Albumin-Carrier-Therapie

Die Albumin-Carrier-Therapie ist eine innovative, nebenwirkungsarme Form der chemotherapeutischen Tumorbehandlung. Dabei wird ein Chemotherapeutikum namens Metotrexat an das im Blut vorkommende Protein Albumin gekoppelt.

Erfreulicherweise treten bei der Albumin-Carrier-Therapie in der Regel keinerlei Nebenwirkungen auf und andere Therapien, wie die insulinpotenzierte Chemotherapie und biologische Wirkstoffe oder repurposed drugs können gut damit kombiniert werden.

Albumin-Carrier-Therapie

Was ist die Albumin-Carrier-Therapie?

Seit etwa 70 Jahren ist bekannt, dass sich Krebszellen neben Zucker, auch vom Eiweiß Albumin ernähren – im Gegensatz zu normalen, gesunden Zellen.

Daraus entstand die Idee, Chemotherapeutika an das Albuminmolekül zu hängen, um sie in die Tumorzelle zu bringen. Albumin stellt damit einen so genannten Carrier da, also einen Träger, der Substanzen in Zellen schleusen kann.

Albumin als Trojanisches Pferd in der Krebstherapie

In den 90er gelang dem renommierten Biochemiker Dr. Sinn am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) die Verknüpfung von Albumin (HSA) mit dem Chemotherapeutikum Methotrexat. Tatsächlich konnte er nachweisen, dass die Verbindung zielgerichtet von Krebszellen aufgenommen wird und damit quasi das Trojanische Pferd darstellt, dass die zerstörende Substanz ins Zellinnere bringt. Überraschenderweise zeigt sich auch, dass durch die Verbindung Albumin mit Methotrexat ein deutlich verlängerter Blutspiegel erreicht werden konnte. Hat normales Methotrexat nur eine Halbwertszeit von 3-6 h, zirkuliert HSA-Methotrexat bis zu drei Wochen im Blut.

Leider kam es nicht zur Patentierung der Substanz und damit auch nicht zur Verwendung in der Onkologie. Nach dem altersbedingten Ausscheiden aus dem DKFZ verfolgte Herr Sinn jedoch diese therapeutische Idee weiter und konnte eine Apotheke finden, die bereit war, die Substanz HSA-Methotrexat herzustellen.

Die Stiftung Albumin-Carrier-Therapie

2013 erkrankte die Patientin Frau Petra Denck an einem bösartigen Hirntumor. Durch den Einsatz von HSA-Methotrexat in Verbindung mit Curcumin heilte der Tumor vollkommen ab und die Patientin ist bis zum heutigen Tag tumorfrei. Ihr Mann Michael gründete daraufhin Stiftung Albumin-Carrier-Therapie, um diese Therapieform zu fördern.

Einsatzmöglichkeiten und Nebenwirkungen der Albumin-Carrier-Therapie

Erfreulicherweise treten bei der Verabreichung von HSA-Methotrexat in der Regel keinerlei Nebenwirkungen auf und andere Therapien, wie die insulinpotenzierte Chemotherapie und biologische Wirkstoffe können gut damit kombiniert werden.

Lesen Sie mehr im Flyer der Stiftung Albumin-Carrier-Therapie: Albumin-Carrier-Therapie (PDF)

obiger Infotext stammt von der Website vom geschätzten Kollegen Reinhard Probst in Müchnen

 

Weitere Info: ein Artikel von Dr. Gaßmann zur MTX-HSA

 

 

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die Disziplinarkommission der OÖ Ärztekammer rügt meine Website als „marktschreierisches Vorspiegeln von Exzellenz“. Meine Hinweise auf wissenschaftlich neue oder zusätzliche Optionen (über das Mass der existierenden Guidelines) wird als „Herabwürdigung der Standes-Ehre“ angemahnt.

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Wegen meines wissenschaftlichen Hintergrundes, den vielen Zusatzausbildungen im In- und Ausland sowie den permanenten Recherchen in der neuesten wissenschaftlichen Forschungsliteratur, die ich für meinen Kollegen hier kostenlos zum einfachen Nachschlagen zusammenfasse, wird mir durch die Ärztekammer „markschreierisches vorspiegeln von Exzellenz“ unterstellt. 

Diese Exzellenz war nie beabsichtigt sondern ergibt sich implizit und absichtslos als Folge besonderen Fleisses, Intelligenz und Integrität, der finanziellen Absichtslosigkeit und dem Wunsch den ärztlichen Kollegen durch Informations-Sharing dienlich zu sein.

Marktschreierisch kann nicht angewendet werden, da durch diese Website kein Verkauf stattfindet und sie sich v.a. an Kollegen wendet.

Dass durch neueste wissenschaftliche Informationen neues Wissen entsteht welches möglicherweise  sogar „altes Wissen“ ergänzt, verbessert oder erweitert, ist Teil eines normalen wissenschaftlichen Prozesses, welcher an sich in einer wissenschaftsbasierten Disziplin statthaft sein sollte. 

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