB / 2235 Seiten – eine lokale Kopie bei mir am Server (damit bei ev. Verschwinden der Seite Toxinfo.de dieses wertvolle Dokument lebenslanger Forschungsarbeit nicht verschwinden kann). Dieses Dokument ist unfassbar ausf√ľhrlich und sorgf√§ltig. Eine √ľber hunderte Seiten laufende Sammlung historischer F√§lle, exakt zitiert / dokumentiert. Ausleitungs-Protokolle, Ausleitungs-Messungen usw usf.

Daunderer ist einer der hochrangigsten Wissenschaftler die vorstellbar sind – man sollte ihn posthum mit Preisen √ľberh√§ufen! Je √§lter er wurde desto radikaler und verk√ľrzter seine Aussagen – die erst durch Schm√∂ckern im Handbuch wissenschaftlich korrekt nachvollziehbar werden. Um Daunderer halbwegs zu verstehen muss man diesem Genialen Geist in seiner Autobiographie folgen:

Weitere wichtige Infos von Daunderers toxcenter.org Homepage: DMPS-Monographie

 

Marburger Naturheilinstitut

Pilot-Studie aus den 90er Jahren mit 1200 Patienten РMessung der Amalgambelastung РAusleitung РBefragung von 144 Patienten.

Gem√§ss der Angaben aus Monika St√ľbbes Buch und meiner pers√∂nlichen Erfahrung ist Ausleitung mittels Bioresonanz und hom√∂opathischem Mercurius obsolet – in manchen F√§llen vermutlich gef√§hrlich und daher abzulehnen, da die chemischen Methoden recht klaglos funktionieren.

 

 

Weitere Artikel auf meiner Homepage zum Thema Amalgam

Liste aller Artikel, die mit Amalgam getagged wurden
[blog_list thumb=“small“ showposts=“40″ tag_in=“171″ ]

 

 

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Arzt f√ľr Allgemeinmedizin,¬†multiple pr√§ventivmedizinische, schulmedizinische und komplement√§re¬†Zusatzausbildungen.¬†

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. 

Umfangreiche Recherchen¬†in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Ged√§chtnis-St√ľtze. ¬†

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die Ober√∂sterreichische √Ąrztekammer moniert weite Teile diese Website als „aufdringlich, marktschreierisch und beim Laien den Eindruck medizinischer Exklusivit√§t erweckend“.

Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit √§rztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wof√ľr Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelm√§ssig Anerkennung ausgesprochen bekommt.

Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der √Ąrzte“ verletzen k√∂nnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

 

38 Kommentare

  1. Sehr geehrter Dr. Retzek,
    was f√ľr ein Gl√ľck, dass es Sie gibt !!!
    Seien Sie gesegnet und stets wunderbar gesch√ľtzt, aber vor allem
    w√ľnsche ich Ihnen pr√§chtige Gesundheit !
    Alles Gute f√ľr Sie !
    Bea Krall

  2. Sensibilisiert von den fesselnden Ausf√ľhrungen zum Thema auf der Dr. Retzek-Website (danke sehr Heli!!), hab ich nun bei meinem Zahnarzt ein sehr aufschlussreiches Buch zur Hand genommen: „St√∂rfeld Zahn – wie Z√§hne und Zahnwerkstoffe den Organismus beeinflussen k√∂nnen“ von Karlheinz Graf

    F√ľr mich als medizinischen Laien gut verst√§ndlich geschrieben, die Zusammenh√§nge deutlich aufzeigend, L√∂sungen anbietend. Faszinierende Lekt√ľre!

    Bin daf√ľr, dass (gute) B√ľcher unter die Leut¬ī geh√∂ren (daher hab ich heuer alle Exemplare aus meiner Bibliothek verschenkt) und daher der Link zum Verlag:

    http://shop.elsevier.de/product.jsp?isbn=978-3-437-58570-8

  3. Guten Tag Herr Dr. Retzek

    Vorab m√∂chte ich Ihnen meinen Dank und meine Anerkennung aussprechen f√ľr Ihr grosses Engagement in Sachen Entgiftung. Hier holt man sich als Arzt keine Nobelpreise sondern schlimmstenfalls massive Probleme.

    Meine Frage:
    Sie schreiben, dass man Selen nicht zur Ausleitung verwenden solle, da es das Quecksilber methylisiere.
    Nun ist ja Selen als essentielles Spurenelement in vielen Multivitamin-Pr√§paraten enthalten. Zudem kann es durch die Ausleitungsbem√ľhungen auch zu einem Verlust von Selen kommen. Wie ist Ihre Aussage also konkret zu verstehen?
    Geht es nur darum, dass man kein hochdosiertes Selen zuf√ľgt? Betrifft dies auch die sublingualen Tabs, die ja nicht hoch dosiert sind?
    Oder soll man während der Entgiftung sogar jede Zufuhr son Selen strikt vermeiden, sogar die in Multi-Präparaten, in denen es ja nur in sehr kleinen Mengen enthalten ist?

    Gerne erwarte ich Ihre Antwort (kann auch kurz sein).

    Mit freundlichen Gr√ľssen: Daniel Seidenberg

    • extra selen zugef√ľhrt d√ľrfte – gem√§ss der von mir gezeigten Studien – das Quecksilber im Gewebe binden. ich hab noch keine Studie gesehen, welche demonstriert wie der Komplex SELEN x Quecksilber ausgeschieden/ausgeleitet wird, daher sehe ich keinen sinn dabei es extra zuzuf√ľhren, wenn ich sowieso einen Chelator gebe.

