spannender Zufallsfund bei meinen Recherchen: 

„Vestibular schwannoma“ (so heisst das Akustikus-Neurinom auf Englisch) ist ein Tumor dessen Wachstum sehr stark  vom Entzündungsenzym Cox-2 abhängt. Patienten mit Vestibular-Schwannom die Aspirin eingenommen haben, haben einen langsameren Krankheitsverlauf.

Es zeigt sich dass sowohl Na-Salicylat, Aspirin oder 5ASA den Tumor nicht nur hemmen, sondern in vitro sogar zytotoxisch wirken. Üblicherweise verwenden wir Celecoxib in der Tumorhemmung, hierzu hab ich keine Studie gefunden.

Der Effekt ist spezifisch auf die Tumorzellen, die normalen und gesunden Schwannschen Nervenzellen sind nicht davon betroffen.

COX-Hemmer erhöhen die Apoptose und senken die Viability von Krebszellen dramatisch

 

Studie 2015 | FulltextPDF

insg. gibts derzeit 9 Studien mit „Schwannom x COX-2“ in der Pubmed, man hat beim überfliegen auch die Idee dass man damit auch Effekte bei der NEUROFIBROMATOSE Recklinghausen bewirken könnt?

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Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre ZusatzausbildungenWissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und VorträgeUmfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.   Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler, bitte nicht kommentieren, wer es nicht aushält bitte einfach nicht lesen - Dr. Retzek's Youtube - Kanal mit Testimonials usw. - neue Einträge abonnieren --> im Footer der Seite [toggle title="Ärztekammer Disclaimer"] Ärztekammmer Disclaimer die Oberösterreichische Ärztekammer moniert weite Teile diese Website als "aufdringlich, marktschreierisch und beim Laien den Eindruck medizinischer Exklusivität erweckend". Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit ärztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wofür Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelmässig Anerkennung ausgesprochen bekommt. Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien "das Standesansehen der Ärzte" verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen. [/toggle] 

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