  4. Sehr geehrter Herr Dr. Retzek,
    meine vorangegangene Mail scheint verlustig gegangen…..Verzeihen Sie, wenn meine Anfrage 2x erscheint.
    Ich bin begeistert von Ihren fundierten Ausf√ľhrungen und vielversprechenden Entgiftungsprogrammen.
    Darf ich fragen: Ist das Amalgamentgiftungsprogramm Phase 1 auch f√ľr eine 76-J√§hrige geeignet, die noch zwei Amalgamplomben sowie 1 Goldplombe im Mund hat? Ich werde sie nicht zur Entfernung bewegen k√∂nen. Sie ist recht r√ľstig, abgesehen von einer 2 Jahrzehnte alten Angina pectoris, einer temperaturbedingten Urticaria, einem eben normwertigen Kreatinwert und Schlafproblemen.
    Wäre die in den Chlorella enthaltene Jodzufuhr bedenklich bzw. die Zusammensetzung des Minerals, vor dem Hintergrund, dass ihr Kreatinwert im oberen Normbereich liegt?
    Ich selbst bin Opfer unsachgerechter Amalgamentfernung (polyglanduläre Autoimmununsuffizienz, leaky gut, erreger, vor dem Hintergrund 2er MTHFR-Mutationen) .
    Herzlichen Dank f√ľr Ihre Bem√ľhung schon mal im Voraus.
    Mit freundlichen Gr√ľ√üen, P√§tt

    • ich bin vom Chlorella ganz weggegangen, das protokoll sollte von der Homepage gel√∂scht werden. Wir haben 10:1 verschlechterungen oder Nebenwirkungen gesehen, fast keine Besserungen.
      Wir verwenden mit Zuversicht und Erfolg Chelatoren: DMSA, DMPS, Glutathion, Desferal, EDTA, DTPA – zusammen mit Lymph-Fluss-anregenden Mitteln: Lymphdiaral oder Lymphomyosot.
      Sie brauchen dazu einfach einen Behandler der sich mit sowas halbwegs auskennt.

  5. Sehr geehrter Herr Dr. Retzek,
    vielen Dank f√ľr Ihre freundliche wie informative Auskunft.
    Das Chlorella-Protokoll Ihrer Homepage hatte ich nach etlichen langwierigen Infusionen getetstet und tats√§chlich reduzierte sich endlich die Quecksilberbelastung? Zufall? Stattdessen stieg leider die Barium-Belastung (besteht ein Zusammenhang? die Chlorella sind gew√§chshausgez√ľchtet)? Aus Begeisterung dar√ľber hatte ich Familienangeh√∂rige auf die Homepageseite hingewiesen.
    Wenn ich Sie richtig verstehe, gibt es also kein Programm, welches ich meiner Mutter nahelegen k√∂nnte, ein solches in Eigenregie durchzuf√ľhren? Zu einem Behandler w√ľrde ich sie nicht bewegen k√∂nnen? N√ľtzt ggf. die Einnahme von Zeolith, damit die Metalle der 4 Amalgamblomben zumindest gebunden werden? F√ľr sie entscheidender: Wie kann sie ihre Nierenfunktion lange aufrechterhalten (Kreatininwert)? Einem wenig aufw√§ndigen Ratschl√§gen w√§re sie gegen√ľber ggf. aufgeschlossen.
    Herzlichen Dank schon mal vorab f√ľr Ihre gro√üartige Arbeit.
    Mit freundlichen Gr√ľ√üen, P√§tt

    • sie stellen viele gute und wichtige Fragen: de fakto kann ich die nicht einfach beantworten, weil ich die Antwort nicht genau kenne.

      1) Zeolith bindet KEINE Metalle ausser CAESIUM und vielleicht manchmal etwas Aluminium – ich glaube den Untersuchungen von Mike Adams

      2) Schwermetallbelastungen ist ein Multi-Kompartment-Problem: Darm –> Blut –> Bindegewebe –> Organe –> Zellen –> Enzyme –> Mitochondrien –> Enzyme || Blut-Hirn-Schranke –> Glia –> Nervenzelle –> Enzyme –> Mitochondrien –> Enzyme

      f√ľr die unterschiedlichen Kompartments gibts unterschiedliche Detox-Strategien. Es gilt nach meiner Meinung nach der Leitsatz von aussen nach innen entgiften. Chlorella wirkt am Darm, nicht am Bindegewebe, Chelatoren wirken im Blut und Bindegwebe, nicht in den Zellen. in die Mitos –> enzyme kommt man sowieso gar nicht rein. Wieso sollen die das Hg abgeben? Wird dort genausogut gebunden wie in den Chelatoren.

      Unterschiedliche Grundvoraussetzungen benötigen unterschiedliche Mobilisatoren und unterschiedliche Binders. Wenn die Niere nicht ordentlich geht, kann man den Betroffenen in den Rollstuhl bringen, wenn man zu kräftig detoxed usw usf. Das ist relativ komplex und Testsysteme (applied kinesiology, RAC/POlfilter) helfen bei der individuellen Entscheidung.

      Niere: wir geben GSH zum sch√ľtzen und leiten dann √ľber den Darm aus.

  6. Sehr geehrter Herr Dr. Retzek,
    ganz lieben herzlichen Dank f√ľr Ihre M√ľhe, wie die fundierte Antwort.
    Die angesprochene Vorgehensweise bei eingeschränkter Nierentätigkeit interessiert mich.
    Darf ich drei weitere Fragen an Sie richten?
    (1) Ist eigentlich die Gefahr gegeben, dass man sich durch z.B. DMSA-Kapseln Darmpilze zuzieht, wie mir ein Arzt verdeutlichte?
    (2) Das GSH kann demnach keine Schwermetalle im BGW fixieren?

    Nach etlichen Chelat-Infusionen verschlechterte sich meine Sehqualit√§t drastisch. Die K√§lte und Parese sind aus meinem K√∂rper trotz 150mg Erfa-Thyroid-Einnahme nicht zu vertreiben. Ein dritter Therapeut diagnostizierte bei mir mittels Elektroakupunktur (!) das Fortbestehen einer Menge kursierender Zahnmetalle (die sich photometrisch nicht zeigten) Eine Mobilisation hei√üt er pers√∂nlich f√ľr sehr nebenwirkungsreich und letztlich nicht gut.
    (3) Darf ich folgende abschließende, mich am meisten drängende Frage an Sie richten:
    An die Ausleitung des ZNS hat sich bisher noch kein Therapeut begeben (wenngleich Hg, Al nicht mehr nachweisbar sind, lediglich Barium).
    Welche Mittel sind f√ľr die ZNS-Ausleitung als am effektivsten anzushen (Alpha-Lipons√§ure, Koriander, DMPS….?)

    Vielen Dank f√ľr Ihre enormen Bem√ľhungen.
    Verzeihen Sie bitte vielmals den mit den Fragen verbundenen Aufwand (nachvollziehbar, wenn eine stichpunktartige Beantwortung bereits aufwandtechnisch schwer zu bewerkstelligen ist).

    Mit freundlichen Gr√ľ√üen. P√§tt

    • sei stellen viele gute Fragen, die ich auch nur bedingt beantworten kann – nicht fundiert √ľber „Wissen“ sondern eher √ľber „H√∂rensagen“ und „Analogie-Schl√ľsse“. Medizin ist eben leider eine v√∂llig inexakte Wissenschaft, desswegen agieren wir ja immer nur im „statistischen Bereich“ mit Aussagen im Sinn von „diese Therapie greift bei 9% der Patienten und kann dann den Krankheitsverlauf um durchschnittlich 6 Tage verl√§ngern“ (Zulassungsstudie Gemcitabine bei Pankreas-Carcinom).

      1) DMSA –> Darmpilz: Pilze sind Standort-Anzeiger f√ľr Schwermetalle und √úbers√§uerung. Wir behandeln Pilze in dem wir mit dem passenden Chelator (wir w√§hlen unter DMPS, DMSA, Desferal, GSH, ALA, EDTA, DTPA, IRMINIX mit bioenergetischen Tests) die Schwermetalle entfernen und durch basischere Ern√§hrung sowie Bewegung die √úbers√§uerung verbessern.
      2) GSH ist A) ein wichtiges Antioxidans B) ein Cofaktor f√ľr diverse Detox-Vorg√§nge und wird durch Quecksilber vermindert. (Studie 2012) Studie 2014 Studie 2014 –> Studien √ľber entsprechende Suchbegriffe)
      wie dieses kleine Molek√ľl Schwermetalle im BG fixieren soll versteh ich nicht

      dass sie nachhaltige Beschwerden haben, die sie trotz intensiver Chelat-Therapie nicht vertreiben können, bedeutet, dass die Arbeitshypothese (Schwermetalle und Thyroid-Mangel) nicht korrekt oder allumfassend ist

      3) Hirn entgiftet wenn der K√∂rper sauber ist durch osmotischen Verteilungsdruck. Laut Klinghardt kann man das mit liposomalem Melatonin deutlich beg√ľnstigen, genauso wie Detox-Fussb√§der, Koriander-Tinktur, Quecksilber-Dampf-Lampen-Strahlung, Laser enhanced Detoxification, hom√∂opathischem Quecksilber, Farblicht-Therapie. Letztlich aber durch Bearbeitung der zugrundeliegenden emotionalen Konflikte.

      Das alles ist aber nix zur Selbst-Therapie

  7. Sehr geehrter Herr Dr. Retzek,
    ganz lieben herzlichen Dank f√ľr Ihre umfassende Antwort sowie den damit f√ľr Sie verbundenen Aufwand.
    Ich kämpfe mich durch einen Wust an Informationen
    (so z.B. in dem Buch „Lass Dich nicht vergiften“ von Dr. Mutter, demzufolge das bislang zweij√§hrig eingenommene VitB12 (in Form des Methylcobalamin) angeblich das Hg gehirng√§ngig mache und dass das Glutathion Hg im BGW binde und daher beide erst nach intensiver Chelattherapie eingesetzt werden sollen…)
    Schön, dass dem nicht so ist und das Glutathion zu klein.
    Bei mir liegt eine 2-fache MTHFR-Mutation vor, die im englischsprachigen Raum gerade sehr gehypt wird, mitverantwortlich f√ľr Autoimmunkrankheiten zu sein (polyglandul. Autoimmunsyndrom).
    Eine NNR-Insuffizienz, niedrige IGF1 (<100), ehemals Borreliose und Hypothalamusinsuff. machen mir zudem zu schaffen.
    Zudem bef√ľrchte ich, mir zu allem √úberfluss mit den Glashaus-Chlorella-Dosen (B√§rlau? oder Krill) Barium zugezogen zu haben. Der ehemals auf Schwermetalle angesprochene Endokrinologe tat das ab und hielt mir einen Vortrag √ľber Reliabilit√§t-Validit√§t-Normsetzung von Tests.
    Leider schreibe ich aus dem Ausland, sonst w√ľrde ich Sie stante pede aufsuchen.

    Lieben herzlichen Dank! Verzeihen Sie bitte den Aufwand.

    Hochachtungsvoll,
    Pätt

    • methyl-b12 methyliert Quecksilber, damit gehts besser ins Hirn.

      Glutathion ist ein Redox-Mittel und gleichzeitig ein Schwefel-Donator, ich verstehe nicht wieso es QS im BG fixieren sollte.

      Glutathion – laut dem Buch von St√ľbbe – darf initial nicht gegeben werden weil es mobilisiert. Wir spritzen es immer vor dem DMPS wegen des Nierenschutzes und bekommen in dieser Kombination mehr raus.

      Auf die Idee haben mich die Erfahrungen von Dr. Christopher Shade gebracht, der sich mit DMSA erst recht vergiftet hatte, siehe seine Youtubes.

      Joachim Mutter ist wohl der beste deutschsprachige Experte, wenn er was sagt, nehm ich das sehr ernst. Trotzdem muss ich es verstehen, hörensagen ist mir nicht genug.

      Klinghardt zeigt uns multiple Patienten, bei denen sich diese Mutationen v√∂llig aufgel√∂st haben und nciht mehr nachweisbar sind. D.h. die DNA ist auch nur tempor√§r fix. Er lasert die notwendigen Strukturen ein, kann bei den Autistischen Kindern zeigen, dass √ľber LED (laser enhanced detoxificiation) eine eingelaserte Fols√§ure und MethylB12 tats√§chlich l√§ngerfristig irgendein Kontroll-Molek√ľl im Urin ansteigt, beweisend, dass der Autist jetzt mehr der Vitamine intus hat, obwohl nie oral genommen.
      Also lassen sie sich keinesfalls von der doppeltgenetischen Schwäche als unbehandelbar einstufen!

      Denkts an den EBV/CMV

  8. Lieben herzlichen Dank, Herr Dr. Retzek.
    K√∂nnen Sie mir zuf√§llig einen Therapeuten in Deutschland empfehlen (vorzugsweise im Umfeld D√ľsseldorf), der Chelattherapie betreibt und dem Sie trauen?
    (ggf. mit Spezialkenntnis im Behandeln von Polyneuropathie….EBV-Vireninfektion wurde √ľbrigens ebenfalls diagnostiziert).
    Ganz herzlichen Dank f√ľr Ihre unerm√ľdlich-freundlichen Bem√ľhungen.
    Verzeihen Sie, ich halte Sie nicht weiter auf.
    Herzliche Gr√ľ√üe, P√§tt

    • in D√ľsseldorf ist einer der weltweit gr√∂ssten Experten zuhause: Dr. Thomas Fischer. Ich werde ganz sicher noch einmal eine Ausbildung bei ihm machen, denn meine Kurse waren bei HP Fr. L√∂prich, Dr. Ionescu und Dr. Landenberger und Dr. Klinghardt. Dr. Fischer ist noch mal ein ganz anderes Kaliber! Respekt und sch√∂ne Gr√ľsse an ihn!

  9. Vielen Dank f√ľr Ihren freundlichen Hinweis.
    Bei Herrn Dr. Fischer war ich tatsächlich vor 1 Jahr in Behandlung.
    Aufgrund der unentdeckten Borreliose, Dysbiose und v.a. aufgrund der fortbestehenden Migr√§ne, Amenorrhoe und NNR-Problematik war ich weiter gezogen zu einem Chelat-Arzt, der die Multiinfektion auskurrierte sowie zus√§tzlich Hertoghe-Endokrinologie integrierte….
    Von einer Fortsetzung der Ausleitung verspreche ich mir noch etwas Symptomfreiheit.
    Ganz lieben herzlichen Dank!
    Hochachtungsvoll, Pätt.

  10. Vielen Dank, Herr Dr. Retzek, f√ľr Ihre tolle Homepage und die gro√üarig zur Verf√ľgung gestellten Informationen.
    D√ľrfte ich mich kurz mit folgender Frage an Sie richten?
    Nach jeder der letzten f√ľnf 2-3-st√ľndig durchgef√ľhrten Chelatinfusionen mit CaEDTA und DMSA trat mehrt√§gig heftige Migr√§ne und ein Krankheitsgef√ľhl auf. Dem bema√ü ich bislang nicht viel bei. Das letzte Mal verabreichte mir der behandelnde Arzt dagegen eine zus√§tzliche Dosis Selen, wie er erl√§uterte zur Bindung der √ľbersch√ľssigen Metalle (eher kontraproduktiv?).
    Ich meine von den w√§hrend der Infusion getrunkenen 3-4 Liter Wasser nur die H√§lfte auszuscheiden und hatte im Anschluss an die letzten Infusion pr√§tibiale Druckstellen und √Ėdeme an den F√ľ√üen.
    Welchen Ratschlag w√ľrden Sie mir geben?
    Ist eine Chelatinfusion in meinem Fall kontraproduktiv (vergifte ich mich eher?). Sollte ich die Infusionen einstellen?
    √úber ein kurzes Feedback w√ľrde ich mich freuen.

    Herzlichen Dank vorab. Viele Gr√ľ√üe, Anna

    • irgendwas passt einfach nicht. Hab da keine klare idee aber es schaut so aus als ob sie √ľber die Niere nicht gut ausscheiden (√Ėdeme).

      Ich will nicht „gscheiteln“ und schon gar nicht etwas gegen den sicher sehr guten Kollegen der v√∂llig begr√ľndete Entscheidungen macht sprechen.

      Wir testen das halt alles energetisch vorher und sehen es ziemlich klar durch die F√§lle best√§tigt: bei Nierenproblemen testet DMSA gut (geht √ľber den Darm raus) und bei Darmprobleme testet DMPS gut (geht √ľber Niere raus). Manchmal testet auch keines der Ausleitungsmittel, dann ist das einfach noch nicht dran.

      Vielleicht liegt auch eine HPU/KPU vor und es kommt durch den Chelator zu einer Aggravation des Zink-Mangels? Ist leider kompliziert und bei jedem anders.

      • Sehr geehrter Herr Dr. Retzek,

        vielen lieben herzlichen Dank f√ľr Ihr tolles Feedback.

        Leider f√ľhrt der behandelnde Arzt vorweg keine energetische Testung durch, wie Sie sie empfehlen.

        Ich hatte kurz darauf mit dem Arzt telefonisch R√ľcksprache halten k√∂nnen.
        Er sprach von Elektrolytproblemen, die zu √Ėdemen f√ľhren k√∂nnten (tats√§chlich habe ich derzeit Methylprednisolon bedingte Hypokali√§mie…hatte aber auch schon mal Aldosteron bedingte Hyperkali√§mie?…Hintergrund NNR-Insuff.???).
        Zudem m√ľsse der Thiolstatus stimmen (den hatte er tats√§chlich vorweg als unter der Norm liegend bestimmt, damals aber keine Handlungsrelevanz gezogen). Ich solle jetzt verst√§rkt MSM, Molybd√§n u. Mariendistel einnehmen.
        Macht das Sinn?

        Ich möchte das Schwermetallproblem nur sehr ungerne ruhen lassen (bzgl. KPU werde ich nachhaken).

        Darf ich daher evtl. zwei weitere Fragen an Sie richten:

        (1) Ich f√ľrchte die Wiederholung der Infusionen.
        Spielt die Dauer der DMSA-Infusion eine Rolle (zur√ľckliegende 4-5h (statt 2,5h) schienen nierenschonender/nebenwirkungs√§rmer)?
        Den Arzt womöglich versuchsweise um die Verabreichung von geringdosierten DMSA-Kapseln bitten?

        (2) War die einmalige Selengabe (zwecks Abfangen von zu viel mobilisierten Metallen) unbedenklich?
        (Sie warnen vor einer Seleneinnahme. Wiederholung unbedingt meiden)?

        Ich habe vollstes Verst√§ndnis, wenn die Beantwortung derart langer Anfragen schlichtweg Ihre Kapazit√§ten und Geduld sprengt und Sie diese Fragen unbeantwortet lassen. Vielen lieben Dank schon mal vorweg f√ľr Ihre M√ľhe.

        Viele herzliche Gr√ľ√üe, Anna

        • ich glaub ihr Arzt kennt sich da viel besser aus als ich – Gr√ľsse und Respekt an ihn.
          Einfach durchhalten, längerfristig löst sich alles gut auf! Vertrauen sie ihm, der hat wirklich Ahnung!

          • Sehr geehrter Herr Dr. Retzek,
            vielen vielen lieben herzlichen Dank.
            Hm, das kann ich schlecht beurteilen.
            Der behandelnde Arzt ist Zahnarzt und wusste in dem Moment nichts von meiner corticoid bedingten Hyperkaliämie. Darf ich eine Frage nachschieben (kann ich mich iiiiregendwie kenntlich zeigen?):
            (1) Wie viele solcher durch eine Chelatinfusion erfolgte „R√ľckvergiftungen“ aufgrund „zu viel mobilisierter Schwermetalle“ vertr√§gt der Organismus, bis eine Chelattherapie im 6-Wochen-Takt anf√§ngt kontraproduktiv zu werden? Mir graust es vor der n√§chsten Infusion /die Selenspritze werde ich aufgrund Ihrer obigen Ausf√ľhrungen ungerne tolerieren.)
            (2) K√∂nnte ein Grund f√ľr die Elektrolytproblematik, der sein, dass ich innerhalb der verbleibenden 6 Wochen bis zur n√§chsten Chelattherapie hin und wieder B√§rlauch, Alphalipons√§ure und manchmal Chlorella oder DMSA-Kapseln einsetze (damit evtl. zu viel Elektrolyte ausleite?)? Eigentlich passte alles bis auf Na/K/Ca…Kupfer u. Mg.
            (3) K√∂nnen Sie ein Pr√§parat Ihres Shops empfehlen, dass den Elektrolythaushalt vollumf√§nglich aufpeppt? Schindeles Mineralien enthalten prozentual v.a. Calcium und Eisen? Jacobs-Basenpulver zus√§tzlich Zink? Oder einfach viel Gem√ľse verzehren?
            Ich habe vollstes Verst√§ndnis, wenn die Beantwortung dieser ungeheuren Flut an Fragen schlichtweg Ihre Kapazit√§ten √ľbersteigt (Sie hatte eine Freundin schon toll beraten). Respekt angesichts so viel ungeheurlichen Engagement.

            Lieben Dank f√ľr Ihre enorme M√ľhe.
            Beste Gr√ľ√üe, Anna

          • ich kann diese guten und wichtigen Fragen nicht beantworten. Wir machen nicht so viele Messungen und da wir die Ausleit-Mittel zuerst auf Vertr√§glichkeit bioenergetisch testen, haben wir eigentlich diese Nebenwirkungen nicht. Wir halten uns auch an die Regel von Prof. Daunderer: nur alle 6 Wochen detox, sonst kommts wom√∂glich zu Allergien. Wenn wir h√§ufiger Detox m√ľssen, geben wir Kortison dazu um Allergisierungen zu vermeiden.

  11. Herzlichen Dank, Herr Dr. Retzek, f√ľr Ihre wertvollen Hinweise und au√üergew√∂hnliches Engagement.
    Ich werde den behandelnden Arzt fragen, ob es sich um eine Unverträglichkeit handelt (wobei ich die gering dosierten 50 mg-DMSA-Kapseln auch heute vertrage).
    Vielen Dank.
    Mit freundlichen Gr√ľ√üen,
    Anna

  12. Sehr geehrter Herr Doktor Retzek!

    Sind Sie der Meinung, dass Substanzen wie MSM, Chlorella, Bärlauch und dergleichen in der Lage sind, Schwermetalle auszuleiten? Therapeuten, die mit der Bioresonanz-Methode arbeiten, vertreten meiner Erfahrung nach diese Aussage.
    Ich habe schon mein halbes Leben mit Beschwerden, die zu einer Schwermetallbelastung passen, zu kämpfen.
    Schilddr√ľsenunterfunktion, Nebennierenschw√§che, Befall mit Candida, chronische M√ľdigkeit und und und. Sanierung der Z√§hne, Darmsanierung sind abgeschlossen.
    Messungen bei der Boiresonanz, ergeben immer wieder Belastungen mit Quecksilber ect. Ich zweifle mittlerweile stark an der Wirksamkeit der oben angef√ľhrten Substanzen.

    Mit freundlichen Gr√ľ√üen

    • Yes und No, das ist individuell sehr unterschiedlich, kommt drauf an wie gest√∂rt das Biologische Detox-System ist. Ich selber hab mit Chlorella mehr schlechte und keine positive Erfahrung gemacht. Vielleicht hatten wir kein gutes Pr√§parat?

      Wir halten uns seit 2017 ziemlich an die Thesen von Dr. Christopher Shade (–> Youtube) und fahren zumeist gut damit, unsere bioenergetischen Tests best√§tigen dieses System immer, wir verwenden aber nach wie vor die chemischen Chelatoren und die funktionieren wenn sie testen.

      viele diffuse beschwerden werden heutzutage gern den Schwermetallen zugeordnet, es stimmt aber nicht immer. KPU, Mitochondriopathien, Parasiten, EBV, EMF, Hormonmangelzusst√§nde, ….. vieles kommmt oft in frage. Es ist einfach auch oft ein herumsuchen.

  13. Sehr geehrter Herr Dr. Retzek,

    ich stand zur√ľckliegend bereits einmal mit Ihnen in Konatk und erhielt ebenso wie eine WG-Mitwohnerin wertvolle Hinweise von Ihnen.

    Heute wende ich mich nochmals verzweifelt ratsuchend an Sie.

    Im Laufe der Chelat- und VitC-Hochdosis-Infusion bildete sich ein Lymp√∂dem aus (unbekannter Genese, v.a. am rechten Bein), das im Verlauf der fast 2-j√§hrigen Infusionstherapie Stufe 2-3 erreicht hat (Diagnose erhielt ich gestern…leider habe zu sp√§t reagiert?).

    Darf ich Sie fragen:

    1) Könnte n.I.D. ein Zusammenhang zwichen Lyphödem und den Chelat-/VitC-Hochdosis-Infuisonen bestehen?
    Leider hatte ich in der Zeit nie ein Lympsystem entlastendes Mittel eingenommen.
    Das Kind ist in den Brunnen gefallen?

    2) Die Mikrobiom-Untersuchung ergab, dass die Anzahl an oxalatabbauenden Bakterien gegen Null tendiert…
    Das Vit C der Chelat-/VitC-Hochdosis-Infusionen wird aber zu einem gewissen Prozentsatz zu Oxalat abgebaut. Erklären Oxalatsteinchen im Gewebe womöglich das Lymphödem wie auch die Tatsache, dass sich im Verlauf der Infusionen in beide Richtungen extrem Dioptrieänderungen einstellten (vorher ohne Brille)?

    √úber einen Hinweis von Ihnen w√ľrde ich mich wahnsinnig freuen.
    Vielen herzlichen Dank schon mal im Voraus.
    Beste Gr√ľ√üe,
    Pätt

    • keine Ahnung, tut mir leid, dass das Lymph√∂dem von einer Detox kommen soll kann ich mir schwer vorstellen. Selen soll gut gegen Lymph√∂deme sein, vielleicht wurde zuviel Selen wegcheliert. Ev. mal eine Vollblut-Analyse machen auf Mangelzust√§nde, oder einen Oligoscan? Wenn sie eine L√∂sung haben unbedingt schreiben, davon kann man was lernen! Danke!

  14. Hallo Herr Doktor,

    im jahr 2012 hatte ich zwei amalgamf√ľllungen beim zahnarzt mit der zeit bekam ich zuerst eine schuppige gesichtshaut zus√§tzlich pickeln am oberk√∂rper und r√ľcken. im weiteren verlauf gastritis(bl√§hungen,durchfall) danach psychische probleme(bipolar,depressionen) dazu gekommen ist zwei mal eine nebenhodenentz√ľndung(li.hoden) und sp√§ter eine wasserzyste im linken hoden. habe des √∂fteren gelenksschmerzen bzw. gliederschmerzen. ein ziehen in h√§nden und f√ľssen. kraftlosigkeit sowie unmut, lustlosigkeit, inner unruhe,innere agressivit√§t bzw. wut. stimmungsschwankungen. druckgef√ľhl am oberk√∂rper atmungsprobleme. angstzust√§nde. m√∂chte nur noch alleine sein. habe seit 2015 pl√∂tzlicher haarausfall an der tonsur. manchmal auch heisshunger attacken lust auf kohlenhydratiges essen bzw. zucker(s√ľsses). diese problem sind von 2012-2017 entstanden also sozusagen schlagartig einfach. das einzige was mir ein bisschen was hilft ist sport (kraftsport,kardio) aber auch nicht immer. irgendie weiss ich nicht mehr weiter bin zuf√§llig durch l√§ngere recherche auf ihre seite gestossen. mein bruder selber professor an der uni wien im akh h√§lt von dieser these gar nix das amalgam bzw. schwermetalle in einer niedrigen dosis dem k√∂rper solche sch√§den zuf√ľgen k√∂nnen. vieles wird einfach wie immer auf die genetik geschoben. irgendwo muss es doch ein ausweg geben.

    wollte mich erkundigen ob sie im raum wien oder nö einen arzt kennen der sich mit einer schwermetall entgiftung gut auskennt?

    desweiteren wollte ich wissen sollte man die amalgamf√ľllungen vor der entgiftung entfernen oder erst nachher ?

    lg

    ali

  15. Vielen Dank Herr Dr. Retzek.
    Ihrem Tipp werde ich umgehend nachgehen.
    Ich bef√ľrchte, ich bin ein schlechter Entgifter bzgl. der √Ėstrogenmetabolite sowie der Schwermetalle, wie sich jetzt durch Nachweis eines homozygoten COMT-Polymorphismus herausstellte. Das wird wom√∂glich der Hintergrund des entstandenen Lymph√∂dems zeitgleich zur eingesetzten Estradiol-Substitution gewesen sein.
    Ich verfolge gerade Ihr Gespräch, bei dem der Vorredner die Genetik anspricht.
    Ein Hinweis?
    Diverse Labore, allen voran 23andme untersucht erschwinglich 60 Entgiftungsenzyme (u.a. Glutathiontransferase, MTHFR, MAO, COMT, SOD…). Ich selbst auch Opfer von Amalgamf√ľllungen habe dieses Angebot nicht genutzt, weil ich es zu sp√§t entdeckt habe. Bei mir wurde aber das Vorliegen diverser homozygoter COMT- MAO- und MTHFR-Polymorphismen aufgedeckt, welche angeblich mitverantwortlich sein k√∂nnen f√ľr diverse Entgifungsprobleme (wird im englischsprachigen Raum gerade ziemlich gehypt).
    Viele Gr√ľ√üe

    • wir haben uns sehr stark auf die Vorgehensweise von Dr. Christopher Shade eingestimmt, der Nrf2 hochreguliert und damit die Entgiftungsf√§higkeit des Organsimus dauerhaft wiederherstellt.
      Ich werde gleich meine Gene analysieren lassen: hier die Anleitung: http://geneticgenie.org/

      • Vielen Dank, Herr Dr. Retzek f√ľr den freundlichen Link-Hinweis.
        Die COMT hatte ich bereits auf eigenes Betreiben hin bestimmen lassen, da das endokrinologische Labor aufgrund des geringen Methylierungsverh√§ltnisses der √Ėstrogenmetabolite eine Untersuchung nahelegte und mein Endokrinologe keine Notwendigkeit sah. Die MAO-A- und MTHFR-Polymorphismen lie√ü ich daraufhin ebenfalls bestimmen.
        Nun hat sich auf Anfrage hin mein Chelat-Arzt ein wenig mit dieser Thematik befasst. Er legte mir vor dem Hintergrund der homozygoten COMT-und MAO-A-Polymorphsimen und der 2 Haupt-MTHFR-Snaps das Nahrungserg√§nzungsprotokoll von Dr. Rostenberg (USA) und Dr. M√ľller (Allg√§u) nahe, ebenso wie das Meiden von Catecholen wie sie als sekund√§re Pflanzenstoffe reichlich in Form von Flavonoiden vertreten sind (so in Quercetin, Rutin, Luteolin, EGCG, Catechine, Epicatechine, Fisetin, Ferulas√§ure und Hydroxytyrosol?…betrachte ich als nicht leistbar). Die sich hier in Deutschland mit diesen Entgiftungsenzymen federf√ľhrend befassenden √Ąrzte scheinen rar ges√§t (Dr. M√ľller, Dr. Gahlen?). Die Therapieoptionen scheinen ebenfalls eingeschr√§nkt (Mein Endokrinologe erkennt weiterhin keinen Krankheitswert und legt mir weiterhin eine HRT nahe (?), w√§hrend ich √ľberlege, wie sich meine geringe Stresstoleranz, die verdrahteten Nerven, die zeitlebens bestehende Amenorrhoe, die auff√§llige Schwermetallbelastung und 21 Allergien, sowie meine ungew√∂hnliche Schmerzneigung erkl√§ren, ….und ob ggf. ein Zusammenhang zwischen meiner √Ėdemneigung und der typischen Nebenwirkung ‚ÄúPeriphere √Ėdeme‚ÄĚ unter dem COMT-Antagonisten-Einsatz (z.B. bei Parkinson) besteht?).
        Man f√ľhlt sich durch die Identifizierung seiner Gene stigmatisiert. Hinsichtlich der Therapieoptionen alleine gelassen. Epigenetisch ist an dem Ergebnis nichts zu r√ľtteln? Daher scheue ich pers√∂nlich dann doch davor zur√ľck, noch weitere Polymorphismen im Alleingang bestimmen zu lassen. Ich warte darauf, dass mich jemand Fachkundiges, welcher der Materie Interesse gegen√ľber aufbringt – wie Sie es sind – an die Hand nimmt.
        Verzeihen Sie bitte die Textf√ľlle (hierzum Hochladen nicht geeignet?) .
        Lieben Dank.
        MfG

        • ich lerne von ihnen viel. Ich vermute, dass sie viele oder fast alle √§rztl Therapeuten weit an bzw. weit √ľber die Grenzen bringen, weil wir halt 5000 Krankheiten erkennen, diagnostizieren und behandeln m√ľssen mit 3000 Medikamenten – und das im 2 Minuten Takt weil nicht mehr von der KK bezahlt wird.
          Da sie selber betroffen sind, intelligent und belesen, und sich intensiv mit ihrer Geschichte und deren Hintergr√ľnde auseinandersetzen, wissen sie selber viel mehr als jeder noch so gut eingearbeitete Arzt. Sie brauchen also nicht einen noch gescheiteren Kollegen – den machen sie vermutlich auch auf, sondern eigentlich nur einen der sie so ernst nimmt, dass er die von ihnen gew√ľnschten Untersuchungen oder auch Therapien durchf√ľhrt.

          Ich hab eine Patientin mit SALEZYLAT-√úberempfindlichkeit, sie leidet wie verr√ľckt, wir k√∂nnen ihr nicht helfen, was immer wir tun, es geht eher schlechter, ich bin auch v√∂llig hilflos, weil mir die Zeit fehlt mich da richtig einzuarbeiten und es gibt auch keine Therapie.

          Bitte denken sie an die Nebenniere. Wenn die durch Schwermetalle verbrannt ist, dann ist man nur fertig und das Immunsystem ist beim ausgefallenen Cortisol schwach und man ist nur noch gestresst. Ein bisssi bioidentes Cortisol hat da manchmal schon Wunder gewirkt.

          Ihre Geschichte klingt multi-modal: chron. EBV aus der Kindheit, epigenetisch carcinosinisch belastet, Amalgam schon von der Mutter aus √ľbernommen, Hormon-Dr√ľsen alle geschw√§cht, Leber-Detox funktioniert nicht mehr, Darm ist offen (Leaky) und parasit√§r besiedelt, der EBV und CMV halten ihr Immunsystem fest im Griff und die Borrelien beginnen sich festzusetzen, und im Einstrahlungsfeld eines Handy-Masten und von 15 WLans.

          Fangen sie mal ganz langsam und vorsichtig an, NIL NOCERE !!!

          Sonnenblumen-Lezithin 2 Kapseln pro Tag und 1 Teel√∂ffel L√∂wenzahnwurzelpulver als Tee oder in den Tee morgens. Zum Essen dann noch 10 Bittertropfen in Wasser (Bittersegen, …..) , machen sie mal vorerst nicht mehr – das wird schon gen√ľgen um eine 20% Besserung zu induzieren.

          Nach 1 Monat ist die Leber soweit, dass sie entgiftende Massnahmen toleriert, die ist derzeit ganz sicher im NFkB-Blockade-Zustand.

          Die Gene interessieren uns nicht, Klinghardt zeigt bei den Vorträgen zahlreiche Patienten mit genetischer COMT oder MTHFR SNP die nach erfolgreicher Therapie völlig verschwunden ist.

          Vijaykar hat einen Fall von Sturge-Weber mit Lähmungen vollständig ausgeheilt und dabei ist die genetische Störung völlig verschwunden, alle waren bass erstaunt da dies angeblich unmöglich sei.

          Ich hab einen Buben mit Canal-Smith Syndrom Рgenetisch sequenziert Рhomöopathisch vollständig ausgeheilt, vor 20 Jahren, der ist mittlerweile erwachsen und völlig gesund und stand vor der KnM-Transplantation.

          • Vielen lieben herzlichen Dank, sehr geehrter Herr Dr. Retzek, f√ľr Ihre fundierten Empfehlungen, die Gold wert sind (EBV und Borreliose spielten tats√§chlich eine Rolle…mein Ged√§chtnis schw√§chelt…).
            Ich werde aufgrund Ihrer Empfehlung trotz Vorbehalte in Erw√§gung ziehen, die 2mg Methylprednisolon-Therapie wieder aufzunehmen (Hydrocortison gr√§tschte mir zu sehr in den BZ). Das von Ihnen vorgeschlagene Entgiftungsprotokoll werde ich umgehend umsetzen und es an meine Schwester weiterleiten, die k√ľrzlich MSC (Multisystematrophie) diagnostiziert bekam.
            Meine Schwester ist eine stark schulmedizinisch ausgerichtete √Ąrztin (der Komplement√§rmedizin gegen√ľber wenig aufgeschlossen) und hat als alleinerziehende Mutter n.m. laienhaften D. wom√∂glich zu vorschnell auf SRRI, Opoide und Antiepileptika zur√ľckgegriffen, dabei die gesunde Lebensf√ľhrung vernachl√§ssigt.
            Das Einholen einer Zweitmeinung macht vermutlich wenig Sinn? Hoffentlich kann ein Detox-Antioxidantienprogramm etwas ausrichten (trotz ung√ľnstiger Prognose?/Gene? CoQ2?…Herr Dr. Mutter im 700km-entfernten Konstanz gibt an, ALS, MS und Parkinson geheilt zu haben…sie versucht es mit einer lokal ans√§ssigen Chelat√§rztin und zieht das Buch eines Geheilten, Hr. Poggel, hinzu).

            Es freut mich zu h√∂ren, dass unsere genetische Ausstattung in letzter Instanz nicht √ľber Wohl und Weh entscheidet.

            In der mir k√ľrzlichvorgestern zur Verf√ľgung gestandenen halbst√ľndigen Sprechstunde konnte ich meinen Endokrinologen n√§mlich gar nicht gewinnen, ein Auge auf die Ausf√ľhrungen des USA-Arztes Dr. Rosenberg zu werfen, welcher sich intensiv mit den genetischen Polymorphismen COMT/MAO/MTHFR befasst.
            Dr. Rosenbergs Symptombeschreibung trifft n√§mlich 100-prozentig auf mich zu und er f√ľhrt sogar einen Zusammenhang zu neurodeg. Krankheiten wie Parkinson auf („inflammatory pathway √ľber MAO statt COMT“, meine Schwester???).
            http://www.beyondmthfr.com/a-genetic-cause-of-pain-and-anxiety-comt-mao-and-mthfr/

            Vielen vielen lieben herzlichen Dank, sehr geehrter Herr Dr. Retzek, f√ľr Ihre unabl√§ssige M√ľhe und Ihr stets offenes Ohr trotz Ihrer eigenen Auslastung.
            Ich weiß es sehr zu schätzen (könnte ich mich irgendwie erkenntlich zeigen?)
            Hochachtungsvoll!
            Pätt

          • sehr cooler, sehr hilfreicher Kommentar, danke f√ľr die Hinweise.
            diese epigenetik ist wohl f√ľr uns alle der n√§chste grosse schritt, ich arbeite grad das buch [asa]B072L4DSDC[/asa] durch und bin absolut fasziniert, Coimbra hat √ľbrigens seine Nahrungserg√§nzungsmittel auch jetzt nach dem Buch angepasst

  16. Danke Ihnen f√ľr Ihr Wissen!
    Ab welcher Dosierung ist denn Chlorella schwierig? Oder egal ab welcher? Hatte meist 4 Tabletten mit jeweils 500 mg genommen. Zusammen mit Vitamin d+k. Und Selen.
    ūüôĀ
    UNWISSEND.
    Zustand verschlechterte sich enorm, bin nicht mehr arbeitsfähig seitdem.
    Amalgam hab ich auch in Zähnen. Bin erst 35.
    Was w√ľrden Sie raten?

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